Drucken
Bewerbung & Berufseinstieg

Zeugnisse und Zertifikate - hierzulande essentiell für eine erfolgreiche Bewerbung

In frühem Kindesalter fängt es an, dass für bestimmte Aufgaben, Nachweise zu den Fähigkeiten und Qualifikationen benötigt werden. Ob es sich zum Beispiel um eine spezielle Sportart handelt, wo ein Gesundheitszeugnis erbracht werden muss oder auch anderweitige Nachweise, wichtige Unterlagen werden nicht nur überall benötigt, sondern sollten nach Möglichkeit auch immer aufgehoben werden. Im Laufe des Lebens erlangt jeder Mensch viele Zeugnisse und Zertifikate, die seine persönlichen Fähigkeiten belegen und für die berufliche und auch persönliche Zukunft sehr wichtig sein können.

Bild: flown / pixelio.de

Sorgfältig mit Nachweisen umgehen


Niemand kann voraus sagen, wie seine weitere Zukunft aussieht. Gerade im familiären und beruflichen Bereich kann es durch Heirat oder Umzug zu Veränderungen kommen, die eine neue Zukunftsplanung beinhalten. Auch ist es heute nicht mehr selbstverständlich, sein Leben lang in einer Firma zu arbeiten, sondern es wird immer wieder gewechselt. Auch neue Arbeitgeber schauen sehr genau auf erworbene Qualifikationen, die für ihre Firma lohnenswert sind. Bei fast jeder Veränderung des persönlichen Lebens, werden Zeugnisse und Unterlagen notwendig, die das bisherige Leben und den beruflichen Weg belegen können. Daher sollte jeder nicht nur alle Möglichkeiten der Bildung und Qualifizierung nutzen, sondern sie auch immer durch Zeugnisse, Beurteilungen und Abschüssen belegen können. Einmal verloren gegangene Unterlagen sind nur mit viel Aufwand wieder zu erlangen und manchmal ist es gar nicht mehr möglich, einen neuen Beleg für seine erlangten Qualifizierungen ausstellen zu lassen.

Gültigkeit


Bei den Nachweisen sollte man immer auch darauf achten, dass sie nicht nur innerbetrieblich gültig sind, sondern auch von anderen Organisationen und Arbeitgebern anerkannt werden. Sind normale Zeugnisse und Abschlüsse durch punktgenaue Formulierungen oder gar Noten gekennzeichnet, kann man selbst oft genau erkennen, welchen Wert diese Nachweise haben. Ein schlechtes Zeugnis kann dann ganz schnell zur Ablehnung einer Bewerbung führen.

Teils irreführende Formulierungen


Bei einigen Unterlagen, wo es um eine persönliche Einschätzung geht, wie zum Beispiel einem Arbeitszeugnis vom ehemaligen Arbeitgeber, können positiv klingende Aussagen auch genau das Gegenteil ausdrücken. Hier sollte man jede Formulierung genau betrachten. Ist man sich unsicher, ob Sie für die weitere berufliche Zukunft zum Nachteil führen kann, sollte man sich sehr genau informieren. Hierfür gibt es Informationsseiten, wie www.zeugnisdeutsch.de, wo auch nachgefragt werden kann, was eine bestimmte Wortwahl im Arbeitszeugnis denn bedeuten könnte. Ist eine solche Beurteilung dann vielleicht doch nicht so positiv, wie gewünscht ausgefallen, sollte man das Gespräch mit dem bisherigen Arbeitgeber suchen. Diese berufliche Einschätzung ist für eine Bewerbung sehr wichtig und kann im Bezug auf eine eventuelle neue Arbeitsstelle sehr entscheidend sein.

Besser zu viel aufbewahren als zu wenig


Nicht jeder verfügt über die Kenntnisse, welche Unterlagen, Zeugnisse über Qualifikationen, Nachweise über erworbene Abschlüsse, wichtig sein können. Daher sollte man lieber alle Unterlagen aufheben. Es kann immer zu unvorhergesehenen Lebensveränderungen kommen, wo auch ältere Nachweise wieder sehr wichtig werden können.

In speziellen Fällen, wenn es vielleicht um das Thema auswandern in ein anderes Land geht oder einem Berufsangebot im Ausland geht, ist auch ein lückenloser Nachweis ihres Lebens notwendig. Alle diese Nachweise sind Dokumente, die einmal eine sehr wichtige Rolle im persönlichen Leben spielen können. Ein sorgsamer Umgang sollte daher selbstverständlich sein und auch schon in sehr jungen Lebensjahren beginnen. Daher sollten Eltern auch für die gute Aufbewahrung solcher Dokumente ihrer Kinder sorgen, die selbst noch nicht so weit in ihre Zukunft schauen können und der Notwendigkeit so einer Ordnung nicht eine so hohe Priorität zuordnen.




Die Berufseinsteigerfrage

Frage: Wie halte ich es mit der Frage nach dem Gehalt?

Bewerbung & Berufseinstieg, Die Berufseinsteigerfrage:

Hans Peter B. will's wissen: "Bei manchen Bewerbungen muss man eine Gehaltsvorstellung angeben, zuweilen wird man auch im Bewerbungsgespräch danach gefragt. Was soll man da sagen? Soll man sich nach irgendwelchen Gehaltstabellen orientieren? Und ist das Ganze verlässlich? Also: Wie halte ich es mit der Gehaltsfrage? "


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Bei jedem sportlichen Großevent purzeln die Weltrekorde – wann ist die Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit denn mal erreicht?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Bei jedem sportlichen Großevent purzeln die Weltrekorde – wann ist die Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit denn mal erreicht?Antwort: Die schnelle und einfache Antwort lautet: Vermutlich nie. Nichts spricht dafür, eine prinzipielle Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit zu unterstellen. Das ist durchaus vergleichbar mit alten erkenntnistheoretischen Debatten: Nichts spricht dafür, eine prinzipielle Grenze menschlicher Erkenntnisfähigkeit zu unterstellen.Die umwegige und begründete Antwort könnte skizzenhaft wie folgt lauten: Sport zu treiben, ist kein bloß automatisiertes, im Prinzip kalkulierbares und insofern auch von Maschinen vollziehbares Verhalten, sondern eine kulturelle Tätigkeit. Das hat Konsequenzen in zwei Richtungen: Zum einen ist eine sportliche Leistung, insbe-sonde...