Monsters vs. Aliens: der neue Animationsfilm aus dem Hause Dreamworks

- © Paramount
Den glücklichsten Tag ihres Lebens hat sich Susan Murphy anders vorgestellt. Ihr Verlobter, Derek Dietl, ein egozentrischer Wetterfrosch mit Hang zum Narzissmus, macht ihr am Hochzeitstag klar, dass aus den lange geplanten Flitterwochen in Paris nichts wird. Derek hat die Chance, in Fresno für eine lukrative Stelle vorzusprechen. Da Liebe aber bekanntlich blind macht, stellt sie ihren Traum vom schönen Paris erst einmal hinten an und versichert ihrem Liebsten, ihm überall hin zu folgen.
Als Susan dann aber zu allem Überdruss auch noch von einem Meteor voller Weltraumschleim getroffen wird, ist es mit der Hochzeitsidylle endgültig vorbei. Susan schießt plötzlich 15 Meter in die Höhe und sprengt dabei die Traukirche.
Das Militär interveniert sofort. Susan wird in ein streng geheimes Regierungsgelände verfrachtet und in eine Zelle gesperrt. Es stellt sich heraus, dass das Militär hier seit vielen Jahren Monster von der Gesellschaft isoliert. Die anderen Insassen sind beispielsweise der clevere und insektenköpfige Prof. Dr. Kakerlake, Missing Link, eine Affe-Fisch-Kreuzung und waschechter Vollblut-Macho, der glibberige und liebenswerte B.O.B. und Insektosaurus, eine 100 Meter große Larve. General K.O. Putsch, Leiter der Basis und glühender Militarist, verpasst Susan fortan den Namen Gigantika, eine wenig charmante Anspielung auf ihre enorme Größe.
Angriff aus dem Weltall
Dann passiert das Unvorstellbare, ein riesiger außerirdischer Roboter attackiert die Erde und konventionelle Waffen richten keinen Schaden gegen den Eindringling an. Der Präsident wendet sich in seiner Not an General K.O. Putsch.
Susan und die bunte Monsterbande erhalten die Mission, die Erde vor der drohenden Vernichtung zu retten. Im Gegenzug wird Ihnen die Freiheit geschenkt.
Dreamworks neuer Blockbuster
Monsters vs. Aliens, schon der Titel verspricht Spaß und Action nonstop. Der neue Film aus dem Hause Dreamworks Animations steht den vorangegangenen Produktionen "Kung Fu Panda" und "Madagascar 2" in nichts nach. Die Geschichte ist flott und ohne Durchhänger erzählt, die Charaktere liebevoll ausgearbeitet und die Gags sind echte Schenkelklatscher. Kurz und knapp, es erwartet Sie ein tolles Spektakel mit einem grandiosen Finale. Die Produktion dauerte über 4 Jahre und verschlang ein Budget von 165 Millionen US-Dollar. Man sieht jeder Einstellung an, wie viel Arbeit die Filmemacher Vernon und Letterman gemeinsam mit ihrem Kreativteam investiert haben, der Film sprüht vor kleinen Details und lustigen Einfällen.
Der Animationsstil und die Visual Effects sind beeindruckend. Das eher realistische Setting der Landschaft bildet einen schönen Kontrast zu den überzeichneten Figuren. Inspiriert von B-Movies der 50er und 60er Jahre, fängt Monsters vs. Aliens zudem perfekt das Flair einer trashigen "Alien Invasion" Inszenierung ein.
Anschauen lohnt sich! In einigen ausgewählten Kinos kann man Monsters vs. Aliens komplett in stereoskopischem 3D betrachten. Es ist der erste Film, der mit Dreamworks neuer 3D-Authoring-Technologie produziert wurde.
mr

Monsters vs. Aliens
Genre: Animationsfilm
Regie: Rob Letterman und Conrad Vernon
Sprechrollen: Diane Amft (Susan), Oliver Kalkofe (B.O.B.), Sebastian Höffner(Derek Dietl), Ralf Moeller (Missing Link).
Kinostart: 2. April 2009



























