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Detektivgeschichte im Berlin der Nazi-Zeit
Die Berlin-Trilogie von Philip Kerr enthält "Feuer in Berlin", "Im Sog der dunklen Mächte", "Alte Freunde - neue Feinde".
Bernhard "Bernie" Gunther ist Privatdetektiv im Nazi-Deutschland . Er soll für einen angesehenen Industriellen Juwelen wieder beschaffen, die bei einem Einbruch, bei dem auch dessen Tochter und Schwiegersohn ermordet wurden, verschwunden sind. Sehr bald wird aber klar, dass es hierbei um sehr viel mehr und andere Dinge geht.
Die Geschichte ist durchaus spannend erzählt, und das Deutschland in dieser Zeit düster, galgenhumorig und sarkastisch beschrieben. Es passiert sehr viel auf diesen 334 Seiten - zu viel für meinen Geschmack, zu unwahrscheinlich manches, zu offen bleibt das Ende.
Fazit:
In dieser Zeit waren Denunzierungen Andersdenkender an der Tagesordnung, die darauffolgenden Verhaftungen und das spurlose Verschwinden vieler Personen genauso. Und trotzdem soll ausgerechnet ein "kleiner" Privatdetektiv mit all seinen doch recht frechen Sprüchen nicht betroffen sein? Ich konnte dem ganzen Buch nicht entnehmen, warum ausgerechnet er nun derartig wichtig gewesen sein sollte in der Zeit, um all dem zu entgehen - und dadurch erschien mir das Ganze doch mehr als unglaubwürdig. So richtig überzeugen konnte mich dieses Buch leider nicht.
Phillip Kerr: Feuer in Berlin (Teil der Berlin-Trilogie)
334 Seiten
ISBN: 3499228270
8,90 EUR
Verlag: Rowohlt
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