go out! studieren weltweit
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Zugfahren in Russland
Viktoria Morasch über das Erlebnis, in Russland Bahn zu fahren
Wir haben Moskau, Stress, Lärm und Lichter hinter uns gelassen und sind durch die dunkle russische Weite gebrettert. Das lustige in Russland ist, dass sich die Leute gut auf so eine Zugfahrt vorbereiten. Es werden Essen , Vodka und die richtigen Sakuski gekauft. Sakuski sind kleine Dinge, die man zum Vodka ist. Die Auswahl ist groß: Essiggurken, Wurst, Käse, Brot und alles, in das man sonst mit einem genüsslichen “och!” beißen kann. Betritt man den Zug, ist es, wie wenn man zu Freunden nach Hause kommt. Schuhe ausziehen ist Pflicht, am besten entledigt man sich aller unbequemen Dinge. Und natürlich: Tapatchki. Hausschuhe. Nein, eigentlich sehr liebevoll “Hausschühchen”genannt. Zugfahrprofis fühlen sich in kürzester Zeit wirklich wohl in ihrem kleinen Abteil. Der russischen Tradition folgend, ging es uns auch sehr schnell gut. Und nachdem wir uns mit Essen und Trinken versorgt hatten, wiegte uns das Wackeln des Zuges auch schon in den Schlaf. Die Birkenwälder
an denen es uns vorbeitrug, konnten wir nur erahnen.
Mehr von Viktoria und dem Team Russland Rallye -
Rauskommen im Studium!
Mit go out! studieren weltweit
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern.
Um das Ziel einer höheren Auslandsmobilität zu erreichen, haben der DAAD und das BMBF gemeinsam die Kampagne go out! studieren weltweit ins Leben gerufen.Wer mehr wissen will, klickt hier -

- © Laura Künzig
Geschichten in Nairobi – Studieren in Kenia
Ein Einblick von Laura Künzig
Als ich vor dreieinhalb Jahren zum ersten Mal aus dem bayerischen Dorf als Freiwillige nach Nairobi kam, hielt ich es hier genau zwei Monate aus. Die restlichen drei verbrachte ich in ländlichen Gegenden im Westen Kenias, wo ich mich wesentlich wohler fühlte. Doch spätestens kurz vor dem Rückflug fand ich mich in den Menschenmassen wieder, zwischen den hohen Gebäuden, in all der Werbung und der Straßensymphonie von Großstadtgeräuschen. Inzwischen gewöhne ich mich an die Stadt. Ich habe zumindest Kleinstadterfahrungen in Europa gesammelt, finde mich langsam im City Center zurecht und am Ende machen doch immer die Menschen die Stadt und ich habe hier schon so viele liebe Leute (wieder)getroffen, dass ich Nairobi zumindest respektieren, wenn auch noch nicht lieben kann. Weiter zum Artikel
Laura Künzig ist 23 Jahre alt und hat in Leipzig Kulturwissenschaften studiert. Sie wird von September 2012 bis August 2013 aus Narok in Kenia bloggen.
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