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Buch

Nicht nur EIN neues Medium ...

Nea Matzen gibt mit ihrem Buch "Onlinejournalismus" ein guten Überblick über die Branche und das wichtigste Handwerkszeug.

Nicht nur EIN neues Medium ...

Nea Matzens Buch "Onlinejournalismus" aus der Reihe Wegweiser Journalismus bietet eine umfangreiche, ausführliche und dennoch knappe Übersicht über die Besonderheiten und Schwerpunkte des Bereichs Onlinejournalismus. Vor allem durch die vielen praktischen Tipps und die zahlreichen Beispiele bleibt das Überblickswerk stets nah am journalistischen Alltag.

Die Autorin macht zudem deutlich, dass das Internet zwar ein schnelles und flüchtiges Medium ist, aber keines, das schnell vergisst, oder alles Fehler verzeiht.

Nach der Lektüre dieses Buches hat man zumindest das Gefühl mitreden zu können, wenn es um Teaser, Hypertext, RSS-Feed und Weblogs geht. Dem Leser wird anschaulich vermittelt, worauf es ankommt, wenn man journalistische Onlineangebote gestaltet und redaktionell betreut.  So ausführlich wie nötig, aber so knapp wie möglich schildert Matzen die wichtigsten Punkte: Schreiben, Textaufbau, Darstellungsformen und multimediales Erzählen. Eine wirklich gute und auch gut lesbare Einführung. Die wichtigen Begriffe fallen ? ja, wo nötig und sinnvoll auch in "Fachchinesisch", aber unnötige Verkomplizierungen und wichtigtuerisches Begriffsjonglieren unterbleiben. Natürlich kann man sich in jedes einzelne der Thema noch unendlich vertiefter einlesen und einarbeiten, aber schließlich will Nea Matzen mit ihrem Ratgeber eher eine Einführung denn ein enzyklopädisches Werk schaffen. Und das gelingt ihr vorzüglich. Alle grundlegenden Möglichkeiten werden aufgezeigt, die relevanten Programme angesprochen und auch Hinweise auf weiterführende Literatur zu den einzelnen Themen fehlt nicht. Noch nicht einmal die grundlegenden rechtlichen Fragen werden ausgespart. Wahrlich eine Fundgrube für alle, die sich in den Bereich einarbeiten wollen.

 

156 Seiten

Uvk (Juni 2010)

14,90 Euro

Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Barnaby Metschurat, der Bulle vom KDD

21 Fragen an: Barnaby Metschurat

Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Schauspielschule "Die Etage" in Berlin. Seitdem wirkt der 35-jährige sowohl in Kino- als auch in Fernsehfilmen und -serien mit. Mit dem Film L’auberge espagnole von 2002 reüssierte er international, und auch die Fortsetzung L’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg brachte ihm noch einmal Kritikerlob in seiner Rolle des Deutschen Tobias. Daneben spielt Metschurat auch Theater, unter anderem unter der Regie von Peter Zadek.


Die Berufseinsteigerfrage

Wie komme ich auf den Radar von Headhuntern und anderen Arbeitgebern?

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„Ich bin seit zwei Jahren als Chemiker bei einem großen Pharmaunternehmen in einer leitenden Position tätig. Ich suche eine neue Herausforderung in den nächsten zwei bis drei Jahren, möchte aber die potenziellen Arbeitgeber auf mich zukommen lassen und nicht selbst blindwütig Bewerbungen schreiben. Was halten Sie davon, sich über Fachbeiträge zu bestimmten Branchenthemen oder über die Teilnahme an Diskussionen eine gewisse öffentliche Reputation aufzubauen, die mich über das Internet leicht auffindbar machen? Oder, anders gefragt, wie bekomme ich am besten ein öffentliches Profil als Experte, um Headhunter und neue Arbeitgeber auf mich aufmerksam zu machen? Ich rede jetzt nicht von einem anbiederndem XING-Profil, sondern von etwas mit Klasse.“ Patrick S. (30), Frankfurt


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