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Karriereplanung

Mehr als Anzug, Krawatte und Schuhe: Die richtigen Businessaccessoires für den Mann

Schon Oscar Wilde wusste: „Eine gut gebundene Krawatte ist der erste wichtige Schritt im Leben.“ Doch im heutigen Berufsleben reicht diese längst nicht mehr aus, um als Mann in Sachen Business-Styling überzeugen zu können. Erst die richtigen Accessoires komplettieren den perfekten Look für den Erfolg. Welche Uhr ist die richtige und darf es auch Hut im Beruf sein?

Nicht zu unterschätzen: Die Wirkung von Accessoires

Für den erfolgreichen Mann ist der klassische Anzug mit der passenden Krawatte ein Muss im Büro. Doch gerade die dezenten Accessoires sollten bei diesem Look nicht vernachlässigt werden. Denn sie machen jede Kleidung individuell und garnieren das nach Standardrezept zusammengestellte Outfit mit der gewissen eigenen Würze. Richtig eingesetzte Accessoires können den ersten Eindruck beeinflussen: Das Outfit wirkt überlegt, perfekt und stimmig. Wer jedoch zu viel des Guten wählt, kann leicht als überzogen bewertet werden. Zu wenig Accessoires machen den Look schnell langweilig. Daher sollte sich jeder Mann auch Gedanken über das modische Zubehör machen – je höher die Berufsposition, desto mehr Augenmerk bedarf es. Accessoires haben die Macht, zum stilistischen Markenzeichen in der Business-Kleidung zu werden.

Uhr, Ringe und Knöpfe: Schmuck ist auch Männersache

In Sachen Schmuck gibt es für den Mann einen unausgesprochenen Business-Dresscode. Die Armbanduhr darf keinesfalls zu dezent sein und mehr als zwei Ringe sind nicht gut. Der Ehering darf also am Finger glänzen. Die Uhr drückt zum einem aus, dass der Träger Wert auf Pünktlichkeit legt, zum anderen ist sie auch Statussymbol. Hier ist der Klassiker angesagt: weißes Ziffernblatt, runde Uhr und Lederarmband. Je feiner und teuer die Uhr, desto höher könnte seine Position sein. Verspielte und sportliche Modelle sind hier vollständig fehl am Platz und die billigen Modelle aus dem Supermarkt sollten nicht am Handgelenk prangern. Achtung Körpergröße! Auch die Armbanduhr sollte proportional zu der Größe von Arm und Hände passen. Aber auch der Manschettenknopf ist eine Beachtung wert. In der Männermode sind sie wieder im Kommen und im Business-Bereich gern gesehen, aber kein Muss. Je höher die Position des Mannes im Unternehmen ist, desto eher wird zu Manschettenknöpfen geraten. Die Krawattennadel hat hingegen eher ausgedient.

Gut geschützt oder modisch? Gürtel und Hut

Der Gürtel dient nicht nur dem guten Halt der Hose, auch er kann ein modisches Accessoire im Berufsalltag sein. Die Schnalle in Silber ist angesagt, jedoch sollte sie nicht ausgefallen, sondern eher schlicht daherkommen. Logos, Prägungen und gar bunte Formen sind hier tabu. Die optimale Länge des Gürtels ist erreicht, wenn er im mittleren der fünf Löcher schließbar ist. Die Farbe ist optimalerweise mit den Schuhen abgestimmt, Leder bietet sich an. So mancher Herr legt auch Wert auf einen Hut. Doch hier ist Vorsicht angesagt. In hiesigen Landen ist es kaum üblich, einen Hut zu tragen und daher wird er im Berufsleben auch selten gesehen. Andererseits kann der Hut auch zum Markenzeichen des Outfits werden. Er erinnert an die „guten alten Zeiten“, in denen jeder Gangsterboss Wert auf gepflegte Kleidung legte. Der Herr symbolisiert Stilsicherheit von Kopf bis Fuß – einen Fehltritt darf er sich jedoch dann nicht mehr leisten. Daher ist der Hut eher nur für formelle oder extravagante Ereignisse geeignet, als ihn täglich im Büro zu tragen. Auch passt nicht jeder Hut zum Anzug. Das Hut-Einmaleins empfiehlt vor allem den Fedora Hut als Businesskombination.

Richtig untergebracht: Die passende Aktentasche

Den perfekten Look kann ein besonderes falsch gewähltes Accessoire schnell zu Nichte machen: die schäbige Aktentasche. Auch hier sollte auf Stil geachtet werden. Zu große Exemplare oder überquellende Miniformate sind hier nicht ratsam. Auch der Metallkoffer ist nicht immer der beste Begleiter. Sie sind zwar immer häufiger zu sehen, haben aber längst nicht den Charme klassischer Taschenmodelle. Besser ist eine großzügige Tasche oder ein Aktenkoffer aus Leder wie diese, die optisch zu Gürtel und Schuhe passt. Schwarz passt fast immer, leichte Abnutzungsspuren sind kein Problem, doch zu abgewetzt darf die Tasche auch nicht wirken. Die Auswahl der richtigen Aktentasche sollte mit Bedacht geschehen, denn sie ist eine Anschaffung auf Dauer.

Der richtige Durchblick: Brillen und Einstecktücher

Nicht für jeden Mann sind Kontaktlinsen gemacht. Auch die Brille muss gekonnt in das Business-Outfit integriert werden. Wer kann, sollte sich eine Zweitbrille leisten, die im Berufsalltag gut ankommt. Zu dezent sollte sie nicht sein, manchmal ist hier ein betonter Rand oder farbiges Gestell ein Hingucker. Gerade bei klassischen Zusammenstellungen des gesamten Outfits kann die Brille als das etwas verrückte Accessoire punkten. Die Gesichtsform ist jedoch ausschlaggebend: Runde Gesichter brauchen beispielsweise eckige Modelle. Ein weiteres modisches Detail des Anzugs ist das Einstecktuch. Doch so mancher Mann fragt sich, ob dies noch zeitgemäß ist. Ja und nein. Wer es wählt, sollte auf keinen Fall ein Tuch aus dem gleichen Stoff wie die Krawatte tragen. Das Einstecktuch sollte sich an ihr orientieren, aber nicht zum Verwechseln ähneln. Zeitlos ist das weise Einstecktuch – diese Variante passt immer. Aber auch durch verschiedene Faltungen kann beeinflusst werden, wie das Einstecktuch wirkt. Daher sollte jeder Mann für ein erfolgreiches Business-Outfit auch wissen, wie Mann ein Einstecktuch sicher kombiniert.




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Angelika W. (25) aus Hamburg schreibt uns: Nach meinem BWL-Studium habe ich einen Traineeship begonnen. Das Arbeitsklima unter den Kollegen ist super und die Arbeit macht mir Spaß. Anders sieht das Verhältnis zwischen Chef und Mitarbeitern aus. Wir bekommen für unseren Einsatz nur wenig Anerkennung. Ich bin neu in der Firma und habe Angst meinen Job zu verlieren, wenn ich Kritik gegenüber meinem Chef äußere. Wie soll ich mit dem Konflikt umgehen?


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