Es wird ein regelrechter Ansturm auf Unis erwartet. Da sind die massenhaften Ablehnungsbescheide für Medizinstudiengänge lediglich ein Vorgeschmack. Doch es gibt mehrere Wege zum Wunschstudium.

- Vielen bleibt derzeit die Zulassung zum Medizinstudium verwehrt.
In den letzten Tagen gab es in vielen Wohnzimmern betretene Gesichter. Die meisten Bewerber für ein Medizinstudium fanden im Briefkasten eine Ablehnung von hochschulSTART (ehemals ZVS). Für sie wird der Traum vom Medizinstudium zum Sommersemester nicht in Erfüllung gehen.
Die private Studienberatung planZ beobachtet einen massiven Anstieg der Zulassungsgrenzen. „Letztes Jahr wurden noch Bewerber mit einem Notendurchschnitt von 1,8 zugelassen. Bereits 2010 kam es auf eine geschickte Bewerbungsstrategie an. Nun scheint sich die Grenze bei etwa 1,5 einzupendeln“, sagt Malte Eilenstein, Geschäftsführer von planZ. Dieser Trend wird sich nicht nur bei den besonders begehrten Studienplätzen für Medizin zeigen.
Abgelehnte Bewerber für Medizinstudium müssen Alternativen finden
„Viele Bewerber haben ihren Wunsch-Studienplatz nicht bekommen. In den kommenden Semestern wird der Wettbewerb ähnlich hart sein. Und 13 Semester Wartezeit sind keine wirkliche Alternative“, so Eilenstein. Auch die Studienplatzklage ist kein sicherer Weg ins Traumstudium. Trotz hoher Kosten werden die Erfolgsaussichten immer schlechter.
Doch angehende Studierende sollten sich nicht entmutigen lassen. In jeder Studienrichtung gibt es sinnvolle Alternativen zum ursprünglichen Studienwunsch. Andere Studienorte oder artverwandte Fachbereiche sind nicht immer leicht zu finden. Der Aufwand lohnt sich aber.
Situation spitzt sich zum Wintersemester zu – Medizin keine Ausnahme
Schlechte Aussichten für Abiturienten: Der Trend zeigt sich in allen Studienfächern. Zudem wird sich die Situation zum Wintersemester keineswegs entspannen. Doppelte Abiturjahrgänge in Niedersachsen und Bayern lassen vielmehr einen Ansturm auf die Unis erwarten. Mehr Abiturienten als jemals zuvor bewerben sich zum Wintersemester bei den deutschen Hochschulen.
Die ausgesetzte Wehrpflicht verschärft diese Entwicklung. „Es kursieren Zahlen von über 50.000 zusätzlichen Studienbewerbern“, sagt Eilenstein, der jedes Semester angehenden Studierenden bei ihrer Bewerbungsstrategie hilft.

- Private Studienberatungen wie planZ aus Berlin helfen dabei, den richtigen Studienplatz zu finden.
Erfolgreiche Bewerbung durch rechtzeitige Vorbereitung und Kompromissbereitschaft
Wer sich ein Jahr Zwangspause ersparen möchte, muss rechtzeitig nach sinnvollen Alternativen suchen. „Es gibt für das Studium immer mehr als nur den einen Weg“, betont Eilenstein. Ein Studiengang muss fachlich gut passen – und zugleich Chancen auf eine Zulassung bieten.
Viele Hochschulen haben ihre Kapazitäten in einzelnen Fächern zuletzt nicht ausgeschöpft. Wer diese Studiengänge finden möchte, braucht neben Zeit auch Erfahrung und Wissen. Zielgerichtete Unterstützung bieten private Studienberatungen wie planZ aus Berlin: Hier werden neben der Suche nach der richtigen Studienrichtung auch Alternativen aufgezeigt – immer mit Blick auf die Zulassungsgrenzwerte. „Wir wollen keine Luftschlösser bauen“, sagt Eilenstein, „ein Studienfach muss nicht nur gut passen, es muss auch zugänglich sein!“























