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Lifestyle

Leaving Home: Ich habe nie Besuch!

Nach dem Abitur gehen die Probleme erst richtig los. Existenziell wird ziemlich schnell die Frage nach einer neuen Unterkunft. Dabei gibt es allerlei Ekliges wie zum Beispiel Fragebögen und Selbstauskünfte.

Das WG-Leben ist schön, aber wie kommt man dorthin?

Die Suche nach der ersten eigenen Wohnung – Angriff auf die Intimsphäre?

Um die "Selbstauskunft" beziehungsweise das Ausfüllen mehr oder weniger umfangreicher Fragebögen kommt heute kein Wohnungssuchender mehr herum. Makler, Eigentümer oder Wohnungsunternehmen fragen aber nicht nur wirklich Wissenswertes ab, sondern häufig auch Privates oder gar Intimes. Muss man darauf aber auch wirklich antworten?

Muss ich Fragebögen beim Besichtigungstermin wirklich ausfüllen?

Die Beantwortung der Vermieterfragen beziehungsweise das Ausfüllen der Selbstauskunft ist freiwillig. Wer nicht mitspielt und nicht antwortet, hat allerdings kaumeine Chance, die gewünschte Wohnung zu bekommen. Deshalb empfiehlt es sich, alle Frage zu beantworten, nicht immer muss die Antwort aber hundertprozentig stimmen.

Welche Fragen muss ich wahrheitsgemäß beantworten?

Fragen, an denen der Vermieter ein berechtigtes Interesse hat, müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Das sind alle Fragen, mit denen abgeklärt werden soll, ob der Mieter die zukünftige Wohnung bezahlen kann. Also Fragen nach dem Einkommen und nach dem Arbeitsplatz. Die Wahrheit muss der Mieter auch sagen und schreiben, wenn es darum geht, wer und wie viele Personen in die Wohnung einziehen sollen.

Muss ich dem Vermieter sagen, dass ich gerne Party mache?

Bei Fragen, die mit dem Mietvertrag nicht unmittelbar etwas zu tun haben, sieht es anders aus. Hier gehen den Vermieter die Antworten nichts an. Fragen, wie zum Beispiel, ob Kinder geplant sind, ob die Ehefrau schwanger ist, ob der Ehepartner Ausländer ist, ob Vorstrafen vorliegen, wie man sich die ideale Wohnungseinrichtung vorstellt, kann der Mieter beantworten, wie er will. Oder er wählt die Antworten, die dem Vermieter wahrscheinlich am besten gefallen werden.

Mit diesen Antworten liegst du nie verkehrt:

Wie oft erhalten Sie Besuch? – Selten, ich bin ein stiller und ruhiger Mieter.

Welche Musikrichtung bevorzugen Sie? –Klassik – denn kein Vermieter steht auf Diskolärm.

Weitere nützliche Infos findest du auf www.mieterbund.de



Die Berufseinsteigerfrage

Wie komme ich auf den Radar von Headhuntern und anderen Arbeitgebern?

Die Berufseinsteigerfrage:

„Ich bin seit zwei Jahren als Chemiker bei einem großen Pharmaunternehmen in einer leitenden Position tätig. Ich suche eine neue Herausforderung in den nächsten zwei bis drei Jahren, möchte aber die potenziellen Arbeitgeber auf mich zukommen lassen und nicht selbst blindwütig Bewerbungen schreiben. Was halten Sie davon, sich über Fachbeiträge zu bestimmten Branchenthemen oder über die Teilnahme an Diskussionen eine gewisse öffentliche Reputation aufzubauen, die mich über das Internet leicht auffindbar machen? Oder, anders gefragt, wie bekomme ich am besten ein öffentliches Profil als Experte, um Headhunter und neue Arbeitgeber auf mich aufmerksam zu machen? Ich rede jetzt nicht von einem anbiederndem XING-Profil, sondern von etwas mit Klasse.“ Patrick S. (30), Frankfurt


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum hat der bayerische Dialekt so viele Gemeinsamkeiten mit der englischen Sprache?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Warum hat der bayerische Dialekt so viele Gemeinsamkeiten mit der englischen Sprache?Antwort: Die Wurzeln bairisch-englischer Gemeinsamkeiten rühren daher, dass das Deutsche und das Englische relativ eng verwandte Sprachen sind und dem gleichen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie angehören. Das merken Sie am Wortschatz: Hand – hand, Maus – mouse, Buch – book. Oft geschieht es jedoch, dass ein Wort im Schriftdeutschen ausstirbt, aber im Dialekt weiterlebt. So englisch "foam", bairisch "Foam", was "Schaum" bedeutet – schriftdeutsch kaum mehr erkennbar in "abgefeimt". Oder das englische Wort "bone", das seine bairische Entsprechung in "Boa" hat und ein anderes Wort für "Knochen" ist. Manchmal setzen das Bairisch...



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