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Von der Kleinstadt.. in den Tod!

Bei Horrorfilmen ist es gewöhnlich so, dass die jugendlichen Helden einer nach dem anderen ziemlich schnell das zeitliche segnen. Interessant wird es aber, wenn das vermeintliche Opfer den Spieß plötzlich umdreht…

Die 18-jährige Amber hat vom Kleinstadtleben die Nase gestrichen voll. Statt mir ihren Freunden unbeschwert die Jugend zu genießen, strebt sie nach mehr. Sie träumt von einem Leben in der Großstadt. Als sie schließlich erfährt das sie nur adoptiert wurde und just in diesem Zeitpunkt ihre persönliche Traumwohnung in Chicago frei wird, will sie die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen. Allerdings hat sie nur ein Tag Zeit um nach Chicago zu kommen und die ersten zwei Montagsmieten zu übergeben. Blöd nur, dass Amber kein Auto zur Verfügung hat. In der Not überredet sie ihre Clique sie zu begleiten.

Vorhersehbar und dennoch unvermeidbar

Doch kaum haben sie ihr Heimatnest hinter sich gelassen, streikt der Motor. Ambers Traum droht bereits zu platzen, da hält ein Trucker, der sich überreden lässt die sechs Jugendlichen mit nach Chicago zu nehmen. Alles scheint sich zum Guten zu wenden. Auf der Ladefläche entwickelt sich bald eine muntere Runde Wahrheit oder Pflicht da hält der Truck plötzlich an und die Ladeklappe öffnet sich wie von Geisterhand. Als die Gruppe den Truck verlässt finden sie sich auf einem verlassenen Schlachthof wieder. Bald schon zeigt sich, dass die Clique nicht alleine ist. Sie sind als Schlachtvieh auserkoren worden. Einer nach dem anderen wird von übermenschlich wirkenden Wesen, die eine Mischung aus Vampir, Zombie oder etwas Ähnliches sein können in die Dunkelheit verschleppt und dort getötet.


Resident Evil bekommt Konkurrenz

Nur Amber und ihre Freundiz Suzy können diesen schwer definierbaren Wesen zunächst entkommen und leisten ihnen erbitterten Widerstand. Dabei zeigt sich schnell, dass Ambers Kräfte weit über das gewöhnliche Maß hinausgehen. Doch woran kann das liegen? Ist sie etwas selbst ein übernatürliches Wesen? Bald schon kristallisiert sich heraus, dass Amber nicht nur gegen die Wesen kämpfen muss, sondern auch gegen den Dämon in ihr selbst.


Die Clique feiert munter - aber nicht mehr lange...; © Senator Film

Unterhaltsamer Teenagerhorror

Prowl ist kein schlecht gemachter B-Movie Horrorfilm. Auch wenn die gelegentlichen Rückblenden und die oftmals hektische Kameraführung als etwas störend empfunden werden können, bietet der Film dennoch eine gute Horrorunterhaltung. Die Erwartungen des Zuschauers werden nicht enttäuscht: Eine bunt gemischte Clique Jugendlicher fällt einer nach dem Anderen bösartigen Kreaturen zum Opfer ohne eine realistische Chance zur Flucht zu haben. Regisseur Patrick Syversen hält sich somit an das klassische Konzept. Dieses funktioniert allerdings auch ganz gut.


Richtige Mischung und eine neue Seite

Ein Horrorfilm lebt von einer ausgewogenen Mischung aus Schocksequenzen, einer Gruselatmosphäre und einer guten musikalischen Untermalung. All das liefert Prowl. Darüber hinaus ist die Idee des Opfers, das sich mit Erfolg dem Bösen widersetzt spannend und gibt dem Film damit eine ungeahnte Wendung. Alles in allem liefert Prowl eine gute Horrorunterhaltung ohne jedoch nachdrücklich im Gedächtnis verankert zu bleiben. Doch das ist von einem Horrorfilm auch wahrlich zu viel verlangt.


Fazit: Unterhaltsamer Teeniehorrorfilm, der mit einem überraschenden Ende aufwartet.

(TH, academicworld-User)


Prowl
Genre: Horrorfilm
Darsteller: Ruta Gedmintas, Joshua Bowman, Bruce Payne, Atanas Sebrev, Perdita Weeks, Courtney Hope
Regisseur: Patrik Syversen
Senator Film Verleih

 


Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
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Ronald Reng, geboren 1970, ist freier Sportreporter und wohnt in Barcelona. Wann immer Ronaldinho und Co. in der Champions League an den Ball treten, kann man Rengs Berichte in der Süddeutschen Zeitung lesen. Außerdem hat er sich in den letzten Jahren als vielversprechender Buchautor ("Der Traumhüter", "Fremdgänger") hervorgetan.


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Die Berufseinsteigerfrage:

Stefan T. (27) aus Frankfurt am Main. schreibt uns: “Ich arbeite in einer Unternehmensberatung als Junior Berater. Mir und meinen männlichen Kollegen fällt deutlich auf, dass die weiblichen Beraterinnen von den Vorgesetzten klar bevorzugt werden. Neulich hat ein Partner dies offen damit begründet, dass es für die Firma viel schwieriger sei, Beraterinnen zu gewinnen und vor allem zu halten als männliche Berater und man von daher auch zu mehr Zugeständnissen bereit sei. Für die Kolleginnen gibt es beispielsweise spezielle Rhetorikschulungen, an denen Männer nicht teilnehmen dürfen. Ich finde dieses Vorgehen nicht in Ordnung. Meine Kollegen raten mir aber von einer Beschwerde ab, da ich sonst schnell als Mimose oder Querulant dastehen würde. Muss man als Mann eine solche Zurücksetzung einfach runterschlucken, weil Frauen es lange schwerer im Beruf hatten?"


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In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


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Bei jedem sportlichen Großevent purzeln die Weltrekorde – wann ist die Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit denn mal erreicht?

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Frage: Bei jedem sportlichen Großevent purzeln die Weltrekorde – wann ist die Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit denn mal erreicht?Antwort: Die schnelle und einfache Antwort lautet: Vermutlich nie. Nichts spricht dafür, eine prinzipielle Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit zu unterstellen. Das ist durchaus vergleichbar mit alten erkenntnistheoretischen Debatten: Nichts spricht dafür, eine prinzipielle Grenze menschlicher Erkenntnisfähigkeit zu unterstellen.Die umwegige und begründete Antwort könnte skizzenhaft wie folgt lauten: Sport zu treiben, ist kein bloß automatisiertes, im Prinzip kalkulierbares und insofern auch von Maschinen vollziehbares Verhalten, sondern eine kulturelle Tätigkeit. Das hat Konsequenzen in zwei Richtungen: Zum einen ist eine sportliche Leistung, insbe-sonde...



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