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Bewerbung & Berufseinstieg

Medizin

© BDA & DGAI

Vorhang auf für Anästhesisten

Anästhesiologie on the road © BDA & DGAI

Roadshow überrascht Medizinstudenten mit Live-Programm

Das Berufsbild des Anästhesisten ist mit einigen Klischees belegt. Doch dass dahinter eine übertreffende Vielseitigkeit steckt, zeigte die kreative Roadshow des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten e. V. (BDA) und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) am 19. Oktober an der Universität Marburg sowie einen Tag später an der TU Dresden. Beide Verbände begeistern im Rahmen ihrer bundesweiten Nachwuchskampagne "Mein Pulsschlag" Medizinstudenten und junge Ärztinnen und Ärzte für das facettenreiche Fachgebiet Anästhesiologie und zeigen ihnen Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten auf. Mit der Roadshow zur Kampagne gehen sie mit einem attraktiven Programmmix aus fachlicher Beratung, modernen Medien und einer Prise Humor bundesweit an Unis und Lehrkrankenhäusern on Tour.

Anästhesisten begleiten Patienten durch den Prozess einer Operation und übernehmen Verantwortung für deren Leben. Sie verfügen über ausgezeichnete Kenntnisse in der Intensivmedizin, sind bestens ausgebildete Notärzte und verstehen sich auf die komplexe Behandlung von Schmerzpatienten. Genauso abwechslungsreich wie die Anästhesiologie, gestalten der BDA und die DGAI ihr Roadshow-Programm zur Nachwuchsgewinnung.


Kreative Live-Show mit Überraschungseffekt

Highlight des Roadshow-Konzepts ist das außergewöhnliche Programm der Hörsaalveranstaltung, das anschaulich zeigt, dass die Anästhesiologie alles andere als einschläfernd ist. Während eine Live-Simulation den Besuchern Einblick in eine typische Notfallsituation gibt, zeigt ein spannender Kurzfilm die unterschiedlichen Facetten des Berufsbildes auf: "Der Film nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch die vier Säulen der Anästhesiologie: Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. Keine andere Disziplin bietet eine derart breit gefächerte und hochqualifizierte Grundlagenausbildung, die garantiert, dass man später allen klinischen Situationen gewachsen ist - ob als Anästhesist, Intensivmediziner, Notarzt oder Schmerztherapeut", referierte Professor Dr. Alexander Schleppers, ärztlicher Geschäftsführer des BDA und der DGAI im Rahmen des Roadshowprogramms.


© BDA & DGAI

Bundesweite Nachwuchskampagne "Mein Pulsschlag"

Die Anästhesiologie mit ihren vier Säulen Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie ist vielfältig, abwechslungsreich und bietet zahlreiche berufliche Vorteile. Mit dieser Kernaussage richtet sich die Anfang 2010 gestartete bundesweite Nachwuchskampagne "Mein Pulsschlag" des BDA und der DGAI an Medizinstudenten sowie junge Ärztinnen und Ärzte. "Neben der bundesweiten Roadshow sowie dem Info-Café auf Karrieremessen wollen wir mit modernen Online-Angeboten, wie einer Website mit einem digitalen Weiterbildungsregister sowie einem StudiVZ-Auftritt dem potenziellen Nachwuchs die Attraktivität der Anästhesiologie näher bringen und den Einstieg ins Fachgebiet erleichtern", so Schleppers.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.anaesthesist-werden.de.

Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Barnaby Metschurat, der Bulle vom KDD

21 Fragen an: Barnaby Metschurat

Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Schauspielschule "Die Etage" in Berlin. Seitdem wirkt der 35-jährige sowohl in Kino- als auch in Fernsehfilmen und -serien mit. Mit dem Film L’auberge espagnole von 2002 reüssierte er international, und auch die Fortsetzung L’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg brachte ihm noch einmal Kritikerlob in seiner Rolle des Deutschen Tobias. Daneben spielt Metschurat auch Theater, unter anderem unter der Regie von Peter Zadek.


Die Berufseinsteigerfrage

Gefühlschaos: Fernbeziehung, Karriere, Kinderwunsch

Die Berufseinsteigerfrage:

"Mein Freund und ich leben seit fünf Jahren glücklich zusammen. Nun hat uns der Berufseinstieg in verschiedene Städte verschlagen, sodass wir uns nur am Wochenende sehen. Wir merken beide, dass dies für die Beziehung eine Belastung ist, da wir beide das Wochenende in erster Linie zur Erholung benötigen. Beiden ist klar, dass wir wieder an einem Ort leben wollen. Beide sind wir in unseren jeweiligen Jobs zufrieden, so dass jeder vom anderen erwartet, sich zu verändern. Ich argumentiere so, dass ich den anspruchsvolleren Job mit einem höheren Verdienst habe und dieser auch nicht mehr so leicht zu finden ist. Er sagt, dass bei einer beabsichtigen Familiengründung mein Karrierevorsprung sowieso nicht mehr ins Gewicht falle, da es dann auf ihn ankomme. Ich aber möchte nach einer Elternzeit wieder arbeiten. Was raten Sie uns?", fragt Anja F. (31) aus Düsseldorf.


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