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Crime

Kommissar Dühnfort: Kopflose Kunst

In Inge Löhnigs Roman "So unselig schön ..." hat es der Münchener Kommissar diesmal mit einem verrückten Künstler zu tun und bekommt ungewollte Ermittler-Konkurrenz ...

Die junge Vicki, Auszubildende in einem Reisebüro, hat ein Hobby: das Fotografieren außergewöhnlicher Orte. Bei einem ihrer Streifzüge entdeckt sie in einer leerstehenden Brauerei die enthauptete Leiche einer jungen Frau. Das Ausmaß der Grausamkeit wird noch deutlicher, als sich herausstellt, dass der Körper vollkommen ausgeblutet ist. Und es bleibt nicht bei einer Toten.

Vicki, die selbst eine schwierige Kindheit hinter sich hat und sich in ihrer Freizeit für soziale Projekte engagiert, beginnt nun auf eigene Faust zu ermitteln, wobei sie dem Mörder gefährlich nahe kommt.
 

Der einsame Kommissar

In seinem neuen Fall zieht es Komissar Dühnfort, ledig und Liebhaber für gutes Essen,  in die Welt der Kunst und Künstler, denn bald schon stellt sich heraus, dass sich der Mörder bei seinen Taten an einem ganz bestimmten Gedicht über eine biblische Geschichte orientiert.
 

Neue Figuren

In „So unselig schön ...“ legt Inge Löhnig diesmal mehr Wert auf die Nebenfigur Vicki, deren Seelenleben und Vergangenheit sie intensiv beleuchtet. Das Privatleben Dühnforts gerät deshalb mehr in den Hintergrund – Agnes, die in den ersten beiden Romanen eine noch größere Rolle spielte, ist fast ganz verschwunden, dafür gerät Dühnforts attraktive Kollegin mehr in das Blickfeld des Kommissars. Für welche Frau wird er sich entscheiden? Der nächste Roman verspricht diesbezüglich spannend zu werden.

 
Fazit
 
Mit der Handlung führt Inge Löhnig ihre Leser stellenweise immer wieder in die Irre, indem sie mehrere falsche Fährten legt. Auch wenn manches zu konstruiert erscheint (zwei Figuren fahren beispielsweise das gleiche Auto) und das Ende hätte auch etwas aufklärender sein können, kann sich der solide Krimiliebhaber hier auf einen kurzweiligen und spannenden Roman freuen. 

MTS (academicworld-userin)

Inge Löhnig. So unselig schön.
8, 95 Euro. Ullstein Verlag.

 

 


Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Hubertus Meyer-Burckhardt, Mister NDR

21 Fragen an: Hubertus Meyer-Burckhardt

Der Gastgeber der NDR-Talkshow Hubertus Meyer-Burckhardt war bis1991Creative Director der Werbeagentur BBDO. Danach gründete er mehrere Filmproduktionsgesellschaften und arbeitete als Moderator. Er war Vorstand bei Axel Springer und Pro7 und ist Jury-Mitglied des Deutschen Fernsehpreises. Seit 2005 ist Meyer-Burckhardt Professor an der Hamburg Media School.


Die Berufseinsteigerfrage

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Frage: Warum hat der bayerische Dialekt so viele Gemeinsamkeiten mit der englischen Sprache?Antwort: Die Wurzeln bairisch-englischer Gemeinsamkeiten rühren daher, dass das Deutsche und das Englische relativ eng verwandte Sprachen sind und dem gleichen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie angehören. Das merken Sie am Wortschatz: Hand – hand, Maus – mouse, Buch – book. Oft geschieht es jedoch, dass ein Wort im Schriftdeutschen ausstirbt, aber im Dialekt weiterlebt. So englisch "foam", bairisch "Foam", was "Schaum" bedeutet – schriftdeutsch kaum mehr erkennbar in "abgefeimt". Oder das englische Wort "bone", das seine bairische Entsprechung in "Boa" hat und ein anderes Wort für "Knochen" ist. Manchmal setzen das Bairisch...



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