Seite empfehlen
Drucken
Buch

Oliver Uschmann: Feindesland

Die neuen Abenteuer von Hartmut und Ich

Im fünften Teil der "Hartmut und Ich"-Reihe ziehen die zwei Helden nach Berlin

Hartmut und Ich ziehen mit ihren beiden Freundinnen Susanne und Caterina und samt Haustieren (Schildkröte und Kater) vom Ruhrgebiet nach Berlin in den Stadtteil Wedding. Die Wohnung ist nicht besonders und die Lage erst Recht nicht, vor Allem nicht, wenn man entweder von Türken oder wahlweise von Russen um Schutzgeld erpresst wird. Denn Geld ist auch wahrlich rar. Neue Stadt, also müssen neue Jobs her. Die Frauen haben da anfangs etwas mehr Glück: Durch die Arbeit in einer Werbeagentur kommt man dann auf eine richtig gute Geschäftsidee und langsam gewinnt das Leben der Chaostruppe an Fahrt. Als Hartmuts Freundin dann allerdings schwanger wird, überlegen sie sich, ob Berlin wirklich der richtige Ort ist, um ein Kind großzuziehen. Wie werden sie sich entscheiden? Man darf gespannt sein!

Blick fürs Detail, Humor & Melancholie

Die Art wie Herr Uschmann Bücher schreibt, ist einfach einzigartig. Das Buch ist irgendwie schräg (vor Allem, wenn man an die irrwitzigen Gesetze denkt, die ständig erlassen werden), saukomisch und gespickt mit einer gehörigen Portion Sarkasmus. Zudem ist der Stil so gehalten, dass wirklich detailreich erzählt wird und man sich Personen und Schauplätze gut vorstellen kann, es gleichzeitig aber auch nicht langweilig wird. Und am Ende des Buches wird es sogar richtig nachdenklich, ernst und melancholisch.

Das Buch hier ist ein Teil der sogenannten Hui-Reihe (Hartmut und Ich), von dem ich leider bisher nur diesen gelesen habe. Ich kann nur sagen: ein gelungener, unterhaltsamer Roman von einem wahren Meister der Beobachtungsgabe!

 

Oliver Uschmann: Feindesland

400 S.

14,95 Euro

ISBN: 978-3-502-11049-1

Verlag: Scherz

 

 

Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Nic Romm, die Stimme

21 Fragen an: Nic Romm

Nic Romm besuchte die Hochschule für Musik und Theater in Hannover. 2008 spielte er die Rolle des Tjure in Michael Herbigs "Wickie und die starken Männer". Im August stand er auch noch für den zweiten Teil des Kinderfilms vor der Kamera. Gerade hat er die Dreharbeiten für Roland Emmerichs "Anonymous" abgeschlossen und ab Herbst ist er in Dennis Gansels "Wir sind die Nacht" zu sehen.


Die Berufseinsteigerfrage

Wie komme ich auf den Radar von Headhuntern und anderen Arbeitgebern?

Die Berufseinsteigerfrage:

„Ich bin seit zwei Jahren als Chemiker bei einem großen Pharmaunternehmen in einer leitenden Position tätig. Ich suche eine neue Herausforderung in den nächsten zwei bis drei Jahren, möchte aber die potenziellen Arbeitgeber auf mich zukommen lassen und nicht selbst blindwütig Bewerbungen schreiben. Was halten Sie davon, sich über Fachbeiträge zu bestimmten Branchenthemen oder über die Teilnahme an Diskussionen eine gewisse öffentliche Reputation aufzubauen, die mich über das Internet leicht auffindbar machen? Oder, anders gefragt, wie bekomme ich am besten ein öffentliches Profil als Experte, um Headhunter und neue Arbeitgeber auf mich aufmerksam zu machen? Ich rede jetzt nicht von einem anbiederndem XING-Profil, sondern von etwas mit Klasse.“ Patrick S. (30), Frankfurt


Serie: Netzperlen

Diese Woche: People of Walmart

Netzperlen:

Wenn man sich in den USA amüsieren will, geht man einfach in den Walmart. Warum es dieser Discounter hierzulande einfach nicht geschafft hat und nach nur wenigen Jahren wieder das Deutschlandgeschäft beendet hat - angesichts dieser Bilder kann man nur den Kopf schütteln. Wir würden sogar Eintritt za...


Serie: Studenten fragen Professoren

Welches Tier, abgesehen von Bakterien oder Viren, tötet weltweit die meisten Menschen?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Welches Tier, abgesehen von Bakterien oder Viren, tötet weltweit die meisten Menschen?Antwort: "Ausdrücklich wurden vom Fragesteller ja nur Viren und Bakterien ausgeschlossen und nicht Einzeller. Nimmt man diese in das Spektrum auf, dann ist eindeutig der Erreger der Malaria, Variante Tropica (Plasmodium falciparum), der größte Killer und einige Arten der Anopheles-Mücke als Vektoren die wichtigsten 'Vermittler' der weit über eine Million Todesfälle pro Jahr.Nimmt man den Menschen als eine Spezies wie jede andere, was wir ja gemeinhin nicht tun – sondern uns als Krone der Schöpfung betrachtend vom riesigen Rest der Evolutionsprodukte gern weit absetzen – dann ist ganz klar, dass der Mensch für den Menschen wohl schon bis in lang vergangene Zeiten der größte Killer war und nach ...