Drucken
Karriereplanung, Arbeitgeber

Praxis nach dem Bachelor: Allianz, Bertelsmann, Henkel und McKinsey starten gemeinsames Praktikumsprogramm

"Gap Year" fördert fachliche und persönliche Weiterentwicklung künftiger Master-Studenten

Die Unternehmen Allianz, Bertelsmann, Henkel und McKinsey starten gemeinsam ein völlig neuartiges Praktikumsangebot für die Zeit zwischen Bachelor- und Masterstudium. Mit dem Programm "Gap Year" richten sich die vier Unternehmen an herausragende Studenten aller Fachrichtungen, die ihren Bachelor im Sommer 2012 abschließen. Mit nur einer Bewerbung können sich Studierende für ein maßgeschneidertes Programm qualifizieren: Im Regelfall absolvieren die Teilnehmer während dieses Jahres drei bezahlte Praktika von je drei Monaten Dauer bei den Gap-Year-Unternehmen. Wahlweise lassen sich Anzahl und Dauer der Praktika variieren. Als Abrundung des Gap Year haben die Teilnehmer die Gelegenheit, ein persönliches Projekt zu realisieren. Die Unternehmen betreuen sie während des gesamten Programms. Bewerben können sich Interessierte ab sofort unter www.gapyear2012.de.

"Wir suchen Kandidaten, die engagiert sind und mehr wollen? in der Theorie wie in der Praxis. Das möchten wir fördern", unterstreicht Julia Laas, Referatsleiterin Personalmarketing bei der Allianz. In ihrer Bewerbung geben die Studenten an, bei welchen zwei bis drei der vier Unternehmenspartner sie sich für ein Praktikum interessieren und welches persönliche Projekt sie anstreben. Das kann zum Beispiel ein freiwilliges Engagement bei einer Hilfsorganisation, ein Sprachkurs oder eine Rucksack-Weltreise sein. "Das Gap Year bietet die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen in der Wirtschaft zu sammeln und sich auch persönlich zu engagieren, zum Beispiel bei einem von Henkel geförderten Corporate Citizenship Projekt", so Jens Plinke, Senior Manager Employer Branding bei Henkel.

Hintergrund für das neuartige Programm sind die kurzen und stärker verschulten Bachelor-Studiengänge, die den Studierenden weniger Spielraum für ausführliche Praktika während des Studiums lassen. "Im Gespräch mit vielen jungen Talenten haben wir festgestellt, dass eine große Nachfrage nach so einem Konzept besteht", erklärt Thomas Fritz, Recruiting Director bei McKinsey & Company.

Während eines Auswahltages im Frühjahr werden die Unternehmenspartner gemeinsam die Entscheidung treffen, welche Kandidaten in das Programm aufgenommen werden. Die Planung von Einsatzort und Reihenfolge der Praktika sowie des persönlichen Projekts nehmen die Partner gemeinsam mit den Teilnehmern vor. Bewerben können sich herausragende und vielseitig interessierte Studenten aller Fachrichtungen, die ihr Bachelor-Studium im Sommer 2012 beenden.




Die Berufseinsteigerfrage

Welche Aussagekraft haben Arbeitgeber-Rankings?

Die Berufseinsteigerfrage:

Kim Reinersdorf, Biologiestudentin aus Berlin, fragt: “Auf der Suche nach dem ersten Arbeitgeber trifft man immer wieder auf Rankings, welche die Güte von Arbeitgebern messen. Ein populäres ist die Erhebung des Berliner Trendence-Instituts, das nur Studierende befragt. Können diese aber überhaupt eine Aussage über einen Arbeitgeber machen, bei dem sie noch keine wirkliche Berufserfahrung sammeln konnten? Nehmen Personalexperten solche Studien ernst und kann man sich als Berufseinsteiger wirklich an der Trendence-Studie orientieren, um die Qualität eines Arbeitgebers abzulesen?”


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum hat Bayern eine eigene Verfassung?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen