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Medizin

Kosten und Risiken für die Linsenchirurgie

Für alle Brillen- und Kontaktlinsenträger gibt es jetzt die Möglichkeit, ein für alle mal auf eine Sehhilfe zu verzichten. Dank ausgereifter Operationsmethoden stellt die Linsenchirurgie heutzutage eine ernstzunehmende Option dar, um eure volle Sehkraft wieder zu erlangen.

Bild-Copyright: lassedesignen - Fotolia.com

Auch wenn eine Laserkorrektur nicht mehr in Erwägung zu ziehen ist, kann die Linsenchirurgie eine Alternative bieten. Ab 18 Jahren kann man bei einer lokalen Anästhesie und einem 15-minütigem Eingriff, drei bis vier Tage nach der OP schon wieder Sport treiben und seine neu erlangte Freiheit genießen.

In Bezug auf die Linsenchirurgie gibt es zwei Verfahren:

Eine zusätzliche künstliche Linse wird vor die eigene Augenlinse geschoben und so eingesetzt. Die natürliche Linse bleibt also bestehen. 

Während des anderen Eingriffes wird die natürliche durch eine intraokuläre Linse ausgetauscht. 

Kosten

Ein Leben ohne zusätzliche Sehhilfe ist für diejenigen die mit einem schweren Augenleiden zu tun haben eine echte Erlösung. Die Linsenchirurgie kann selbst schwerwiegende Fehlsichtigkeiten verbessern. Nicht immer wird die Operation von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Bei einer Trübung der Augenlinse zum Beispiel ist die OP auf alle Fälle medizinisch unverzichtbar und wird auch erstattet. Möchte man allerdings nicht mehr jeden Morgen Kontaktlinsen einsetzen müssen wird dies als kosmetisches Verfahren angesehen, und dann in der Regel nicht erstattet. Bei privaten Kassen kann es Ausnahmenfälle geben. In jedem Fall kann sich der Einsatz einer Linse als außergewöhnliche Belastung positiv auf die Steuer auswirken.

Auch über die Art der Behandlung sollten man sich Gedanken machen wenn man seinen Geldbeutel schonen möchte. Beim Beratungsgespräch werden verschiedene zu implantierende Kunstlinsen vorgeschlagen, die sich ganz nach den körperlichen Voraussetzungen und Wünschen des Patienten richten können. Diese Auswahl hat allerdings auch ihre preislichen Unterschiede. 

Kosten im Vergleich

Durchschnittlich liegt der Preis bei rund 2.000 Euro pro Auge. Das kommt aber ganz auf die Augenklinik, das Verfahren und die Linsenvariante an. Es kann auch billiger oder deutlich teurer werden. Zudem sollte man sich darüber im Klaren sein das Vor- und Nachuntersuchungen nochmal separat abgerechnet werden. Mit 1.700 Euro kann man auch in der Augenklinik in Brilon bei Paderborn wegkommen. Alle Untersuchungen werden in der Klinik selbst durchgeführt. Im Augenzentrum Homburg das schon deutlich teurer ist, werden allerdings auch schonende Methoden angewandt damit das Komplikationspotenzial erst gar nicht so hoch werden kann. (Mehr Infos)

Mögliche Komplikationen

Auch wenn die Erfolgsrate der Eingriffe überdurchschnittlich hoch ist kann es doch immer wieder zu Komplikationen kommen. Trotz der hochmodernen mikrochirurgischen Geräte bleibt immer ein Restrisiko bestehen. Es kann zu Reizzuständen und schlimmstenfalls zu Entzündungen des Augeninneren kommen, die aber sehr schnell abklingen und einfach meistens zum Prozess der Abheilung dazu gehören. Eine vorübergehende Bildverzerrung kann auch eintreten. Eine Erblindung, die auf die OP zurückzuführen wäre, ist aber zu fast 100 Prozent ausgeschlossen. Eine ernsthafte Voruntersuchung und Beratung vorab sind unumgänglich, genauso wie die postoperative Nachsorge. Auch dies mindert die Risiken.

Mehr Infos zum Thema auch unter: www.deutsche-patientenberatung.com 




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