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Buch

Lustig, lustig, tralalalala

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten!

"Lasst uns froh und munter sein,
und uns recht von Herzen freun.
Lustig, lustig tralalalala,
bald ist Nikolausabend da,
bald ist Nikolausabend da."

So lautet die erste Strophe eines traditionellen Weihnachtsliedes.  "Lustig, lustig, tralalalala", die Anthologie mit schreiend rosa Buchumschlag ist alles andere als traditionell. Schon auf dem Cover blickt einem ein braunes Puschelhäschen mit Weihnachtsmütze und Weihnachtspapier ummantelter Möhre entgegen. Und auch der Inhalt bietet bei Weitem keine heile (Vor-)Weihnachtsidylle. Die gibt es zwischen angebranntem Braten und zankender Verwandtschaft eh selten. Dabei wartet das gebundene Büchlein mit schmucken Lesebändchen mit allerlei mehr oder weniger bekannten Größen und Koryphäen aus der Comedy- und Unterhaltungsbranche auf (u.a. Hans Rath, Martina Brandl, Steffi von Wolff, Oliver Uschmann, Mirja Boes uvm.).

Es finden sich unter anderem eine Begegnung zwischen einem unechten und dem echten Weihnachtsmann, ein Vor-Weihnachten-alles-fertig-haben-Woller oder der Konflikt zwischen deutscher und italientischer Tradition, aber auch vieles andere.

Das Buch hat mir definitiv gezeigt, dass Weihnachten nicht immer besinnlich sein muss, sondern auch sehr sehr lustig, witzig, schräg, ironisch oder auch einfach nur überaus humorvoll sein kann, eben so wie jeder der gelisteten Autoren seine ganz eigene Weise zu Schreiben hat. Absoluter Geheimtipp für die (Vor-)Weihnachtszeit, davor, aber auch danach!

 

320 Seiten

Wunderlich; (September 2010)

14,95 Euro




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Die Berufseinsteigerfrage:

"Mein Freund und ich leben seit fünf Jahren glücklich zusammen. Nun hat uns der Berufseinstieg in verschiedene Städte verschlagen, sodass wir uns nur am Wochenende sehen. Wir merken beide, dass dies für die Beziehung eine Belastung ist, da wir beide das Wochenende in erster Linie zur Erholung benötigen. Beiden ist klar, dass wir wieder an einem Ort leben wollen. Beide sind wir in unseren jeweiligen Jobs zufrieden, so dass jeder vom anderen erwartet, sich zu verändern. Ich argumentiere so, dass ich den anspruchsvolleren Job mit einem höheren Verdienst habe und dieser auch nicht mehr so leicht zu finden ist. Er sagt, dass bei einer beabsichtigen Familiengründung mein Karrierevorsprung sowieso nicht mehr ins Gewicht falle, da es dann auf ihn ankomme. Ich aber möchte nach einer Elternzeit wieder arbeiten. Was raten Sie uns?", fragt Anja F. (31) aus Düsseldorf.


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