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Karriereplanung

Neben dem Beruf zum Studienabschluss

Die richtige Ausbildung kann für die Karriere beflügend wirken. In Sachen Studium muss es dabei nicht immer das Modell "Erst Bildung, dann Arbeit" sein. Im dualen Bereich haben sich in letzter Zeit vor allem die berufbegleitenden Studiengänge hervorgetan. Ein Beispiel gefällig? Aber gerne doch: Wings - wo studieren per App möglich ist.

Wer sich für ein Fernstudium entscheidet, möchte in erster Linie die eigenen beruflichen Chancen verbessern. Die meisten vertiefen ihr Wissen, um sich für Führungspositionen mit mehr Verantwortung zu qualifizieren. Und das ist keineswegs eine Frage des Alters. Ob frisch aus der Ausbildung, berufserfahren, in Elternzeit, im Auslandseinsatz, Angehörige pflegend, in Teilzeit beschäftigt oder bis ins hohe Alter neugierig – ein Fernstudium passt in viele Lebensläufe.

Unabhängig und individuell


WINGS - das Fernstudienzentrum der Hochschule Wismar - ermöglicht Berufstätigen auf dem ersten oder zweiten Bildungsweg ein praxisnahes Fernstudium mit staatlichem Hochschulabschluss. Wer den Traum hat, zu studieren, sollte dies tun können – unabhängig von Alter, Herkunft und persönlicher Lebenssituation. Das WINGS-Motto lautet »Studieren von überall« – zu Hause, im Büro, im Café oder in fernen Ländern. Die entscheidenden Vorteile sind Flexibilität und Unabhängigkeit. Berufstätige wollen zeit- und ortsunabhängig studieren. Um dies zu ermöglichen, bietet WINGS einen ganzheitlichen Service. Die meisten der rund 4.500 Online- und Fernstudierenden kommen aus Bayern. Die Präsenzveranstaltungen finden hier an zwei bis drei Wochenenden im Semester in den Hörsälen der TU München statt.

Studieren per APP

Neben dem klassischen Fernstudium bietet WINGS rein online-basierte Studiengänge an. Über eine App können die Fernstudierenden auf Studienmaterialien zugreifen, Videovorlesungen streamen und an Live-Online-Veranstaltungen teilnehmen. Neben Wirtschaftsrecht bietet WINGS auch Betriebswirtschaft, Gesundheitsmanagement sowie Management von Non-Profit-Organisationen als Online-Variante mit staatlichem Hochschulabschluss Bachelor of Arts an.

Als „Partnerhochschule des Spitzensports“ bildet WINGS seit 2012 im Fernstudium Sportmanagement Führungspersonal für die Sportbranche aus. Zahlreiche Profisportler wie z. B. die olympische Siebenkämpferin Julia Mächtig, Fußball-Profi Markus Thorandt oder die österreichischen Olympiasieger in der Nordischen Kombination Christoph Bieler und Mario Stecher studieren bereits bei WINGS.

Nähere Informationen zum Fernstudienangebot unter www.wings.de/muenchen




Die Berufseinsteigerfrage

Ist spezielle Frauenförderung eigentlich gerecht?

Die Berufseinsteigerfrage:

Stefan T. (27) aus Frankfurt am Main. schreibt uns: “Ich arbeite in einer Unternehmensberatung als Junior Berater. Mir und meinen männlichen Kollegen fällt deutlich auf, dass die weiblichen Beraterinnen von den Vorgesetzten klar bevorzugt werden. Neulich hat ein Partner dies offen damit begründet, dass es für die Firma viel schwieriger sei, Beraterinnen zu gewinnen und vor allem zu halten als männliche Berater und man von daher auch zu mehr Zugeständnissen bereit sei. Für die Kolleginnen gibt es beispielsweise spezielle Rhetorikschulungen, an denen Männer nicht teilnehmen dürfen. Ich finde dieses Vorgehen nicht in Ordnung. Meine Kollegen raten mir aber von einer Beschwerde ab, da ich sonst schnell als Mimose oder Querulant dastehen würde. Muss man als Mann eine solche Zurücksetzung einfach runterschlucken, weil Frauen es lange schwerer im Beruf hatten?"


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum bekommt das Eigelb bei hartgekochten Eiern manchmal so einen unansehnlichen grünblauen Rand?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Warum bekommt das Eigelb bei hartgekochten Eiern manchmal so einen unansehnlichen grünblauen Rand?Antwort: "Im Eigelb gibt es ein Protein namens Phosvitin, das antioxidative Eigenschaften hat. Dieses Protein hat Eisen an sich gebunden. Im Kochprozess wird im Eiklar Schwefel freigesetzt und es entsteht Schwefelwasserstoff. Im längerdauernden Kochprozess, das heißt bei höherer Temperatur, kann sich das Eisen aus dem Phosvitin herauslösen und mit dem Schwefel aus dem Eiklar zu Eisensulfid verbinden, was dann den grünblauen Rand ergibt. Diese Veränderung – übrigens auch der leichte Geruch nach Schwefelwasserstoff – wird erst beobachtet, wenn sehr lang gekocht wird und die Temperatur im Inneren des Eies hoch ist."Heutiger Experte: Humanernährungsexpertin Prof. Dr. Maria-E. Herr...