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Strahlenschäden Galore

Auf einem verlassenen Hügel im Pfälzer Wald, da steht ein Turm. Unter ihm ward eine Anlage versteckt, die auf bösartige Weise die Gemüte der Menschen kontrollieren sollte, die im umliegenden Land unbescholten ihr Lebenswerk verrichteten. Doch tapfere Helden näherten sich, fürwahr, das Unheil zu bekämpfen!

Erst wenn alles vorbei ist, greift man natürlich erst mal zum Notruf. Han/Thalhammer © MovieBrats, Dragonfly Films, NFP*
Erst wenn alles vorbei ist, greift man natürlich erst mal zum Notruf. Han/Thalhammer © MovieBrats, Dragonfly Films, NFP*

Einst, als ein kalter Krieg in dem alten Landesverbund namens Europa tobte, gelang einer bösartigen Macht ein unheilvolles Unterfangen – ein Hügel wurde erwählt, eine geheimnisvolle Anlage zu bergen. Diese Einrichtung strahlte ihren unsichtbaren Einfluss wie Gift über das umliegende Land und die Menschen konnten sich dieser Kraft nicht entziehen. Project Haarp ward das Unterfangen genannt. Die Jahre gingen ins Land und niemand ward sich der dauerhaften Gefahr bewusst. Nur ein einzelner Wissenschaftler widmete sich der Gefahr voll Inbrunst und verlor darüber sein volles Haar.

Gefährlicher Irrer oder helfende Hand? Die Jugendlichen sind sich da nicht so sicher. Han/Thalhammer © MovieBrats, Dragonfly Films, NFP*
Gefährlicher Irrer oder helfende Hand? Die Jugendlichen sind sich da nicht so sicher. Han/Thalhammer © MovieBrats, Dragonfly Films, NFP*

Tödliche Freizeitaktivitäten

Bis eines Tages einige Jugendliche auf einer Geocachingtour genau darauf stoßen. Natürlich fragt man sich: „Warum entwickelt jemand eine solche Tour, stellt sie online und führt Leute zu einer geheimen Anlage, die eigentlich geheim bleiben sollte?“. Doch eine Antwort erhält man nicht. Natürlich müssen die Jugendlichen auch nur einen Zaun überwinden, um zu der Anlage zu kommen. Das ist doch mal hervorragend geschützt! Und damit der Turm auf dem Hügel so richtig gut geheim gehalten wird, baut man ihn so hoch wie einen Aussichtsturm und setzt in der Nacht noch ein rotes Licht oben drauf. 

Ungläubige Blicke, die leider das Gefühl des Zuschauers exakt widerspiegeln. Han/Thalhammer © MovieBrats, Dragonfly Films, NFP*
Ungläubige Blicke, die leider das Gefühl des Zuschauers exakt widerspiegeln. Han/Thalhammer © MovieBrats, Dragonfly Films, NFP*

Logisch denken für Fortgeschrittene

Als die Kinder dann die dazugehörige Militäranlage finden, ist die hell erleuchtet. Klar, das schreit direkt „ich bin einsam und verlassen!“. Trotzdem betreten sie sie, denn immerhin müssen sie ja wohl das Übel ausschalten! ...  und wundern sich im Nachhinein, dass sie Besuch bekommen. Die Anlage stammt aus der Zeit des kalten Kriegs, schön sind alte Filmspulen im Hintergrund anzusehen. Davor wurden uralte Röhrenmonitore platziert und in der Mitte? Ein neuer Laptop. Und wieder: Anstatt zu schlussfolgern, dass hier noch jemand aktiv ist, drückt man als hormongetriebener Teenager lieber gleich mal auf ein paar Knöpfen rum – könnte sich ja ein Süßigkeitenspender irgendwo offenbaren.

Der absolute Pro-Tipp

Wenn einer eurer Freunde bewusstlos ist, brüllt sie aus Leibeskräften an. Hilft bestimmt. Und wenn ihr mal jemanden in einem Leichensack transportiert, dann stellt sicher, dass eine Hand rausschaut! Sonst könnten Zuschauer ihn vermutlich nicht als Leichensack identifizieren, das wäre doch ausgesprochen schade.

Bettina Riedel (academicworld.net)

Lost Place

Regie: Thorsten Klein
Darsteller: Francois Goeske, Josefine Preuß, Jytte-Merle Böhrnsen, Pit Bukoski

Im Verleih von NFP




Die Berufseinsteigerfrage

Welche Aussagekraft haben Arbeitgeber-Rankings?

Die Berufseinsteigerfrage:

Kim Reinersdorf, Biologiestudentin aus Berlin, fragt: “Auf der Suche nach dem ersten Arbeitgeber trifft man immer wieder auf Rankings, welche die Güte von Arbeitgebern messen. Ein populäres ist die Erhebung des Berliner Trendence-Instituts, das nur Studierende befragt. Können diese aber überhaupt eine Aussage über einen Arbeitgeber machen, bei dem sie noch keine wirkliche Berufserfahrung sammeln konnten? Nehmen Personalexperten solche Studien ernst und kann man sich als Berufseinsteiger wirklich an der Trendence-Studie orientieren, um die Qualität eines Arbeitgebers abzulesen?”


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Bei jedem sportlichen Großevent purzeln die Weltrekorde – wann ist die Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit denn mal erreicht?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Bei jedem sportlichen Großevent purzeln die Weltrekorde – wann ist die Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit denn mal erreicht?Antwort: Die schnelle und einfache Antwort lautet: Vermutlich nie. Nichts spricht dafür, eine prinzipielle Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit zu unterstellen. Das ist durchaus vergleichbar mit alten erkenntnistheoretischen Debatten: Nichts spricht dafür, eine prinzipielle Grenze menschlicher Erkenntnisfähigkeit zu unterstellen.Die umwegige und begründete Antwort könnte skizzenhaft wie folgt lauten: Sport zu treiben, ist kein bloß automatisiertes, im Prinzip kalkulierbares und insofern auch von Maschinen vollziehbares Verhalten, sondern eine kulturelle Tätigkeit. Das hat Konsequenzen in zwei Richtungen: Zum einen ist eine sportliche Leistung, insbe-sonde...