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Fernweh

Warum Englischkenntnisse bei Personalverantwortlichen schon vorausgesetzt werden!

Die englische Sprache, offiziell English, gehört zu den germanischen Sprachen. Der Name leitet sich vom Volksstamm der Angeln ab die in den ersten Jahrhunderten nach der Zeitenwende gemeinsam mit anderen Stämmen wie den Friesen, Jüten und Sachsen (Angelsachsen) aus dem Gebiet des heutigen Norddeutschland und Dänemark nach Britannien übersiedelten und nach und nach die dort ansässigen Kelten verdrängten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die englische Sprache als Nationalsprache auf den britischen Inseln.

Kein Plus mehr, sondern Standard: Die Beherrschung der englischen Sprache wird mittlerweile vorausgesetzt.

Englisch als Weltsprache

Vor allem durch die Entstehung des Britischen Weltreichs (Empire) wurde Englisch zur Weltsprache. Während die Zahl der Menschen, die Englisch als Muttersprache sprechen, mit unter 400 Millionen relativ gering ist, wird geschätzt, dass mehr als 1,5 Milliarden Menschen in aller Welt Englisch als Zweitsprache oder erste Fremdsprache sprechen. Vor allem durch die riesige Ausdehnung des ehemaligen britischen Kolonialreichs ist bis heute Englisch in fast 40 Ländern und Gebieten Amtssprache. Diese Gebiete liegen auf allen Kontinenten. In vielen anderen Ländern, von Israel bis Japan, ist Englisch eine Verkehrssprache. 

Englisch in der Gegenwart

Die Bedeutung der englischen Sprache wächst in der Gegenwart immer mehr an. Dazu tragen mehrere Faktoren bei. Sowohl die Volkswirtschaften der Nationalstaaten als auch einzelne Unternehmen kooperieren immer stärker zusammen. Für diesen Prozess ist Kommunikation eine grundlegende Voraussetzung. Kommunikation funktioniert nur effektiv, wenn es keine oder nur geringe Sprachbarrieren gibt. Um dieses Problem zu lösen, bietet sich die Verwendung der englischen Sprache aufgrund ihrer weltweiten Verbreitung geradezu an. Dazu leistet der Fakt einen großen Beitrag, dass in den USA, das ökonomisch mächtigste Land der Welt, Englisch als Muttersprache gesprochen wird. Unter dem Einfluss der USA und ihrer Verbündeten wurden nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche internationale Organisationen (zum Beispiel die UNO und ihre Zweigorganisationen) gegründet, die ebenfalls Englisch als Verkehrssprache verwenden. 

Englisch in der Wissenschaft und Technik

Die USA, ein englischsprachiges Land, sind bis heute führend auf vielen Gebieten der technischen Entwicklung, darunter die Luft- und Raumfahrt und die Computertechnik. Solche Begriffe wie Computer, Chip, Modul, Space Shuttle, Transmitter, Recorder und eine Vielzahl anderer werden auch von Menschen benutzt und verstanden, die kein Englisch sprechen. Dieser Trend hält weiter an. Man braucht nur an die Begriffe Smartphone und Tablet PC zu denken.
 

Englisch in Kunst und Kultur

Auch hier ist der Einfluss der englischen Sprache, bedingt durch die USA, weltweit verbreitet. Bis heute werden Filme aus der Traumfabrik Hollywood auf der ganzen Welt gezeigt. Es gibt wohl kaum ein Land, in dessen nationalen Fernsehprogrammen keine amerikanischen Filme und Serien laufen. Die Namen der Hollywood Stars sind auf der ganzen Welt bekannt. In den Filmen werden nicht nur englische Begriffe popularisiert, sondern auch Sitten und Gebräuche aus der englischsprachigen Welt (Valentines Day, Halloween). In der Musik, insbesondere in der Pop-Kultur, ist der englische Einfluss ebenfalls sehr stark. Die Mehrzahl der internationalen Stars der Musikszene stammt aus englischsprachigen Ländern wie den USA, Großbritannien, Kanada oder Australien bzw. singt zumindest ihre Songs auf Englisch. 

Warum ist Englisch zu lernen so wichtig?

Heute ist Englisch zu einer echten Weltsprache geworden. Sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich sind Kenntnisse der englischen Sprache unverzichtbar, Selbst mittelständische Unternehmen bieten ihre Produkte auf dem Weltmarkt an bzw. beziehen Rohstoffe und Halbartikel aus fernen Ländern. Für fast jede Führungsposition, bereits auf unterem Managementniveau, ist Englisch unbedingt erforderlich, insbesondere wenn Kontakt zu Kunden und/oder Lieferanten besteht. Im privaten Bereich fördert das Internet wie kaum ein anderes Medium die Verbreitung der englischen Sprache, nicht nur weil es dort von englischen Begriffen wie search, home oder play nur so wimmelt, sondern auch, weil das Internet keine Ländergrenzen kennt und man per Videochat mit Freunden und Angehörigen auf der anderen Seite der Welt sprechen kann. 

Wo und wie kann man Englisch lernen? 

Dafür gibt es verschiedene Methoden. Am wichtigsten für den Erfolg ist nicht die Methode, sondern die Motivation. Man lernt dann am besten englisch, wenn man einen möglichst starken Anreiz dafür hat. Das kann eine geplante Reise oder ein längerer Aufenthalt im Ausland sein oder aber auch die geplante Übersiedlung in ein englischsprachiges Land oder persönliche Kontakte mit einem Menschen aus einem anderen Land, bei dem Englisch als Mittel zur Kommunikation verwendet wird. Die Lernmethoden sind sehr vielfältig. Es gibt zum Beispiel Selbstlernkurse für Zuhause, Englischkurse in den Volkshochschulen oder private Kurse, Englischlektionen der BBC und Sprachreisen. Im Internet wird eine Vielzahl interaktiver Kurse angeboten, bei denen man mit Muttersprachlern trainieren kann. Welche der Methoden sich am besten eignet, hängt davon ab, welche Vorkenntnisse man besitzt, wie intensiv Englisch gelernt werden soll und zu welchem Zweck. Sollten Englischkenntnisse für berufliche Zwecke benötigt werden, empfiehlt es sich oft, Kurse mit einem anerkannten Zertifikat zu wählen, das den erfolgreichen Abschluss des Kurses bestätigt. Lernt man dagegen aus persönlichen Gründen, weil man beispielsweise einen fremdsprachigen Partner kennengelernt hat, macht sicher das Lernen mit und von dem betreffenden Partner am meisten Spaß und ist zugleich effektiver als andere Methoden.




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