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Sach- und Fachbücher

Martin Krengel: Golden Rules

Martin Krengel: Golden Rules

Endlich das 5 mal 10 des erfolgreichen Lernens und Arbeitens?

Wer kennt das nicht; den mehr oder weniger ausgelutschten Spruch: Ich hab solange ein Motivationsproblem bis ich ein Zeitproblem habe? Dieses Buch will versuchen, Abhilfe zu schaffen: In ?Golden Rules? sammelt der Autor Martin Krengel Methoden, die frischen Wind in den Alltag von Studenten & Doktoranden, Berufstätigen & Berufseinsteigern sowie Wissenschaftlern & Kreativen bringt. Diese Methoden sind unterteilt in 5 Module für mehr persönliche Produktivität im täglichen Leben.

Modul 1 (Selbstcoaching) soll helfen, das eigene (womöglich mangelnde) Selbstvertrauen zu stärken und sich selbst, wie ein Trainer einen Sportler, in Topform zu bringen, um die Grundlage für die weiteren Module zu legen. Modul 2 (Motivation) beschreibt, dass Motivation, der Wille, ein Ziel zu erreichen und die Bereitschaft sich für etwas einzusetzen undingbar sind für ein erfolgreiches Arbeiten, sowohl im Studium als auch im Berufs- und Arbeitsleben. Modul 3 (Zeitmanagement) hilft bei der Umsetzung der selbst gesteckten Ziele, indem es versucht Zeit zu sparen und effektiver zu nutzen. Im Modul 4 (Konzentration) lernen wir unsere mentale Kraft entfalten und auch fokussieren können, um produktiver zu sein. Im letzten Modul 5 (Organisation) wird gezeigt, dass Ordnung eben doch das halbe Leben ist und Zeit und Energie sparen kann.

Komplettiert werden die Module am Ende mit Zusammenfassungen und Mini-Postern, um das wichtigste der jeweiligen Kapitel noch einmal verinnerlichen zu können. Das Buch ist amüsant, der Schreibstil locker-lässig und Grafiken sorgen für die notwenige Untermalung um den gelesenen Text bildlich zu veranschaulichen. Mit vielen zahlreichen Praxistipps (wie z.B. der Kick-Start am Morgen oder ?Wie komme ich morgens in die Gänge??) hat Herr Krengel mit seinen ?Golden Rules? ein durchaus sinnvolles Kompendium geschaffen für den chronisch verplanten und chaotischen Studenten, genauso wie für einen ehrgeizigen Doktoranden/Wissenschaftler oder auch für die arbeitende Bevölkerung. Jeder einzelne kann lernen, seine Produktivität um ein Vielfaches zu steigern und erfolgreicher in dem zu sein, was er tut. Allerdings rate ich tunlichst davon ab, das Buch in einem Rutsch lesen zu wollen, das führt nämlich zu maßloser Informationsüberflutung.

Verena Spangler

185 Seiten

Eazybookz (2009)

Preis: 15,95 Euro

Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Hubertus Meyer-Burckhardt, Mister NDR

21 Fragen an: Hubertus Meyer-Burckhardt

Der Gastgeber der NDR-Talkshow Hubertus Meyer-Burckhardt war bis1991Creative Director der Werbeagentur BBDO. Danach gründete er mehrere Filmproduktionsgesellschaften und arbeitete als Moderator. Er war Vorstand bei Axel Springer und Pro7 und ist Jury-Mitglied des Deutschen Fernsehpreises. Seit 2005 ist Meyer-Burckhardt Professor an der Hamburg Media School.


Die Berufseinsteigerfrage

Ist spezielle Frauenförderung eigentlich gerecht?

Die Berufseinsteigerfrage:

Stefan T. (27) aus Frankfurt am Main. schreibt uns: “Ich arbeite in einer Unternehmensberatung als Junior Berater. Mir und meinen männlichen Kollegen fällt deutlich auf, dass die weiblichen Beraterinnen von den Vorgesetzten klar bevorzugt werden. Neulich hat ein Partner dies offen damit begründet, dass es für die Firma viel schwieriger sei, Beraterinnen zu gewinnen und vor allem zu halten als männliche Berater und man von daher auch zu mehr Zugeständnissen bereit sei. Für die Kolleginnen gibt es beispielsweise spezielle Rhetorikschulungen, an denen Männer nicht teilnehmen dürfen. Ich finde dieses Vorgehen nicht in Ordnung. Meine Kollegen raten mir aber von einer Beschwerde ab, da ich sonst schnell als Mimose oder Querulant dastehen würde. Muss man als Mann eine solche Zurücksetzung einfach runterschlucken, weil Frauen es lange schwerer im Beruf hatten?"


Serie: Netzperlen

Diese Woche: People of Walmart

Netzperlen:

Wenn man sich in den USA amüsieren will, geht man einfach in den Walmart. Warum es dieser Discounter hierzulande einfach nicht geschafft hat und nach nur wenigen Jahren wieder das Deutschlandgeschäft beendet hat - angesichts dieser Bilder kann man nur den Kopf schütteln. Wir würden sogar Eintritt za...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum ist der Weltraum eigentlich schwarz?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Warum ist der Weltraum eigentlich schwarz?Antwort: "Hinter dieser scheinbar einfachen Frage, die ein Kind stellen könnte, verbirgt sich das so genannte Olberssche Paradoxon, benannt nach dem Arzt und Amateurastronomen Wilhelm Olbers (1758 - 1840). Er stellte sich die Frage, warum der Nachthimmel eigentlich dunkel ist, wenn doch das unendlich große Universum angefüllt ist mit Abertausenden kosmischen Lichtquellen. Denn wenn hinter einer Lichtquelle eine weitere auftritt und daneben noch eine und so weiter, müsste der Nachthimmel doch eigentlich gleißend hell sein – zumindest aber nicht schwarz, so wie wir es beobachten. Der Strahlungsstrom einer Quelle am Himmel nimmt mit dem Entfernungsquadrat ab; allerdings nimmt ebenso die Zahl der Sterne (bei vorausgesetztem unendlichen, hom...