
Kleider machen Leute
Körpersprache, Aussehen, Blick und Stimme prägen zu 93 Prozent den ersten Eindruck. Fachliche Kompetenz wird erst im Anschluss bewertet - so das Ergebnis einer Studie der Universität Darmstadt. Jeder Mitarbeiter mit Kundenkontakt steht vor der Herausforderung, durch den gekonnten Einsatz aller Kommunikationsinstrumente Aufmerksamkeit beim Kunden zu erlangen.
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Sie finden den Business-Dresscode für Frauen eintönig und unweiblich? Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Die zahlreichen Kleiderregeln sind keine antiquierten Ansichten, sie dienen Ihrem beruflichen Erfolg. Denn Kleidung dokumentiert die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe. Wer die Regeln kennt und einhält, betont das Gemeinsame. Umgekehrt: Wer sich nicht dem herrschenden Dresscode beugt, drückt zwar Individualität aus - kann aber atmosphärische Störungen erzeugen. Und wer will das schon im Consultinggeschäft? Gut angezogen zu sein im Job ist schon längst nicht mehr der Chefetage vorbehalten. Vielmehr ist es - sogar bei der Beurteilung durch Personalberater - zum "soft factor" geworden. Entscheider schließen zum Teil von Ihrer Kleidung auf Ihre Arbeitseinstellung. Denn mit der Kleidung signalisiert man, wie korrekt, zuverlässig oder kreativ man arbeitet. Nicht umsonst wird gesagt, dass man sich so kleiden soll, wie es die nächst höhere Hierarchieebene bereits tut. Keine zweite Chance für den ersten Eindruck Die Aussage "Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck" ist bekannt. Fakt ist, dass sich andere Menschen innerhalb von acht Sekunden einen ersten Eindruck von uns verschaffen und dieser dann an entscheidenden Stellen des Lebens bestimmend für unsere Chancen sein kann. Der erste Eindruck wird zu 55 Prozent durch das Auftreten und die Kleidung geprägt. An ordentlicher Kleidung führt also kein Weg vorbei. |
Was muss frau beachten?
Lieber konservativer als zu leger anziehen, denn klassische Kleidung wird verbunden mit Seriosität, Vertrauenswürdigkeit und Kompetenz. Und welche Farbe passt heute am besten? Die klassischen Farben sind: Blau, Dunkelgrau, Braun und heute inzwischen auch Schwarz - obwohl diese Farbe eher eine Anlassfarbe ist, sprich Schwarz wurde zu Beerdigungen, Abendveranstaltungen und festlichen Dinners angezogen. Also Schwarz bitte nur sparsam und bei besonderen Anlässen einsetzen.
Modisch ja, aber nicht zu modisch
Weder die knapp sitzende Hüft-Jeans, noch schlabberige Pullover sehen nach ernsten Geschäften aus. Frauen sollten auf die Länge des Rocks (nicht kürzer als eine Handbreit über dem Knie) und die Tiefe des Dekolletees achten. Ein männlicher Seminarteilnehmer berichtete uns kürzlich, dass er sich schon schwer auf seine Produktpräsentation konzentrieren musste, als ihm eine tief dekolletierte attraktive Dame gegenüber saß. Es mag zwar manchmal von Vorteil sein, mit seinen Reizen zu spielen, kann jedoch auch nach Hinten losgehen. Durchsichtige Blusen sollte man nie ohne Top darunter tragen. Auf Bonbonfarben verzichtet die gut gekleidete Frau zugunsten gedeckter Farbkombinationen. Klassische Kleidung verliert ihre Langeweile durch gut gewählte Accessoires zum Beispiel Schals oder eine modisch geschnittene Bluse mit ausgefallenem Kragen oder Manschetten.
Die Frisur muss stimmen
Stylen Sie sich aber nicht künstlich auf. Verzichten Sie also besser mal auf eine neue Haarfarbe, damit Ihr Haar gepflegt aussieht. Lange Haare können bei Männern gerade in konservativen Unternehmen einen schlechten Eindruck hinterlassen. Hier sollten Sie die Haare besser geschlossen und aus dem Gesicht frisiert tragen. Frauen sollten sich dazu für ein dezentes Make-up entscheiden.
Guter Sitz
Kleidung muss passen - zur Figur und zum Anlass. Eine Bluse, die über der Brust spannt, wirkt nicht gerade vorteilhaft. Auch zu enge Hosen, unter denen sich der Slip abzeichnet, machen keine gute Figur. Tragen Sie Kleidung in Ihrer Größe.
Nur gut aussehen reicht nicht
Grundsätzlich kann man das Auftreten im Job so zusammenfassen: Gepflegt aussehen, und zwar von der geputzten Brille über gepflegte Haare und Fingernägel bis zu den Schuhen. Natürlich reicht es im Beruf nicht, einfach nur gut auszusehen. Aber wer einen schlechten optischen Eindruck erzeugt, kann noch so fähig sein, der Erfolg wird ausbleiben. Denn: Ausschlaggebend ist immer die Bewertung des Betrachters.

Business-Dresscode - die Grundregeln für Frauen:
- Lieber konservativer als zu leger anziehen.
- Ausschlaggebend ist immer die Bewertung durch den Betrachter - nicht die persönliche Stimmung.
- Saubere und gepflegte Schuhe sind ein Muss.
- Frauen sollten mit Ihren Reizen lieber geizen.
- Bauch- oder schulterfrei bei Frauen ist im Business tabu.
- Accessoires eher sparsam einsetzen - Sie sollten nicht vom Gesicht ablenken.
- Machen Sie nicht jede Mode mit.
- Parfum wohl dosieren und öfter mal wechseln, denn die Nase gewöhnt sich schnell an Düfte.
- Mäntel sollten länger als der Rocksaum sein. Ist das nicht möglich, tragen Sie einen Mantel oder eine Jacke, der/die deutlich kürzer ist als der Rock, mindestens zehn Zentimeter.
- Wählen Sie einen Stoff für Kostüm oder Anzug aus, der nicht schnell knittert und prüfen Sie beim Kauf, ob sich der Stoff schnell wieder glättet.
- Verzichten Sie auf verspielte und kindliche Accessoires im Business.
- Überprüfen Sie Ihren Kleiderstil dahingehend, ob er mit der Kernaussage des Unternehmens für das Sie arbeiten übereinstimmt.
- Erfüllen Sie in Ihrer Kleiderwahl mehr als nur "die Pflicht", Sorgsamkeit bei Frisur, Make-up und Accessoires zahlen sich aus.
- Der Blusenkragen wird klassischer Weise unter dem Blazer getragen. Um einen zu harten Kontrast im Winter zwischen Anzug und (blassem) Gesicht zu vermeiden, kann der Kragen aber auch über dem Blazer getragen werden.
- Arbeiten Sie bei der Wahl Ihrer Garderobe mit Ton-in-Ton-Kombinationen (das heißt: ohne große Kontraste). So fallen kräftige Körperpartien weniger auf.
- Je dunkler Sie die Farbe Ihres Outfits wählen, desto seriöser wirken Sie.
- Die Farbe, die Ihren Typ unterstreicht, sollte möglichst in der Nähe Ihres Gesichts sein (zum Beispiel Bluse oder Tuch).
Sie finden den Business-Dresscode für Frauen eintönig und unweiblich? Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Die zahlreichen Kleiderregeln sind keine antiquierten Ansichten, sie dienen Ihrem beruflichen Erfolg. Denn Kleidung dokumentiert die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe. Wer die Regeln kennt und einhält, betont das Gemeinsame.
Umgekehrt: Wer sich nicht dem herrschenden Dresscode beugt, drückt zwar Individualität aus - kann aber atmosphärische Störungen erzeugen. Und wer will das schon im Consultinggeschäft? Gut angezogen zu sein im Job ist schon längst nicht mehr der Chefetage vorbehalten. Vielmehr ist es - sogar bei der Beurteilung durch Personalberater - zum "soft factor" geworden. Entscheider schließen zum Teil von Ihrer Kleidung auf Ihre Arbeitseinstellung. Denn mit der Kleidung signalisiert man, wie korrekt, zuverlässig oder kreativ man arbeitet. Nicht umsonst wird gesagt, dass man sich so kleiden soll, wie es die nächst höhere Hierarchieebene bereits tut.
Keine zweite Chance für den ersten Eindruck
Die Aussage "Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck" ist bekannt. Fakt ist, dass sich andere Menschen innerhalb von acht Sekunden einen ersten Eindruck von uns verschaffen und dieser dann an entscheidenden Stellen des Lebens bestimmend für unsere Chancen sein kann. Der erste Eindruck wird zu 55 Prozent durch das Auftreten und die Kleidung geprägt. An ordentlicher Kleidung führt also kein Weg vorbei.


























