Drucken
Fernweh

Mein Auslandssemester in San Diego

Foto: privat

Mein Name ist Anne-Maria Benditz und ich habe kürzlich zwei Auslandssemester an der San Diego State University in Amerika verbracht.

Mein Studium


Wie mir vor meinem Aufenthalt schon vielfach berichtet wurde, ist das amerikanische Hochschulsystem viel verschulter und der Unterricht wird in Klassenräumen abgehalten. Es fand am Anfang des Semesters eine mehrstündige Einführungsveranstaltung statt. In dieser wurden einem das komplette amerikanische System und das Crashen der Kurse, was ein gängiges Verfahren in den USA ist, um sich anzumelden, erklärt.

Hat man innerhalb der ersten Uniwochen seine Kurse erfolgreich gecrasht, so beginnt der Unialltag. In Amerika wurde meine Anwesenheit während jeder Unterrichtseinheit kontrolliert und in die Benotung mit einbezogen. Zwei bis drei Klausuren pro Kurs, Tests, Hausaufgaben, Präsentationen, Papers und aktives Mitarbeiten waren Bestandteil der Endnote und haben dazu geführt, dass die Arbeitsbelastung während des Semesters sehr viel ausgeglichener war.

Da die Gesamtnote auch von mehr als einer Leistung abhängig war, wurde einem der extreme Leistungsdruck genommen. Auch der Kontakt zu den Professoren war sehr viel lockerer.

 

Mein Leben


Die Stadt San Diego hat mir für mein Auslandssemester in Amerika beste Möglichkeiten geboten, neben meinem Studium auch Land, Kultur, Menschen und vor allem das typisch amerikanische Großstadtleben kennen zu lernen.

Durch die Lage am Pazifischen Ozean hat die Stadt kilometerlange Strände und ganzjährigen Sonnenschein zu bieten, was San Diego zu einem sehr beliebten Urlaubsziel macht. Ich hatte täglich die Möglichkeit an einem der vielen Strände nach der Uni zu entspannen und meinen Alltag mit Wassersportarten wie Surfen, Kite-Surfen, Segeln, Wakeboarden und vielem mehr abzurunden. 

Aufgrund des vermehrten Tourismuses in San Diego beherbergt die Stadt Attraktionen wie Sea World San Diego, den San Diego Zoo und den Wild Animal Park.  Besonders oft hat es mich mit Freunden zum Baseball hingezogen, da man dort einen gemütlichen Nachmittag bei Sonnenschein und amerikanischer Atmosphäre verbringen kann.

Unzählige Parks, Berge im Umland für Wintersportarten, Wandern, Klettern und Campen und die Nähe sowohl zu Los Angeles, Hollywood, Mexiko als auch Las Vegas runden das abwechslungsreiche Freizeitprogramm ab.

 

 

Mein Fazit


Durch meine zwei Auslandssemester konnte ich mir ein sehr gutes Bild vom Studienalltag an amerikanischen Universitäten machen. Grundsätzlich habe ich unzählige und einmalige Erfahrungen gesammelt, die weit über das bloße Erlernen der Fremdsprache Englisch hinausgehen.

Es war eine tolle Erfahrung, ein Jahr lang ein anderes Land und dessen Kultur und Menschen näher kennen zu lernen. Vor allem im Studium haben mir die praktischen Unterrichtsmethoden der USA einen neuen Blickwinkel auf wirtschaftswissenschaftliche Inhalte vermittelt.
Dies war definitiv nicht mein letzter Auslandsaufenthalt.­­

 

Foto: privat

Anne-Maria Benditz ist seit 10/2007 Studentin unseres Netzwerkpartners Universität Passau im Bachelor-Studiengang Business Administration and Economics. Ihr Studienschwerpunkt liegt im Bereich Finance. Seit 2008 ist sie Mitarbeiterin der Fachschaft Wirtschaft.




Die Berufseinsteigerfrage

Karriere im Bankensektor: Wie wichtig ist der erste Arbeitgeber?

Die Berufseinsteigerfrage:

Maike S. (24) aus Hamburg schreibt uns: „Ich möchte gerne später einmal im internationalen Bankengeschäft tätig sein, um möglichst viel Geld zu verdienen. Ich habe mich nach dem Studium bei mehreren Banken beworben und nun eine Zusage von einer Genossenschaftsbank erhalten. Meine Freunde raten mir aber davon ab, dort anzufangen, weil sie meinen, dass nur bei den Privatbanken das große Gehalt zu erwarten ist. Stimmt das? Welche Karriereperspektiven kann ich bei einer Genossenschaftsbank maximal erwarten? Und wie entscheidend ist der erste Arbeitgeber für den späteren beruflichen Weg?“


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum ist der Weltraum eigentlich schwarz?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Warum ist der Weltraum eigentlich schwarz?Antwort: "Hinter dieser scheinbar einfachen Frage, die ein Kind stellen könnte, verbirgt sich das so genannte Olberssche Paradoxon, benannt nach dem Arzt und Amateurastronomen Wilhelm Olbers (1758 - 1840). Er stellte sich die Frage, warum der Nachthimmel eigentlich dunkel ist, wenn doch das unendlich große Universum angefüllt ist mit Abertausenden kosmischen Lichtquellen. Denn wenn hinter einer Lichtquelle eine weitere auftritt und daneben noch eine und so weiter, müsste der Nachthimmel doch eigentlich gleißend hell sein – zumindest aber nicht schwarz, so wie wir es beobachten. Der Strahlungsstrom einer Quelle am Himmel nimmt mit dem Entfernungsquadrat ab; allerdings nimmt ebenso die Zahl der Sterne (bei vorausgesetztem unendlichen, hom...