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Richtet eure Waffen auf das Kapitol!

Es ist so weit: Die Rebellion ist in vollem Gange und Katniss hat nicht vor, hinter der sicheren Linie zu stehen: Sie will mitmischen! Der vierte und finale Teil der TRIBUTE VON PANEM ist ab sofort fürs Heimkino erhältlich.

Alle Bilder: Studiocanal

Der Film setzt nahtlos nach der Szene ein, in der Peeta versuchte, Katniss zu töten. Er wurde vom Kapitol konditioniert und wie ein Tier darauf abgerichtet, sie für President Snow aus dem Weg zu räumen. Etwas, von er selbst nichts mehr weiß, denn es wurde Trackerjacker-Gift eingesetzt. Das Gift der Tiere also, die auch in der Arena damals Katniss gestochen hatten. Für die ist das Grenzmaß übrigens erreicht – das brüchige Vertrauen zu Peeta wurde dem Erdboden gleichgemacht. Damit sie nicht allein „daheim“ sitzt, wird sie immer versessener darauf, aktiv an der Rebellion teilzunehmen, denn sie will Snow töten!! Kurzerhand reißt sie aus District 13 aus, versteckt sich in einer Hovercraft. Als sie in 2 aussteigt, erkennt jeder sie natürlich und Präsident Coin bleibt gar nichts anderes übrig: Sie stellt ein Team aus jungen Kriegern (und Kameramännern!) zusammen, die Katniss auf dem Weg zum Kapitol begleiten. Natürlich hat sich Präsident Snow, beziehungsweise seine Spielmacher einige Extras ausgedacht und auf maximale Zerstörung designt – willkommen in Distrikt 1, willkommen bei den letzten Hungerspielen der Geschichte …

Die Kritik

Das Fazit vorab: Ein imposanter Abschluss! Und verstörend. Mir geht es zumindest so, dass er mich richtig runtergezogen hat. Dabei ist das Ende emotional sanfter als im Buch, in dem Katniss‘ depressive Seite noch mal so richtig betont wird. Das ist genau einer der Punkte, die die Buchreihe so auszeichnet: Sie malt kein buntes Bilderbuch mit witzigen Blümchen und Schmetterlingen. Wer nach all diesen Ereignissen noch am Leben ist, kann einfach kein Happy End bekommen und wird für immer in Alpträumen gefangen sein. 

Wer die Bücher nicht gelesen hat, dem wird nicht auffallen, dass diesmal einige Unterschiede zum Vorlage enthalten sind. Das macht aber auch nichts, denn meines Erachtens wird nichts wesentlich (!) verzerrt – wenn am Ende des Films weniger Leute deprimiert sind als sie es beim Buch wären, macht das ja auch nichts. Außerdem musste eine kleine Tragödie verarbeitet werden: Einer, dessen Rolle stark beschnitten wurde, ist natürlich Plutarch Heavensbee, gespielt von Philip Seymour Hoffmann - der vor Ende der Dreharbeiten verstarb.

Dass die übrigen Schauspieler mittlerweile ein eingespieltes Team sind, merkt man deutlich. Sie gehen voll in ihren Rollen auf. Das wirkt extrem überzeugend und ist eine wirklich beachtenswerte Leistung. Diese wird durch die makellose Optik unterstützt. Ob Wellen aus Pech/ Gift, Explosionen oder Outfits: Das ist rundum gelungen. Besonders bemerkenswert finde ich natürlich Effis Outfits, die verspielt wie genial sind. Hier merkt man, dass ein Team hinter den Szenen einfach Spaß an seiner Arbeit gehabt haben muss!

Und so geht sie zu Ende, diese Geschichte, die mit der Rettung der Unschuld begann, diese opfern musste, um am Ende ein en Hauch Freiheit zu verspüren. Bye bye Mockingjay! (Nicht, dass wir uns den Film nicht noch zig Mal anschauen werden, allein auch wegen des genialen Soundtracks!)


Bettina Riedel (academicworld.net)

Die Tribute von Panem - Mockingjay 2
Darsteller: Philip Seymour Hoffmann, Jennifer Lawrence, Woody Harrelson, Josh Hutcherson, Natalie Dormer, Liam Hemsworth

Ab dem 21. März als DVD, BD und digital im Vertrieb von Studiocanal im Handel erhältlich.




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“Nach einem Traineeprogramm bin ich seit 10 Monaten in leitender Position in einem Industrieunternehmen. Ich habe promoviert und halte mich für überdurchschnittlich qualifiziert. Mit Teamarbeit in einem überwiegend akademischem Umfeld hatte ich noch nie Probleme. In meinem Team, welches aus 22 Mitarbeitern besteht, gibt es aber gerade auf der niedrigsten Hierarchieebene Mitarbeiter, die meinen Anweisungen nicht folgen und an jeder Stelle boykottieren. Die Respektlosigkeit, mit der ich dabei konfrontiert werde, ist vollkommen neu für mich. Die Rüpelhaftigkeit, mit der mir mitgeteilt wird, man sei sowieso unkündbar und ich solle mir ‘die Sekräterinnenbande’ besser nicht zum Feind machen, macht mich sprachlos. Wie soll ich mit dieser Form des Vorgesetzten-Mobbings umgehen?“ Philip S. (29) aus Mannheim


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