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Aus der Tiefe des Raumes

Überall rauchen - dank Helmut Schmidt

Der einzige Deutsche der noch unbehelligt eine durchziehen darf, ist Altkanzler Helmut Schmidt. Zeit, diesen Umstand für sich zu nutzen ...

Es gibt diese kleine hübsche Anekdote über Helmut Schmidt. Der Altkanzler saß mit brennender Zigarette im Bordrestaurant eines ICEs. Nach der ersten Zügen stand ein durchaus freundlicher Servicemitarbeiter vor ihm und klärte ihn darüber auf, dass er hier leider nicht rauchen dürfe. Helmut Schmidt ist ein höflicher Mann und erkundigte sich, wo er dies denn dann  könne. "Hier im Zug können Sie leider nirgends rauchen. Tut mir sehr leid, Herr Schmidt". Schmidt entgegnete nur: "Nirgends? Das geht nicht!" Und schmökte weiter. Unbehelligt.

Der Auftritt bescherte Helmut Schmidt nicht nur einen Platz in der Hall-of-Coolness gleich neben Clint Eastwood, sondern auch das Prädikat "Einziger Deutscher, der noch überall rauchen darf."

Nachdem ich neulich erleben musste, wie auf einer privaten Geburtstagsfeier bei geschlossener Gesellschaft in einer gemieteten Bar plötzlich zwei Polizisten - mit etwa so viel "Social-skills" ausgestattet wie zwei Posteingangsstempel -  auftauchten, um das Rauchen bei ebendieser zur Anzeige zu bringen, bleibt einem fast nur noch Joker Schmidt übrig.

Deshalb in Kürze vielleicht hier im academicworld-Shop: Die Helmut Schmidt-Maske zum gepflegten Quarzen an öffentlichen Orten. 

Anlegen und frei quarzen. Arbeitstitel: Schmidts Fratze


Exkurs: Rauchen - einst und jetzt


Wie es früher so zugegangen ist, beweisen Bilder vom "Internationalen Frühschoppen", einer Talkrunde in den Siebzigern. Sie lief Sonntag vormittag und es wurde ohne Ende getrunken und geraucht. Seltsamerweise war die Sendung trotzdem sterbenslangweilig. 


Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Karen Heumann, Miss Jung van Matt

21 Fragen an:

Karen Heumann stieg 2000 als Geschäftsführerin bei Jung van Matt, einer der führenden Werbeagenturen in Deutschland, ein. Seit 2004 ist die 46-Jährige im Vorstand tätig. Die Wetzlarin hat Germanistik und Wirtschaft in Frankreich studiert.


Die Berufseinsteigerfrage

Ist spezielle Frauenförderung eigentlich gerecht?

Die Berufseinsteigerfrage:

Stefan T. (27) aus Frankfurt am Main. schreibt uns: “Ich arbeite in einer Unternehmensberatung als Junior Berater. Mir und meinen männlichen Kollegen fällt deutlich auf, dass die weiblichen Beraterinnen von den Vorgesetzten klar bevorzugt werden. Neulich hat ein Partner dies offen damit begründet, dass es für die Firma viel schwieriger sei, Beraterinnen zu gewinnen und vor allem zu halten als männliche Berater und man von daher auch zu mehr Zugeständnissen bereit sei. Für die Kolleginnen gibt es beispielsweise spezielle Rhetorikschulungen, an denen Männer nicht teilnehmen dürfen. Ich finde dieses Vorgehen nicht in Ordnung. Meine Kollegen raten mir aber von einer Beschwerde ab, da ich sonst schnell als Mimose oder Querulant dastehen würde. Muss man als Mann eine solche Zurücksetzung einfach runterschlucken, weil Frauen es lange schwerer im Beruf hatten?"


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In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...




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