Drucken
Studentische Gruppen

Rasantes Studienprojekt: Das Baltic Racing Team

Die Fachhochschule Stralsund ist der Ausgangspunkt für die Formula Student in Deutschland. Noch heute ist das sogenannte Baltic Racing Team in der Rennserie unterwegs.

© Baltic Racing Team
Bei der Formula Student geben die Studenten ordentlich Gas

"Wir waren die Ersten in Deutschland, wir gehören zu den Besten der Welt."


Als studentisches Projekt der Fachhochschule Stralsund konstruiert, baut und vermarktet das Baltic Racing Team seit 1999 jährlich einen einsitzigen Formel-Rennwagen. Professor Dr. Peter Roßmanek brachte die Idee aus Groß Britannien nach Norddeutschland und setzte Sie mit anfangs 10 Studenten auch hierzulande um.

Schon der elfte Bolide ist unterwegs

Dieses Jahr wird bereits der elfte Bolide, der TY2011, gefertigt. Durch hohe Motivation, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit erarbeiten sich die Teammitglieder bereits während des Studiums Kernkompetenzen und Softskills und haben außerdem die Möglichkeit praktische Erfahrungen neben dem Vorlesungsalltag zu sammeln. Das Hauptziel dabei ist den Studenten reale Abläufe eines Wirtschaftsunternehmens näher zu bringen, denn neben der eigenverantwortlichen Konstruktion des Fahrzeuges wird dieses Projekt auch eigenständig finanziert und öffentlichkeitswirksam publiziertTrotz jährlich variierender Teamstruktur gelingt es immer wieder aufs Neue, ein sicheres und konkurrenzfähiges Fahrzeug zu bauen.

Das Besondere

Die Besonderheit der TY-Reihe, im Vergleich zu den Boliden anderer Teams, ist dabei ein sehr niedriger Schwerpunkt, der die Handling-Eigenschaften des Fahrzeugs verbessert. Es kommt ein Honda CBR Motor mit 6-Gang-Getriebe zur Anwendung, allerdings werden zum Zweck der Gewichtsreduzierung nicht benötigte Gänge ausgebaut. Mit einem Gewicht von 203,4kg gehört der TY2010 zu den leichtesten Stahlrahmen-Modellen, er kann außerdem in 3,8 Sekunden von 0 auf 100km/h beschleunigt werden.

Das aktuelle Baltic Racing Team

Die Formula Student

Bei der Formula Student/SAE, dem weltweit größten Ingenieurnachwuchswettbewerb, vergleichen sich über 450 Teams nicht nur in technischen, sondern auch in wirtschaftlichen Disziplinen. In der Vergangenheit konnte der norddeutsche Rennstall bei diesen Events sichtbare Erfolge feiern, so zum Beispiel erst im letzten Jahr den 10. Platz in Hockenheim und den 7. Platz in Melk (Österreich). Resultierend aus diesen Platzierungen gehört das Baltic Racing Team seit dem letzten Jahr zum Reifenentwicklungsteam der Continental AG, im Zuge dessen werden die neuen Conti-Reifen, die eigens für die Formula Student entwickelt werden mit dem aktuellsten TY der Stralsunder Rennwagenschmiede getestet.
In der Hoffnung auch in diesem Jahr an die vergangenen Erfolge anknüpfen zu können wird das Baltic Racing Team vom 02. bis zum 07. August wieder bei der Formula Student Germany in Hockenheim dabei sein. Aber nicht nur auf internationalen Rennevents sind die Stralsunder Studenten anzutreffen, sondern beispielsweise auch auf dem wichtigsten Technologieereignis des Jahres, der Hannover Messe Industrie war das Racing Team vom 04. bis zum 08. April mit einem eigenen Stand vertreten.

 


Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Dominik Graf, der Rekordpreisträger

21 Fragen an: Dominik Graf

Dominik Graf wurde 1952 in München geboren, wo er die Hochschule für Fernsehen und Film besuchte. Als Kino- und TV-Regisseur ist er unter anderem für zahlreiche Folgen der Kriminalserien “Tatort” und “Polizeiruf” bekannt. 2011 gewann er zum neunten Mal den Adolf-Grimme-Preis und ist damit der am häufigsten ausgezeichnete Träger des begehrten Fernsehpreises. Seit 2004 ist Dominik Graf Professor für Spielfilmregie an der Internationalen Filmschule Köln und wurde 2005 zum Honorarprofessor ernannt.


Die Berufseinsteigerfrage

Welche Unternehmenskultur ist die richtige für mich?

Die Berufseinsteigerfrage:

Irina M. (27) aus Frankfurt schreibt uns: Ich bin kein direkter Berufseinsteiger mehr, sondern seit 13 Monaten in meinem ersten Job. Mein Arbeitgeber ist ein großes Unternehmen und das Renommee der Firma war für mich auch entscheidend, dort anzufangen. Jetzt hat sich aber deutliche Ernüchterung breit gemacht. Denn es geht nicht mehr um die Aufgaben, sondern darum, sich intern permanent abzusichern. Überall müssen Reports vorgelegt werden, für jede Nichtigkeit werden 20 Kollegen in cc. gesetzt. Ich habe das Gefühl, dass meine Eigeninitiative verkümmert und ich langsam eine gewisse Beamtenmentalität an den Tag lege. Mehrere erfahrene Kollegen meinten jetzt, die Praxis der ineffizienten Überkommunikation sei generelles Markenzeichen der Großkonzerne. Würde dies stimmen, müsste ich mich ganz neu orientieren. Können Sie diese "Absicherungskultur" in den Großkonzernen als Standard bestätig...


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Bei jedem sportlichen Großevent purzeln die Weltrekorde – wann ist die Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit denn mal erreicht?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Bei jedem sportlichen Großevent purzeln die Weltrekorde – wann ist die Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit denn mal erreicht?Antwort: Die schnelle und einfache Antwort lautet: Vermutlich nie. Nichts spricht dafür, eine prinzipielle Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit zu unterstellen. Das ist durchaus vergleichbar mit alten erkenntnistheoretischen Debatten: Nichts spricht dafür, eine prinzipielle Grenze menschlicher Erkenntnisfähigkeit zu unterstellen.Die umwegige und begründete Antwort könnte skizzenhaft wie folgt lauten: Sport zu treiben, ist kein bloß automatisiertes, im Prinzip kalkulierbares und insofern auch von Maschinen vollziehbares Verhalten, sondern eine kulturelle Tätigkeit. Das hat Konsequenzen in zwei Richtungen: Zum einen ist eine sportliche Leistung, insbe-sonde...



Jobbox
Job suchen
und bewerben!

Was?
Wo?
Umkreis
Position
studentische Nebenjob
Auszubildender
Einsteiger, Trainee, Volontär
Praktikant
Werkstudent, Diplomand