Drucken
Humor

Lovestory mit Zombie

Isaac Marion legt mit "Mein fahler Freund" eine leibhaftige Lovestory hin, nur eben nicht zwischen zwei Menschen, sondern zwischen Mensch und Zombie ... ungewöhnlich.

Rezension: Mein fahler Freund

Die Sorgen der Untoten

Eine Liebesgeschichte mit einem Zombie?! Nicht wirklich ... waren meine ersten Gedanken, als ich auf Academicworld.net von dem Buch "Mein fahler Freund" von Isaac Marion erfuhr. Als treuer Fan von Zombiefilmen - in denen die Haupthandlung sich meistens auf den Überlebenskampf zwischen Zombies und Menschen beschränkt - fragte ich mich zurecht, wie man solch ein "heikles Thema" spannend in einem Buch verkaufen will. Also blieb mir nur eine Möglichkeit: Das Buch lesen.

Ein postapokalyptisches Zeitalter ist angebrochen, in dem sich zwei befeindete Fraktionen gegenüberstehen. Die gejagten Menschen und die jagenden Untoten. Soweit nichts Ungewöhnliches, würde man meinen, wenn man erwartet ein Buch zu lesen, das sich um Zombies dreht. Doch die Hauptperson ist diesmal ein Zombie namens "R", der sich mit seinem Schicksal nicht so recht abfinden will. Zusammen mit seinem untoten Freund "M" - Namen sind nach dem Tot nur schwer zu merke - und anderen Untoten geht "R" eines Abends jagen und lernt dabei eine lebende namens Juli kennen, die er rettet und mit nach Hause nimmt.

Wie er das macht, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht, allerdings darf gesagt werden, dass sich hieraus neue Komplikationen und eine Liebesgeschichte entwickelt. Vielleicht sollte ich beiläufig erwähnen, dass "R" Julies Freund gefressen hat, aber mal ehrlich: Wer würde das nicht, wenn er ein Zombie wäre. "R" beginnt sich durch die Begegnung mit Julie zu verändern und schon bald sollen auch andere Zombies an dieser Veränderung teilhaben, die das Schicksal der Welt für immer beeinflussen soll.

Mein Fazit:

"Mein fahler Freund" ist ein anspruchsvolles Fantasy-Buch, das einen sofort mitreißt. Auch wenn ich zu Beginn mehr Auseinandersetzungen zwischen Menschen und Zombies erwartet hatte, wurde ich nicht enttäuscht. Eine Liebesgeschichte in der ein Zombie die Hauptrolle spielt ist durchaus nichts Alltägliches und gerade deshalb eine sehr erfrischende Abwechslung. Authentische und charismatische Zombie-Persönlichkeiten, viel Witz, viel Action und eine gelungene Geschichte machen dieses Buch zu einer sehr unterhaltsamen Lektüre, die Herz und Hirn anspricht. Man sollte dieses Buch also lesen, solange man noch im Besitz der beiden vorher genannten Organe ist, denn spätestens nach dem Buch weiß man: "Zombie mag Hirn" und man weiß ja nie wann es soweit ist, dass die Horden der Untoten über uns hereinbrechen.

Ein tolles und empfehlenswertes Buch. Ich hoffe, Isaac Marion erfreut uns bald wieder mit einer Zombiegeschichte.

Simon Zakel (academicworld.net-User)

Isaac Marion. Mein fahler Freund
19,95 Euro. Klett-Cotta


Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Rolf Dobelli, der Rastlose

21 Fragen an:

Rolf Dobelli ist der Begründer von getAbstract, dem mittlerweile größten Anbieter von Buchzusammenfassungen weltweit. Der Luzerner studierte in St. Gallen Betriebswirtschaft und promovierte an der gleichen Universität. Er war mehrere Jahre lang Finanzchef und CEO verschiedener Tochterfirmen des Swissair-Konzerns und lebte in Australien, Hongkong, England und in den USA. Vor einigen Jahren begann er Belletristik zu schreiben. Sein neuestes Werk heißt "Himmelreich".


Die Berufseinsteigerfrage

Ist spezielle Frauenförderung eigentlich gerecht?

Die Berufseinsteigerfrage:

Stefan T. (27) aus Frankfurt am Main. schreibt uns: “Ich arbeite in einer Unternehmensberatung als Junior Berater. Mir und meinen männlichen Kollegen fällt deutlich auf, dass die weiblichen Beraterinnen von den Vorgesetzten klar bevorzugt werden. Neulich hat ein Partner dies offen damit begründet, dass es für die Firma viel schwieriger sei, Beraterinnen zu gewinnen und vor allem zu halten als männliche Berater und man von daher auch zu mehr Zugeständnissen bereit sei. Für die Kolleginnen gibt es beispielsweise spezielle Rhetorikschulungen, an denen Männer nicht teilnehmen dürfen. Ich finde dieses Vorgehen nicht in Ordnung. Meine Kollegen raten mir aber von einer Beschwerde ab, da ich sonst schnell als Mimose oder Querulant dastehen würde. Muss man als Mann eine solche Zurücksetzung einfach runterschlucken, weil Frauen es lange schwerer im Beruf hatten?"


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum bekommt das Eigelb bei hartgekochten Eiern manchmal so einen unansehnlichen grünblauen Rand?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Warum bekommt das Eigelb bei hartgekochten Eiern manchmal so einen unansehnlichen grünblauen Rand?Antwort: "Im Eigelb gibt es ein Protein namens Phosvitin, das antioxidative Eigenschaften hat. Dieses Protein hat Eisen an sich gebunden. Im Kochprozess wird im Eiklar Schwefel freigesetzt und es entsteht Schwefelwasserstoff. Im längerdauernden Kochprozess, das heißt bei höherer Temperatur, kann sich das Eisen aus dem Phosvitin herauslösen und mit dem Schwefel aus dem Eiklar zu Eisensulfid verbinden, was dann den grünblauen Rand ergibt. Diese Veränderung – übrigens auch der leichte Geruch nach Schwefelwasserstoff – wird erst beobachtet, wenn sehr lang gekocht wird und die Temperatur im Inneren des Eies hoch ist."Heutiger Experte: Humanernährungsexpertin Prof. Dr. Maria-E. Herr...



Jobbox
Job suchen
und bewerben!

Was?
Wo?
Umkreis
Position
studentische Nebenjob
Auszubildender
Einsteiger, Trainee, Volontär
Praktikant
Werkstudent, Diplomand