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Abiturienten fragen - academicworld antwortet

Was bringt ein Hochschulstudium tatsächlich für meine Karriere?

Was sagt ein Absolvent ohne Arbeit zu einem Absolvent mit Arbeit? Einmal Currywurst mit Pommes, bitte! Es wurde schon immer über taxifahrende Germanisten und kellnernde Mathematiker gewitzelt. Was ist wirklich dran? Wie sehen meine Jobaussichten aus, wenn ich studiert habe?

Was bringt mir das Studium?

Grundsätzlich ist es tatsächlich so, dass die Jobchancen für Akademiker deutlich besser stehen als für Bewerber ohne Studienabschluss. Einer Arbeitslosenquote von 3 % bei Akademikern steht eine Erwerbslosigkeit von 26 % für Ungelernte und 9,7 % für Leute mit abgeschlossener Ausbildung gegenüber. Auch die demografischen Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, denn bis zum Jahr 2025 werden in Deutschlands Betrieben laut Bundesagentur für Arbeit über 6.5 Millionen Arbeitskräfte fehlen, davon über eine Million Akademiker.

Und nicht nur Wirtschaftsingenieuren, sogar Studierenden der Geisteswissenschaften kann Mut gemacht werden: Mit ihren disziplinübergreifenden Kompetenzen bieten auch sie vielen Unternehmen wertvolles Potential. In jedem Fall sollte man sich aber bei der Studienwahl nicht von Zahlen leiten lassen, sondern von dem, was einen persönlich begeistert. Weil dann die Wahrscheinlichkeit am größten ist, dass man sein Studium auch durchzieht und ein abgeschlossenes Studium ist immer noch die beste Jobgarantie.

P.S Wer es genau wissen will: Akademiker verdienen im Schnitt in der Mitte ihrer Berufslaufbahn 4.364 Euro Bruttolohn im Gegensatz zu ungelernten Angestellten im Gastgewerbe, die monatlich mit 1.956 Euro auskommen müssen. 


Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Rolf Miller, der Halbsatz

21 Fragen an: Rolf Miller

Rolf Miller ist der "Meister des unfreiwilligen Humors". Der Träger des Deutschen Kleinkunstpreises glänzt durch breitesten Odenwälder Dialekt und die Fähigkeit, Sätze einfach mal gar nicht oder wenigstens ganz anders zu beenden, als der Zuhörer erwartet. Die Themen: Alles und Nichts. Die Kunst: Treffende Aussagen eines schlichten Gemüts. Grandios.


Die Berufseinsteigerfrage

Ist spezielle Frauenförderung eigentlich gerecht?

Die Berufseinsteigerfrage:

Stefan T. (27) aus Frankfurt am Main. schreibt uns: “Ich arbeite in einer Unternehmensberatung als Junior Berater. Mir und meinen männlichen Kollegen fällt deutlich auf, dass die weiblichen Beraterinnen von den Vorgesetzten klar bevorzugt werden. Neulich hat ein Partner dies offen damit begründet, dass es für die Firma viel schwieriger sei, Beraterinnen zu gewinnen und vor allem zu halten als männliche Berater und man von daher auch zu mehr Zugeständnissen bereit sei. Für die Kolleginnen gibt es beispielsweise spezielle Rhetorikschulungen, an denen Männer nicht teilnehmen dürfen. Ich finde dieses Vorgehen nicht in Ordnung. Meine Kollegen raten mir aber von einer Beschwerde ab, da ich sonst schnell als Mimose oder Querulant dastehen würde. Muss man als Mann eine solche Zurücksetzung einfach runterschlucken, weil Frauen es lange schwerer im Beruf hatten?"


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum ist der Weltraum eigentlich schwarz?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Warum ist der Weltraum eigentlich schwarz?Antwort: "Hinter dieser scheinbar einfachen Frage, die ein Kind stellen könnte, verbirgt sich das so genannte Olberssche Paradoxon, benannt nach dem Arzt und Amateurastronomen Wilhelm Olbers (1758 - 1840). Er stellte sich die Frage, warum der Nachthimmel eigentlich dunkel ist, wenn doch das unendlich große Universum angefüllt ist mit Abertausenden kosmischen Lichtquellen. Denn wenn hinter einer Lichtquelle eine weitere auftritt und daneben noch eine und so weiter, müsste der Nachthimmel doch eigentlich gleißend hell sein – zumindest aber nicht schwarz, so wie wir es beobachten. Der Strahlungsstrom einer Quelle am Himmel nimmt mit dem Entfernungsquadrat ab; allerdings nimmt ebenso die Zahl der Sterne (bei vorausgesetztem unendlichen, hom...



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