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Offerten, Siemens Management Consulting

Naturwissenschaftler bei SMC

Ein Physiker bei SMC

Dr. Falk Wottawah (33) hat in Würzburg und Austin (Texas) Physik studiert und in Leipzig promoviert. © SMC

Dr. Falk Wottawah spricht mit academicworld.net über seine Tätigkeit als Project Manager bei Siemens Management Consulting.

 

An welchem Projekt arbeiten Sie gerade?
Ich arbeite gerade an einem Strategieprojekt im Industriebereich. Unser Kunde stellt sich die Frage, wie er seinen bisherigen Geschäftsbereich noch besser ausnutzen kann. Diese Fragestellung ist in sehr vielen Dimensionen zu beantworten: Wo kann der Kunde weiter wachsen? Kann er seine Kunden optimal bedienen? Arbeitet er möglichst effizient?

Was sind dabei Ihre Aufgaben als Project Manager?
Meine Aufgabe ist die Koordination. Zum Einen sorge ich dafür, dass der Kunde ein Gesamtbild bekommt, zum anderen muss ich die einzelnen Module koordinieren, die die verschiedenen Einzelaspekte behandeln.

Warum haben Sie sich eigentlich nach Ihrer Promotion für den Einstieg bei Siemens Management Consulting entschieden?

Für mich war nach der Promotion klar, dass ich keine akademische Karriere anstrebe, sondern in die Industrie will - langfristig in eine Managementposition. Siemens Management Consulting war für mich die ideale Kombination. Man kann hier viel lernen und erhält zudem eine tolle Managementausbildung.

Was genau unterscheidet Siemens Management Consulting von anderen Unternehmensberatungen?

Eines muss klar sein: Bei uns ist man nicht Berater auf Lebenszeit. Schon von Anfang an macht man sich über den nächsten Schritt Gedanken, schon allein deshalb, weil die Chance auf einen Transfer in eine verantwortungsvolle Position im Siemens Konzern besteht.

Welche Perspektiven wurden Ihnen aufgezeigt? Welche Karrierechancen bieten sich Ihnen?

Eine Zeit lang will ich auf jeden Fall noch bei Siemens Management Consulting bleiben, weil ich dabei nach wie vor sehr viel lerne. Langfristig strebe ich aber schon den Wechsel in eine der Geschäftseinheiten des Konzerns an.

War es für Sie wichtig, in einem Unternehmen wie dem Siemens Konzern zu arbeiten, der im Wettbewerb um die Weltspitze steht?

Mir war es vor allem wichtig, in einem Unternehmen zu arbeiten, das Spitzentechnologie anbietet. Schon allein wegen meines technischen Hintergrundes hätte ich zum Beispiel keine Lippenstifte verkaufen wollen.

Welche Herausforderungen brachte der Wechsel aus der Forschung in die Consultingbranche mit sich?
In dieser Branche herrscht einfach eine andere Taktung, die Prozesse laufen viel schneller ab. Da muss man sich erst einmal daran gewöhnen, dass man nicht die Zeit hat, ein Problem über Jahre hinweg von allen Seiten zu beleuchten. Man versucht einfach die wesentlichen Knackpunkte schnell zu erkennen und auf diese Weise eine Lösung zu finden. Schließlich haben wir es meist mit dringlichen Aufgaben zu tun.

Was macht Ihre Tätigkeit als Project Manager für Sie so besonders? Was motiviert Sie?
Das ist auf jeden Fall die Arbeit mit Menschen, die Dynamik, die sich ergibt, wenn man gemeinsam an einem Problem arbeitet. Wenn dann am Ende durch die Teamarbeit, die man selbst koordiniert hat, eine Lösung entsteht, finde ich es unheimlich erfüllend.

Wie werden Angebote hinsichtlich der Work-Life-Balance bei Siemens Management Consulting verwirklicht?
Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Man kann etwa für eine längere Reise eine Auszeit nehmen. Oder man nutzt die Möglichkeit des Social-Leaves bei SMC, bei dem man bis zu sechs Monate in Kooperation mit dem Grameen Creative Lab (gegründet 2008 vom Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus) an einem sozialen Projekt arbeitet.
Ich selbst war kürzlich für zwei Monate Elternzeit zu Hause, auch das war kein Problem.




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