Seite empfehlen
Drucken
TV/DVD/Game

Segel setzen ihr Landratten!

Auf zu neuen Abenteuern oder Altbewährtes mit neuer Farbschicht? Im Vergleich zu den letzten beiden Teilen rund um die karibischen Piraten gibt es einiges an Veränderungen. Aber Neuigkeiten?

Jack und Angelica auf der Suche nach der Quelle der Ewigen Jugend - hätten sie doch noch gar nicht nötig ... © Disney Enterprises

Jack Sparrow und seine Piraten stechen wieder in See. Vieles neu und doch alles beim Alten, so könnte das Fazit für "Fremde Gezeiten", den vierten Teil um Jack Sparrow, den durchgeknalltesten Piraten der Karibik ausfallen. Neuer Regisseur ist Rob Marshall. So eine richtige eigene Handschrift kann er dem Ganzen nicht geben, aber vielleicht muss er das auch nicht. Schließlich funktioniert die Maschinerie auch weiterhin ganz wunderbar. Einfach weil es unterhaltsam ist, weil es Spaß macht.

Neuer Film neue Liebe

Eine Ahnung von Schneewitchen durchstreift den Film, wenn die schöne Syrena (Astrid Bergés-Frisbey) im Glassarg durch den Urwald getragen wird. Auch sie braucht einen Prinzen, der sie rettet. Sein Name ist Philp, ein unter die Piraten gekommener Missionar (Sam Claflin). Die beiden sollen ganz augenscheinlich die ausgeschiedenen Elisabeth (Keira Knightley) und Will (Orlando Bloom) ersetzen. Ganz gelingt das nicht - wenngleich das Päarchen ganz nett anzusehen ist.

Vier Teile hat es gedauert, bis auch Jack Sparrow einmal ernsthafte Gefühle zeigt. Zu Anfang des Films sitzt er einmal mehr ohne Schiff auf dem Trockenen und nur mit List und Tücke bekommt er wieder schwankende Planken unter die Füße - diesmal aber nicht selbst verschuldet sondern durch den Einfluss seiner einzig wahren ehemals großen Liebe Angelica (Penelope Cruz).


Alte Bekannte wie Barbossa tauchen wieder auf. © Disney Enterprises

Eine Frau für Jack?

Die ist nicht nur gewitzt und schlagkräftige, sondern auch die Tochter von Blackbeard, dem gefürchtetsten Piraten auf den sieben Weltmeeren. Der sucht die Quelle der ewigen Jugend und Jack soll ihm helfen sie zu finden. Doch nicht nur Blackbeard, auch die Könige von Spanien und England sind hinter dieser Entdeckung her. So beginnt alsbald einmal mehr eine wilde Hatz über die halbe Welt mit alten Bekannten (Captain Barbossa), untote Handlanger (diesmal Zombies) und heiße Gefechte.

 

Fazit: Nach den etwas faderen Teilen 2 und 3 nimmt die Serie wieder ordentlich Fahrt auf. Das ist vielleicht nicht übermäßig anspruchsvoll, aber dafür richtig unterhaltsam.

 

Neu: Missionar Philipp (Sam Claflin) und seine Meerjungfrau (Astrid Berges-Frisbey). © Disney Enterprises

Darsteller: Johnny Depp, Penélope Cruz, Geoffrey Rush, Ian McShane, Sam Claflin, Astrid Berges-Frisbey

Regisseur: Rob Marshall

Komponist: Hans Zimmer 

Erscheinungstermin: 22. September 2011

Spieldauer: 131 Minuten

Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Giovanni di Lorenzo, der sanfte Intellektuelle

21 Fragen an:

Der deutsch-italienische Journalist ist Chefredakteur der Wochenzeitung „Die Zeit”, Mitherausgeber des „Berliner Tagesspiegel” und Moderator der Talkshow „3 nach 9” bei Radio Bremen.


Die Berufseinsteigerfrage

Welche Aussagekraft haben Arbeitgeber-Rankings?

Die Berufseinsteigerfrage:

Kim Reinersdorf, Biologiestudentin aus Berlin, fragt: “Auf der Suche nach dem ersten Arbeitgeber trifft man immer wieder auf Rankings, welche die Güte von Arbeitgebern messen. Ein populäres ist die Erhebung des Berliner Trendence-Instituts, das nur Studierende befragt. Können diese aber überhaupt eine Aussage über einen Arbeitgeber machen, bei dem sie noch keine wirkliche Berufserfahrung sammeln konnten? Nehmen Personalexperten solche Studien ernst und kann man sich als Berufseinsteiger wirklich an der Trendence-Studie orientieren, um die Qualität eines Arbeitgebers abzulesen?”


Serie: Netzperlen

Diese Woche: People of Walmart

Netzperlen:

Wenn man sich in den USA amüsieren will, geht man einfach in den Walmart. Warum es dieser Discounter hierzulande einfach nicht geschafft hat und nach nur wenigen Jahren wieder das Deutschlandgeschäft beendet hat - angesichts dieser Bilder kann man nur den Kopf schütteln. Wir würden sogar Eintritt za...


Serie: Studenten fragen Professoren

Welches Tier, abgesehen von Bakterien oder Viren, tötet weltweit die meisten Menschen?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Welches Tier, abgesehen von Bakterien oder Viren, tötet weltweit die meisten Menschen?Antwort: "Ausdrücklich wurden vom Fragesteller ja nur Viren und Bakterien ausgeschlossen und nicht Einzeller. Nimmt man diese in das Spektrum auf, dann ist eindeutig der Erreger der Malaria, Variante Tropica (Plasmodium falciparum), der größte Killer und einige Arten der Anopheles-Mücke als Vektoren die wichtigsten 'Vermittler' der weit über eine Million Todesfälle pro Jahr.Nimmt man den Menschen als eine Spezies wie jede andere, was wir ja gemeinhin nicht tun – sondern uns als Krone der Schöpfung betrachtend vom riesigen Rest der Evolutionsprodukte gern weit absetzen – dann ist ganz klar, dass der Mensch für den Menschen wohl schon bis in lang vergangene Zeiten der größte Killer war und nach ...