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TV/DVD/Game

Vom Game zum Film

Assassin's Creed ist weltweit eine Hausmarke in Sachen Games - da liegt der Schritt zur Kinoleinwand nahe. am 11. Mai erscheint "Assassin's Creed" nun auch für die heimischen Bildschirme. Nur - lohnt es sich wirklich?

Callum Lynch (Michael Fassbender) ist ein zum Tode verurteilter Mörder. Es kommt, wie es kommen muss: Eines unschönen Tages findet es sich auf einer Bahre gefesselt wieder und die Injektionsnadeln befördern das tödliche Gift in seinen Kreislauf. Doch damit nicht genug - sein Leben ist keineswegs vorbei. Stattdessen erwacht er in einem sterilen Raum mit einer hübschen Ärztin an seiner Seite. Sie erklärt ihm, dass einer seiner Vorfahren ein gefährlicher Mann war, der eine kleine Wunderwaffe vor der Menschheit versteckt hat. Mit einer revolutionären Technologie, die seine genetischen Erinnerungen entschlüsselt, erlebt Callum Lynch die Abenteuer seines Vorfahren Aguilar im Spanien des 15. Jahrhunderts. Nichts bleibt, wie es scheint, denn Callum erkennt, dass er von einem mysteriösen Geheimbund, den Assassinen, abstammt und sammelt unglaubliches Wissen und Fähigkeiten, um sich dem unterdrückenden und mächtigen Templerorden (siehe besagte hübsche Ärztin) in der Gegenwart entgegenzustellen.

Die Kritik

Optisch ist der Film schon ganz ansprechend - siehe im Bild oben die Kostümdetails einer weiblichen Assassine aus der Vergangenheit. Die Vorstellung, die Fassbender in Zusammenarbeit mit der "Maschine" liefert, kann sich auch sehen lassen. Das inhaltliche Setting klingt auch vielversprechend: Über die biologischen Gene eintauchen in die Erinnerung eines Vorfahren.

Leider lässt der Film sehr viele Fragen offen. Wie geht es denn, dass die Erinnerungen in den Genen versteckt sind? Kann man jeden beliebigen Vorfahren so kennenlernen? Sind die Assassinen ein Zweckverband oder auf übernatürliche Art miteinander verbunden? Warum erklären die anderen gefangenen Assassinen dem neuen Callum nicht, was die Ärztin wirklich von ihm will? Die Zahl dieser Fragen ließe sich noch weiter ausführen, was der inhaltlichen Qualität der Geschichte wirklich ernsthaften Abbruch tut.

Final kommt Assassin's Creed damit leider nur auf die Stufe "nette Unterhaltung, interessantes Konzept". Wer sonst mit Assassin's Creed noch nichts zu tun hatte, kann sich diesen Film sparen.

Bettina Riedel (academicworld.net)

Assassin's Creed

Regie: Justin Kurzel
Darsteller: Michael Fassbender, Marion Cotillard, u.a.

Ab dem 11. Mai als 4K Ultra HD Blu-ray, Blu-ray 3D, Blu-ray und DVD im Vertrieb von 20th Century Fox Home Entertainment im Handel!




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