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21 Fragen an

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Oliver Hirschbiegel, der kritische Filmemacher

"Plötzlich war ich Filmregisseur ...", beschreibt Oliver Hirschbiegel den Beginn seiner Karriere. Über Malerei und Grafik zum Film gekommen, setzte er sich so mit seinem ersten Drehbuch "Das Go! Projekt" beim ZDF durch. Als Autodidakt schafft er realistisch und nüchtern Filme, mit einer Vorliebe für wahre Ereignissen. "Kommissar Rex" und "Tatort" machten Oliver Hirschbiegel bekannt. Internationale Popularität, Auszeichnungen und Diskussionen riefen seine Kinofilme "Das Experiment" und "Der Untergang" hervor.

Bild: © Manfred Werner CC-BY-SA

Was an Ihrer Arbeit hat Sie heute glücklich gemacht?
Die gelungene Idee zu einer Szenenauflösung.


Welche Ziele haben Sie im Leben?

Das Böse in mir im Zaume zu halten und als guter Mensch zu leben.


Welchen Beruf haben Sie sich als Kind den Aufregendsten vorgestellt?

Polizist.


Was dachten Sie mit 20 Jahren, was Sie heute tun würden?

Als Bildender Künstler mein Geld zu verdienen.


Wie hat sich für Sie die Welt seitdem verändert? (seit Sie 20 waren)
Bemerkenswert wenig.


Was hat Ihre Karriere am meisten beschleunigt?
Disziplin und sehr viel Glück.


Wie sind "Harte Arbeit" und "Glück/Zufall" als Grundlage Ihres Erfolges verteilt?
40/60


Was gibt Ihnen am meisten Kraft bei der Arbeit?

Die Lust an meiner Neugier.


Welches war der größte Fehler in Ihrem Berufsleben?

Es gab bislang keine größeren Fehler.


Was bedeutet es für Sie, zu scheitern?
Mit frischer Energie neu zu beginnen.


Worauf sind Sie beruflich stolz?
Viele Menschen mit meinen Filmen gerührt zu haben.


Was hat Ihnen das Studium  für Ihren Beruf gebracht?
Alles, denn was das Filmemachen angeht,  bin ich  Autodidakt.


Woran können Sie verzweifeln?

An der konstanten und weltweiten Missachtung selbst der grundlegendsten Menschenrechte.


Wie beurteilen Sie die Hochschulen, an denen Sie studiert haben?
Die Kunsthochschule Hamburg hatte große Qualitäten. Weitere Universitäten habe ich nicht besucht.


Was vermuten Sie, wie werden Ihre Mitarbeiter Sie beschreiben, wenn Sie nicht im Raum sind?
Freundlich, aber schwer zu durchschauen


Haben Sie Vorbilder und wenn ja, was haben Sie von diesen gelernt?
Demut, meinen Platz in der Welt stets realistisch zu sehen und damit die Kraft zu finden, vorwärts und nach oben zu denken.


Was schätzen Sie an Kollegen?
Alles, was ich von ihnen lernen und an ihnen mögen kann sowie die Erkenntnis, dass ich auch in meinen verzweifeltsten Momenten nicht allein bin in der Welt.


Wie verbinden Sie Karriere und Leben miteinander?
Leider noch immer fatal Dillethantisch.


Wo würden Sie gerne arbeiten?
Wo meine Familie ist.


Wenn Sie gezwungen wären, unseren Lesern einen Rat zu geben, wie würde dieser lauten?
In jeder Lage den brillanten Satz Jean Renoirs: "The terrible thing about life: everyone has his reasons" im Sinn zu behalten.


Vollenden Sie bitte den Satz "Wichtiger als Karriere ist..."
gute verlässliche Freunde zu haben.

Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Sascha Lobo, der rote Blogger

21 Fragen an: Sascha Lobo

Sascha Lobo ist Autor, Blogger, Microblogger und Strategieberater mit den Schwerpunkten Internet und Markenkommunikation. Als freier Mitarbeiter engagiert er sich bei der Zentralen Intelligenz Agentur und ist verantwortlicher Redakteur des mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Weblogs «Riesenmaschine». Sein Debütroman “Strohfeuer” (September 2010 im Rowohlt Verlag erschienen) handelt von der Lebensgier in den Zeiten der New Economy.


Die Berufseinsteigerfrage

Wie geht man als Chef mit Mobbing um?

Die Berufseinsteigerfrage:

“Nach einem Traineeprogramm bin ich seit 10 Monaten in leitender Position in einem Industrieunternehmen. Ich habe promoviert und halte mich für überdurchschnittlich qualifiziert. Mit Teamarbeit in einem überwiegend akademischem Umfeld hatte ich noch nie Probleme. In meinem Team, welches aus 22 Mitarbeitern besteht, gibt es aber gerade auf der niedrigsten Hierarchieebene Mitarbeiter, die meinen Anweisungen nicht folgen und an jeder Stelle boykottieren. Die Respektlosigkeit, mit der ich dabei konfrontiert werde, ist vollkommen neu für mich. Die Rüpelhaftigkeit, mit der mir mitgeteilt wird, man sei sowieso unkündbar und ich solle mir ‘die Sekräterinnenbande’ besser nicht zum Feind machen, macht mich sprachlos. Wie soll ich mit dieser Form des Vorgesetzten-Mobbings umgehen?“ Philip S. (29) aus Mannheim


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Wenn man sich in den USA amüsieren will, geht man einfach in den Walmart. Warum es dieser Discounter hierzulande einfach nicht geschafft hat und nach nur wenigen Jahren wieder das Deutschlandgeschäft beendet hat - angesichts dieser Bilder kann man nur den Kopf schütteln. Wir würden sogar Eintritt za...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum hat der bayerische Dialekt so viele Gemeinsamkeiten mit der englischen Sprache?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Warum hat der bayerische Dialekt so viele Gemeinsamkeiten mit der englischen Sprache?Antwort: Die Wurzeln bairisch-englischer Gemeinsamkeiten rühren daher, dass das Deutsche und das Englische relativ eng verwandte Sprachen sind und dem gleichen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie angehören. Das merken Sie am Wortschatz: Hand – hand, Maus – mouse, Buch – book. Oft geschieht es jedoch, dass ein Wort im Schriftdeutschen ausstirbt, aber im Dialekt weiterlebt. So englisch "foam", bairisch "Foam", was "Schaum" bedeutet – schriftdeutsch kaum mehr erkennbar in "abgefeimt". Oder das englische Wort "bone", das seine bairische Entsprechung in "Boa" hat und ein anderes Wort für "Knochen" ist. Manchmal setzen das Bairisch...