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Humor

Liebesleid mit Lokalkolorit

Lokalkrimi war gestern, es lebe die lokale Romanze?! Ob Angelika Schwarzhuber mit ihrem Erstlingswerk "Liebesschmarrn und Erdbeerblues" einen neuen Trend lostritt wie weiland die Herren Kobr und Klüpfel mit ihrem Kommissar Kluftinger wird sich zeigen. Ihren ganz eigenen Charme hat sie auf jeden Fall, die niederbayerische Version von Bridget Jones.

Liebesleid mit Lokalkolorit
© Stefan Schwarz/pixelio.de

Das Problem mit der bayerischen Liebe

Eigentlich hätte alles so schön sein können für Lene: Michi, der gutaussehende Rechtsanwalt sagt ihr, dass er sie liebt. Naja, eigentlich sagt er "I hob mi fei sakrisch in di valiabt". Sie hingegen sagt nichts und sucht das Weite. Warum? Weil der passsende bayerische Ausdruck für "Ich liebe dich" fehlt. Das ist jedenfalls Lenes Erklärung für ihre Flucht und überhaupt alle bisherigen meist früh gescheiterten Beziehungen der Passauerin.  

Und weil ihre beste Freundin Claudia als Redakteurin bei der örtlichen Zeitung arbeitet, findet diese These dort spontan Niederschlag. Die Reaktionen sind gigantisch, doch schnell bilden sich verhärtete Fronten. Und auf einmal sind da gleich mehrere Männer, die "Lenes Suche nach der weiß-blauen Liebe" beenden wollen: ihr Verleger Matthias, der mit ihr zusammen an einem bayerischen Beziehungsratgeber arbeitet, der heißblütige Spanier Ernestos, mit dem sie so viel Spaß hat, Michi, der Ex, der offensichtlich doch noch an ihr hängt. Wer ist den nun der Richtige? Am meisten Ärger hat Lene auf jeden Fall mit Sprachwissenschaftler Karl, der die bayerische Kultur durch ihre These in Gefahr sieht ...

Liebesleid mit Lokalkolorit

Die Jagd nach Mr. Right gibt's auch in Bayern

Sprachlich auf den Punkt, mit Witz und Charme schickt Schwarzhuber ihre niederbayrische Heldin auf die Suche nach der großen Liebe. Wie das britische Pendant Bridget Jones steht sie sich dabei vor allem selbst im Weg. Das ist vielleicht keine große Literatur, aber durchaus gute Unterhaltung. Vor allem wer mit den örtlichen Gegebenheiten und lokalten Besonderheiten vertraut ist, wird an Lenes Geschichte seinen Spaß haben. 

Gisela Stummer (academicworld.net)


Angelika Schwarzhuber. Liebesschmarrn und Erdbeerblues
9,99 Euro. Blanvalet


 


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Menschen des 21. Jahrhunderts:
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Frage: Welches Tier, abgesehen von Bakterien oder Viren, tötet weltweit die meisten Menschen?Antwort: "Ausdrücklich wurden vom Fragesteller ja nur Viren und Bakterien ausgeschlossen und nicht Einzeller. Nimmt man diese in das Spektrum auf, dann ist eindeutig der Erreger der Malaria, Variante Tropica (Plasmodium falciparum), der größte Killer und einige Arten der Anopheles-Mücke als Vektoren die wichtigsten 'Vermittler' der weit über eine Million Todesfälle pro Jahr.Nimmt man den Menschen als eine Spezies wie jede andere, was wir ja gemeinhin nicht tun – sondern uns als Krone der Schöpfung betrachtend vom riesigen Rest der Evolutionsprodukte gern weit absetzen – dann ist ganz klar, dass der Mensch für den Menschen wohl schon bis in lang vergangene Zeiten der größte Killer war und nach ...



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