Drucken
STUDIUM

MHMK-Studierende entwerfen Plakate für Solarinitiative München und ZebraMobil

Werbung für Nachhaltigkeit: Wie eine professionelle Agentur entwickelten MHMK-Studierende in nur vier Wochen Großflächenplakate, die auf 180 prominenten Münchner Werbeflächen zu sehen waren. Das Lehrprojekt lief im Rahmen der Initiative "Raus aus dem Hörsaal, rein in die Wirtschaft" der Ströer AG mit den regionalen Kunden Solarinitiative München und ZebraMobil. Schirmherr Bürgermeister Hep Monatzeder lobt "tolles Ergebnis", bei der Werbung "Teile unseres städtischen Lebens anspricht."

Die Plakate hingen auf 180 Münchner Werbeflächen.

Großstadt mit Herz – für Solardächer? Diese Frage stellt sich durch ein Plakat der Solarinitiative München, das auf prominenten Münchner Werbeflächen (u.a. Odeonsplatz und Sendlinger Tor) zu sehen waren. Dahinter stehen keine Agenturwerber, sondern Studierende der MHMK, die sich in Zusammenarbeit mit der Ströer AG, dem Spezialisten für Außenwerbung, der Konzeption, Umsetzung und Evaluation von Plakatwerbung widmeten. Zweiter Kunde ist der Carsharing-Anbieter ZebraMobil. Die Ergebnisse des Projekts wurden in der heutigen Pressekonferenz im Rathaus München mit dem Schirmherr der Hochschulkooperation, Bürgermeister Hep Monatzeder, vorgestellt. "Es handelt sich um spannende Themen für Kommune und Stadt. Ich begrüße diesen lokalen Schulterschluss zwischen Werbung und städtischem Leben. Auch die Auswahl des Hochschulpartners ist sehr gelungen."

Fruchtbare Zusammenarbeit


Bereits bei der Zwischenpräsentation der Konzepte im November zeigten sich die Münchner Kunden beeindruckt. "Wir sind begeistert, wie kreativ und vielseitig die Entwürfe waren, die unsere Erwartungen weit übertroffen haben und mit ihren frechen, unkonventionellen Ideen perfekt zu ZebraMobil passen", so der Geschäftsführer von ZebraMobil, Michael Ohr. Der Geschäftsführer der Solarinitiative München Dr. Harald Will sagte: "Den Zettel abreißen und anrufen – wie bei jeder Wohnungsvermietung, die am Schwarzen Brett hängt. Ich bin begeistert von dem Plakat. Es zeigt auf Anhieb, wie gut Solarkraft und Dach zusammen passen und wie einfach das Vermieten für Münchner Dachbesitzer sein kann." Auch Rüdiger Storim, Geschäftsführer von Ströer Deutsche Städte Medien, der seit 8 Jahren bei über 30 Hochschulen diese Projektseminare betreut, lobte die Professionalität und Schnelligkeit der studentischen Werbeteams. "Was diese jungen Leute in nur vier Wochen realisieren, steht auf einer Stufe mit längerfristigen Kampagnenaufträgen und macht sie mit professionellen Werbeagenturen vergleichbar". Er freut sich, nach Projekten mit der TUM und der Hochschule München auch die MHMK als Münchner Kooperationspartner für seine Idee gewonnen zu haben.

"Enorm wichtig für Studierende"


Prof. Tanja Schmitt-Fumian von der MHMK betont: "Diese Lehrprojekte sind enorm wichtig für unsere Studierenden und die beste Möglichkeit, die professionelle Arbeit mit Kunden bereits im Studium einzuüben. Außerdem sehen sie ihre eigenen Arbeiten in einer Großstadt wie München plakatiert. Das ist ein echter Anreiz!" Das bestätigt auch MHMK-Studentin Miriam Selzle. Für sie war neben der Arbeit mit echten Kunden besonders der fachübergreifende Austausch der Studienrichtungen Mediendesign und Markenkommunikation und Werbung bereichernd.

An der MHMK fand das Projekt unter der Leitung von Prof. Tanja Schmitt-Fumian, Prof. Oliver Szasz und Prof. Hansjörg Zimmermann statt. Ziel war die Kreation und Entwicklung eines Werbeplakats mit einem integrierten Konzept für eine Social-Media-Kampagne: Für das Start-up-Unternehmen ZebraMobil war kreative Produktwerbung gefordert, für die Solarinitiative München stehen Bekanntheit und Image im Vordergrund. Um die Werbewirksamkeit der Plakate zu evaluieren, führten die Studierenden eine Befragung von rund 150 Passanten durch.




Die Berufseinsteigerfrage

Karriere im Bankensektor: Wie wichtig ist der erste Arbeitgeber?

Die Berufseinsteigerfrage:

Maike S. (24) aus Hamburg schreibt uns: „Ich möchte gerne später einmal im internationalen Bankengeschäft tätig sein, um möglichst viel Geld zu verdienen. Ich habe mich nach dem Studium bei mehreren Banken beworben und nun eine Zusage von einer Genossenschaftsbank erhalten. Meine Freunde raten mir aber davon ab, dort anzufangen, weil sie meinen, dass nur bei den Privatbanken das große Gehalt zu erwarten ist. Stimmt das? Welche Karriereperspektiven kann ich bei einer Genossenschaftsbank maximal erwarten? Und wie entscheidend ist der erste Arbeitgeber für den späteren beruflichen Weg?“


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...