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Studientipps

Mobiles Lernen & Arbeiten

Als Studierender ist man in aller Regel viel auf Achse. Mal hält man sich in der Uni auf, mal zuhause, mal ist man im Rahmen Exkursion unterwegs oder auf Reisen. Lerninhalte oder Arbeitsaufgaben begleiten einen jedoch mehr oder weniger in allen Lebenslagen. Dem entsprechend ist es sinnig, auch immer entsprechendes Arbeitsgerät dabei zu haben – spätestens seit Erfindung des Laptops kein Problem mehr!

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Mittlerweile versuchen sich viele Studenten so zu organisieren, dass möglichst alle Aufgaben des Studienlebens mithilfe von mobilen Endgeräten wie Notebooks oder Tabelts erledigt werden können. Doch welches mobiles Arbeitsgerät ist für wen die richtige Lösung?

Notebooks – vollwertige Arbeitsgeräte mit viel Leistung

Wer viele Texte schreiben muss oder erhöhte Rechenleistung für seine studentischen Aufgaben benötigt (beispielsweise beim Programmieren oder einer grafischen Simulation), der ist in der Regel mit einem leistungsstarken Notebook gut beraten. Hier gibt es eine breite Palette an Geräten mit teils größeren Display, wie auch kleine und praktische Netbooks.

Faktoren auf die es hierbei beim mobilen Arbeiten besonders ankommt:

- Lange Akkulaufzeit

- Gute Blickwinkel sowie Lesbarkeit bei starker Sonneneinstrahlung

- Ausreichend Rechenpower

- Ausreichend Speicherkapazität

Derjenige, der auf ein Notebook mit einer SSD setzt (was vor allem aus Performance-Gründen sehr zu empfehlen wäre), sollte den Kauf eines zusätzlichen externen Massenspeichers in Erwägung ziehen. Die internen SSDs sind oft etwas klein geraten. Generell einen guten Überblick zum passenden Notebook für die verschiedenen Lebenslagen findet man auch hier.


Tablets - maximale Mobilität und bequemes Arbeiten

Ein Tablet-PC ist das ideale Arbeitsgerät alle diejenigen, die sehr auf Mobilität bedacht sind. Es eignet sich in verschiedenen Situationen ideal als Ersatz für Arbeitspapiere und lässt sich auch bequem auf dem Schoß bedienen, während man etwa auf einer Parkbank sitzt. Tabelts haben in den letzten Jahren immer größere Fortschritte in Sachen Usability gemacht und so wurde beispielsweise die Nutzung einer virtuellen Tastatur immer angenehmer und praxistauglicher.

Dementsprechend haben Tablet-PCs auch als Arbeitsgerät im universitären Umfeld einen immer höheren Stellenwert bekommen und erfreuen sich unter Studenten sowie Lehrpersonal einer wachsenden Beliebtheit. Dies wird zum Beispiel auch durch solche Angebote deutlich, bei denen Tablet-PCs speziell an Studenten zu vergünstigten Endpreisen abgegeben werden (in diesem Fall verschiedene Varianten des iPad mini / Air).

Nichtsdestotrotz haben Tablet-Rechner im Bezug auf anspruchsvolles Arbeiten durchaus ihre Mankos. Hier fehlt es oftmals einfach an Rechenpower, Displaygröße und auch Eingabegeräten wie einer vollwertigen Tastatur, mit der es sich im Regelfall einfach schneller Arbeiten lässt.


Hybrid-Endgeräte – der goldene Mittelweg?

Je nachdem welche Ansprüche man stellt, können die neuartigen Hybriden aus Tablet-PC und Notebook einen sinnvollen Kompromiss darstellen. Diese Geräte bestehen in der Regel aus zwei Einheiten:

1. Einem klassischen Tablet-PC

2. Einem ansteckbaren Dock bzw. einer Tastatur

Somit lassen sich die Hybriden nutzen wie ein Tablet, bei Bedarf jedoch auch in ein klassisches Laptop verwandeln. Wer früher eventuell zwei verschiedene Endgeräte hatte, kann sie nun durch ein einziges ersetzen.

Allerdings spielt hier auch die preisliche Komponente eine erhebliche Rolle: Die Einsteiger-Hybriden, wie etwa das Surface 2 von Miorosoft, fangen zwar schon bei rund 400 Euro an, sind jedoch auch nicht wirklich leistungsfähiger als ein klassischer Tablet-PC. Gerade bei den den Microsoft-Tables im Speziellen, besteht darüber hinaus noch das "Problem" von Windows RT 8.1., welches keine Installation von klassischer Software, sondern lediglich Apps gestattet. Somit hat der User durchaus seine Probleme, einen solchen Hybriden im ganz normalen Alltag produktiv zu nutzen. Für ein vollwertiges Windows 8.1. muss der Käufer noch mal eine ganze Ecke mehr Geld (ab ca. 700 Euro) auf den Tisch legen und die Leistungsdaten guter Notebooks werden dennoch nicht erreicht.

Ferner sind auch die Displaygrößen beschränkt. Von daher sind Hybrid-Tabelts eher ein Nischenprodukt. Im Regelfall kommt man als Student um ein herkömmliches Notebook als Hauptarbeitsgerät nicht herum!




Die Berufseinsteigerfrage

Ist spezielle Frauenförderung eigentlich gerecht?

Die Berufseinsteigerfrage:

Stefan T. (27) aus Frankfurt am Main. schreibt uns: “Ich arbeite in einer Unternehmensberatung als Junior Berater. Mir und meinen männlichen Kollegen fällt deutlich auf, dass die weiblichen Beraterinnen von den Vorgesetzten klar bevorzugt werden. Neulich hat ein Partner dies offen damit begründet, dass es für die Firma viel schwieriger sei, Beraterinnen zu gewinnen und vor allem zu halten als männliche Berater und man von daher auch zu mehr Zugeständnissen bereit sei. Für die Kolleginnen gibt es beispielsweise spezielle Rhetorikschulungen, an denen Männer nicht teilnehmen dürfen. Ich finde dieses Vorgehen nicht in Ordnung. Meine Kollegen raten mir aber von einer Beschwerde ab, da ich sonst schnell als Mimose oder Querulant dastehen würde. Muss man als Mann eine solche Zurücksetzung einfach runterschlucken, weil Frauen es lange schwerer im Beruf hatten?"


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