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Fernweh

China in my hands!

Mein Name ist Philipp Sälinger, ich bin 22 Jahre alt und studiere an der Wiesbaden Business School Business Administration im fünften Semester. Eigentlich. Denn mein Praktikum führt mich ans wunderschöne Ende der Welt.

Der Platz des 4.Mai – Das neue Zentrum von Qingdao

Unschön: Öffentliches Spucken und Fahren

Es gibt jedoch auch einige Dinge, die man als Deutscher nicht oder nur schwer begreifen kann, beziehungsweise an die man sich erst gewöhnen muss. Was für mich definitiv dazugehört, ist das ständige Gespucke auf die Straße, was hier definitiv ausgeprägter ist als beispielsweise in Peking.

Fairerweise muss man aber dazusagen, dass sich diese Sitte in einigen Gegenden in Deutschland auch immer mehr durchzusetzen scheint. Was mir in den ersten Wochen auch negativ auffiel, ist das tägliche Gedränge in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Qingdao hat ein großes Problem, und das ist die noch nicht fertiggestellte U-Bahn. So drängen sich jeden Tag zur Rush-Hour so viele Menschen in die Busse, dass man darin kaum noch Platz findet. Wenn dann noch Temperaturen von 30 bis 35 Grad dazukommen, kann das schon sehr an den Nerven zerren. Doch auch wenn die Busse fast leer sind wird schon an den Türen gedrängelt und gestoßen als ginge es ums nackte Überleben. Vielleicht mag das jetzt komisch klingen, aber auch wenn ich immer mittendrin bin, das tägliche Schauspiel amüsiert mich mittlerweile wirklich.

Herr Ober! Das ist ein Frosch in meiner Suppe!

Was uns hier auch ganz besonders viel Freude bereitet, sind die chinesischen Speisekarten in Restaurants, idealerweise ohne Bilder oder englischsprechendem Personal. So kann es einem wie mir passieren, dass dann eben ein gekochter Frosch in der Suppe schwimmt, oft schmecken diese exotischen Gerichte jedoch besser als gedacht, probieren lohnt sich also in jedem Fall. Mit diesen wenigen "negativen" Aspekten kann man sich aber definitiv arrangieren, am besten gelingt das, wenn man anfängt sich darüber zu amüsieren.

Da es wirklich ziemlich einfach ist mit anderen Praktikanten und Studenten hier in Kontakt zu kommen, fühlt man sich in Qingdao sehr schnell wohl. Neben den wöchentlichen Aktivitäten, die von Intern China aus organisiert werden, bei denen auch Nicht-Praktikanten immer willkommen sind, habe ich viele Freunde über die Sprachschule kennengelernt.

Auch treffen wir uns – Praktikanten, Kollegen, Freunde, ein guter Mix aus Chinesen und Ausländern – immer sonntags am größten Sandstrand, dem Shi Lao Ren, zum Beach-Volleyball. So hat sich hier eine wirkliche nette, internationale Gemeinschaft gebildet und man lernt schnell viele Leute kennen.

Fazit nach zwei Monaten: Alles in allem bin ich von China, Qingdao und meinem Praktikum absolut begeistert und kann jedem nur wärmstens empfehlen hierher zu kommen! Die Menschen sind sehr gastfreundlich, das Essen ist unglaublich vielfältig, die Städte und Landschaften beeindruckend und die Preise absolut studentenfreundlich. Ich freue mich auf die nächsten zwei Monate Praktikum und werde nach meiner Thesis im März definitiv wieder nach China kommen und einige Zeit durch das Land reisen.


Serie: 21 Fragen

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Barnaby Metschurat, der Bulle vom KDD

21 Fragen an: Barnaby Metschurat

Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Schauspielschule "Die Etage" in Berlin. Seitdem wirkt der 35-jährige sowohl in Kino- als auch in Fernsehfilmen und -serien mit. Mit dem Film L’auberge espagnole von 2002 reüssierte er international, und auch die Fortsetzung L’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg brachte ihm noch einmal Kritikerlob in seiner Rolle des Deutschen Tobias. Daneben spielt Metschurat auch Theater, unter anderem unter der Regie von Peter Zadek.


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