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TV/DVD/Game

Moon

3 Jahre ist Sam Bell schon allein auf einer Raumstation auf der Rückseite des Mondes, Kontakt zur Erde ist nur eingeschränkt möglich. Als Sam langsam an seine körperlichen und geistigen Grenze gelangt, muss er sich einer Situation stellen, mit der er nie im Leben gerechnet hätte.

Wer bin ich - und wenn ja wie viele ...

In seinem gefeierten Spielfilmdebüt gewährt uns der Brite Duncan Jonas, Sohn von David Bowie, einen Blick in eine vordergründig schöne neue Welt, in nicht allzu ferner Zukunft. Die heutigen Energieprobleme sind gelöst. Der Konzern "Lunar Industries" hat mit dem Abbau von Helium 3 auf dem Mond die Energieversorgung durch eine scheinbar saubere Lösung gesichert. Vollautomatische Maschinen auf der Rückseite des Mondes fördern den wertvollen Stoff. Um aber für mögliche Probleme gerüstet zu sein, und für etwaige Reparaturen ist dennoch menschlicher Einsatz gefordert. So kommt der Astronaut Sam Bell (Sam Rockwell) ins Spiel.

 

Von Selbstfindung und Selbstverlust

Seit fast drei Jahren ist er der alleinige Bewohner einer kleinen Weltraumstation in der nähe der Minen. Gefordert wird er von seiner Arbeit nicht übermäßig und so kümmert er sich mit einem strikten Sportprogramm um sein körperliches Wohlergehen. Um das seelische ist es weniger gut bestellt. Wie soll man auch auf Dauer leben, wenn der einzige emotionale Bezugspunkt ein Roboter namens GERTY mit Greifarm und Sprachfunktion ist, dessen Monotone Stimmlage nur durch die auf einem kleinen Bildschirm angezeigten Smileys variiert. Hingebungsvoll widmet sich Sam seinen Pflanzen und dem Bau einer Modellstadt, die er erst nach einem Hinweis als die eigene Heimatstadt identifiziert. Durch Selbstgespräche versucht er sich davon abzulenken, dass er seit einem technischen Defekt keinen Livekontakt zur Erde mehr herstellen kann.

Seine Frau Tess und die kleine Tochter dort bald wiederzusehen ist das Einzige was ihn kurz vor Ende seines Vertrages noch aufrecht hält. Als er dann bei einem Außeneinsatz verunglückt ist es mit dem betulichen Leben auf der kleinen Raumstation vorbei. Irgendetwas stimmt nämlich ganz und gar nicht - da ist er sich plötzlich sicher. Obwohl GERTY die Station abgeriegelt hat und ein Rettungsteam unterwegs ist will er herausfinden was es ist. Auf was er dann aber stößt, damit hat er nicht gerechnet. Alles woran er bisher geglaubt, fällt in sich zusammen. Sam ist gezwungen, sich dem eigenen Selbst zu stellen.

Es heißt zwar immer die Hoffnung stirbt zuletzt, aber auch sie stirbt eben irgendwann. Und wenn das passiert: Wie soll man weiterleben? Kann man ohne Hoffnung überhaupt weiterleben?

© koch media

Auf Ich und Ich im All

Wer an die Weltraumabenteuer der letzten Jahre denkt und vor allem spektakuläre Aktion und strahlende Helden erwartet wird erstaunt sein, was man aus so einer Handlung auch machen kann. Größtenteils ruhig und stilvoll inszeniert, zu betulicher Musik von Klavier und Streichern entwickelt sich eine fast bühnenartige Geschichte, die tiefer wirkt und länger vorhält. Vor allem die herausragende Leistung des Hauptdarstellers Sam Rockwell weiß zu beeindrucken. Die verschiedenen Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen des "Sam Bell" sind immer glaubwürdig und äußerst eindringlich. Regisseur und Hauptdarsteller beweisen ein außerordentliches gutes Gespür für Stimmung und Drama. Bisweilen fühlt man sich, vor allem durch GERTY an "2001 - Odyssee im Weltraum" erinnert, was durchaus kalkuliert scheint, denn der Regisseur spielt gekonnt mit den sich daraus ergebenden Erwartungen des Zuschauers.

 

Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Rolf Miller, der Halbsatz

21 Fragen an: Rolf Miller

Rolf Miller ist der "Meister des unfreiwilligen Humors". Der Träger des Deutschen Kleinkunstpreises glänzt durch breitesten Odenwälder Dialekt und die Fähigkeit, Sätze einfach mal gar nicht oder wenigstens ganz anders zu beenden, als der Zuhörer erwartet. Die Themen: Alles und Nichts. Die Kunst: Treffende Aussagen eines schlichten Gemüts. Grandios.


Die Berufseinsteigerfrage

Wie geht man als Chef mit Mobbing um?

Die Berufseinsteigerfrage:

“Nach einem Traineeprogramm bin ich seit 10 Monaten in leitender Position in einem Industrieunternehmen. Ich habe promoviert und halte mich für überdurchschnittlich qualifiziert. Mit Teamarbeit in einem überwiegend akademischem Umfeld hatte ich noch nie Probleme. In meinem Team, welches aus 22 Mitarbeitern besteht, gibt es aber gerade auf der niedrigsten Hierarchieebene Mitarbeiter, die meinen Anweisungen nicht folgen und an jeder Stelle boykottieren. Die Respektlosigkeit, mit der ich dabei konfrontiert werde, ist vollkommen neu für mich. Die Rüpelhaftigkeit, mit der mir mitgeteilt wird, man sei sowieso unkündbar und ich solle mir ‘die Sekräterinnenbande’ besser nicht zum Feind machen, macht mich sprachlos. Wie soll ich mit dieser Form des Vorgesetzten-Mobbings umgehen?“ Philip S. (29) aus Mannheim


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Wenn man sich in den USA amüsieren will, geht man einfach in den Walmart. Warum es dieser Discounter hierzulande einfach nicht geschafft hat und nach nur wenigen Jahren wieder das Deutschlandgeschäft beendet hat - angesichts dieser Bilder kann man nur den Kopf schütteln. Wir würden sogar Eintritt za...


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Warum sind Hühnerküken ausgerechnet gelb?

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Frage: Warum sind Hühnerküken ausgerechnet gelb?Antwort: "Auch für Hühnerküken gilt: 'der Apfel fällt nicht weit vom Stamm'. Sowohl in morphologischen Eigenschaften, wie der Gefiederfarbe, aber auch in Merkmalen der Physiologie und des Verhaltens ähneln die Küken genetisch ihren Eltern. Das flauschigegelbe Küken ist dabei nur ein Beispiel, wie der Kükenflaum kurz nach dem Schlupf gefärbt sein kann. Aus gelben Küken entstehen zumeist weiße Hennen und Hähne. Oftmals ist bei den Küken aber auch eine spezielle Jungtierfärbung zu erkennen, die mit der ersten Mauser verschwindet. Über die Entstehung der Gefiederfarben herrscht keineswegs Einigkeit in der Wissenschaft.So finden sich in einigen Handbüchern Äußerungen darüber, dass die gelbliche Färbung der sogenannten Erstlingsdunen weißer Hü...