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Buch

Quadratisch, praktisch, gut - oder so ähnlich

Zwei schmale Bände für den Webingenieur und Bildbearbeiter, der seine Informationen und Hilfsmittel gerne "kurz & gut" hat: HTML & XHTML kurz & gut und GIMP kurz & gut.

Webhelfer für die Westentasche

Webdesignerin Jennifer Niederst Robbins hat mit dem Buch "HTML & XHTML kurz & gut" einen gut strukturierten, übersichtlichen, handlichen und verständlichen Überblick über alle HTML-Tags und ihre Attribute geschaffen. Im kleinen Format passt das Büchlein in jede Tasche und ist beziehungsweise sollte doch für jeden Webdesigner und -entwickler unverzichtbar sein.

Wie der Name verspricht werden die Tags und Attribute kurz und übersichtlich, dabei aber durchaus umfassend in alphabetischer Form dargestellt, mit allen Anforderungen und Möglichkeiten. Zusätzlich findet sich in diesem Nachschlagewerk noch vieles weitere Nützliche, etwa eine Übersicht mit den Entities zur Maskierung von Sonderzeichen. Vielleicht kein Werk für den totalen Einsteiger ohne die geringste Ahnung, aber für alle anderen nützlich, praktisch und übersichtlich - ein echter Gewinn also. Jetzt in der vierten komplett überarbeiteten Version noch unter zusätzlicher Berücksichtigung von HTML 4.01, HTML 5 und XHTML 1.0.

 

208 Seiten

O'Reilly; 4. Auflage. (28. April 2010)

9,90 Euro

 

Bildbearbeitung auf die "sparsame" Tour

In vielen Bereichen bieten Open-Source-Programme mittlerweile echte Alternativen zu teuren Lizenzträgern. Einer dieser Fälle ist die Bildbearbeitungssoftware GIMP. Hier bieten sich Ein- und Umsteigern fast ebenso vielfältige Möglichkeiten wie im Bezahlsektor. Wer für die Erkundung dieser Optionen noch Hilfe sucht ist mit "GIMP kurz & gut" gut beraten. Das Büchlein von Karsten Günther stellt den umfangreichen Werkzeugkasten sowie die verschiedenen Menüs vor. Kurz, knapp und präzise, aber nicht unbedingt ausführlich.

Eine grobe Ahnung vom Programm und der Nutzeroberfläche ist für das Verständnis daher unerlässlich. Sonst hält sich das Ganze einfach auf zu abstrakter Ebene. Wobei dadurch eben auch das übersichtliche, umfangreiche und trotzdem knappe Format gewährleistet wird. Ein zweischneidiges Schwert. Wer also einen praktischen Ratgeber zum Nachschlagen sucht ist damit extrem gut bedient, wer sich die Einarbeitungszeit ins Programm ersparen will, der wird wohl enttäuscht werden.

 

191 Seiten

O'Reilly (28. Oktober 2009)

9,90 Euro

 

(Gisela Stummer, academicworld.net)




Die Berufseinsteigerfrage

Ist spezielle Frauenförderung eigentlich gerecht?

Die Berufseinsteigerfrage:

Stefan T. (27) aus Frankfurt am Main. schreibt uns: “Ich arbeite in einer Unternehmensberatung als Junior Berater. Mir und meinen männlichen Kollegen fällt deutlich auf, dass die weiblichen Beraterinnen von den Vorgesetzten klar bevorzugt werden. Neulich hat ein Partner dies offen damit begründet, dass es für die Firma viel schwieriger sei, Beraterinnen zu gewinnen und vor allem zu halten als männliche Berater und man von daher auch zu mehr Zugeständnissen bereit sei. Für die Kolleginnen gibt es beispielsweise spezielle Rhetorikschulungen, an denen Männer nicht teilnehmen dürfen. Ich finde dieses Vorgehen nicht in Ordnung. Meine Kollegen raten mir aber von einer Beschwerde ab, da ich sonst schnell als Mimose oder Querulant dastehen würde. Muss man als Mann eine solche Zurücksetzung einfach runterschlucken, weil Frauen es lange schwerer im Beruf hatten?"


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Bei jedem sportlichen Großevent purzeln die Weltrekorde – wann ist die Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit denn mal erreicht?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Bei jedem sportlichen Großevent purzeln die Weltrekorde – wann ist die Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit denn mal erreicht?Antwort: Die schnelle und einfache Antwort lautet: Vermutlich nie. Nichts spricht dafür, eine prinzipielle Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit zu unterstellen. Das ist durchaus vergleichbar mit alten erkenntnistheoretischen Debatten: Nichts spricht dafür, eine prinzipielle Grenze menschlicher Erkenntnisfähigkeit zu unterstellen.Die umwegige und begründete Antwort könnte skizzenhaft wie folgt lauten: Sport zu treiben, ist kein bloß automatisiertes, im Prinzip kalkulierbares und insofern auch von Maschinen vollziehbares Verhalten, sondern eine kulturelle Tätigkeit. Das hat Konsequenzen in zwei Richtungen: Zum einen ist eine sportliche Leistung, insbe-sonde...