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STUDIUM

Knapp bei Kasse? Vielseitige Möglichkeiten in Sachen Nebeneinkünfte...

Es ist allgemein bekannt, dass Studenten (zumindest im Durchschnitt) finanziell nicht unbedingt gut aufgestellt sind. Möglichkeiten sich neben dem Studium etwas dazuzuverdienen sind oftmals unausweichlich. Da stellt sich natürlich die Frage, wo genau und wie?

Auch beliebt: Ein Nebenjob im krassen Kontrast zum Studium

Ganz grundsätzlich bringen Studenten in Sachen Nebenerwerb schon mal eine sehr positive Eigenschaft mit: Sie sind in der Regel überdurchschnittlich flexibel! Viele Studien-Tätigkeiten kann man sich verhältnismäßig frei einteilen und hat somit die Möglichkeit, Nebenjobs auf ideale Art und Weise in seinen Alltags zu integrieren. Um an einen Nebenjob zu gelangen, ist es aber auch wichtig, Stellenanzeigen richtig zu lesen, sowie richtig zu verstehen und sich dem entsprechend überzeugend zu bewerben. Die Möglichkeiten die es dazu gibt, sind in der heutigen Welt überaus vielfältig. Einige davon möchten wir hier vorstellen.

Jobben bei lokalen Geschäften in der Nähe

Natürlich liegt es nahe, sich einfach einen Nebenjob in der Nähe zu suchen. Ob und was für einen Aushilfsjob man da wählt, hängt natürlich maßgeblich von den persönlichen Fähigkeiten sowie Vorstellungen ab. Hier einmal beispielhaft eine Reihe von Optionen:

- Jobben in der lokalen Gastronomie
- Aushilfe in einem Geschäft
- Briefe oder Werbung austragen

Hierbei handelt es sich meist um einfache Tätigkeiten, bei denen es nur eine geringe Einstellungshürde gibt und die oftmals relativ flexibel ausgeübt werden können. Natürlich ist es ideal, hier zu versuchen, einen Nebenjob zu wählen, der fachlich etwas mit dem eigenen Studium zu tun hat und der vielleicht sogar für den Lebenslauf taugt. Ein Beispiel wäre hier: Ein Aushilfsjob im Computerfachgeschäft, während man Informatik studiert.

Die neuen Regelungen bezüglich des Minijobs machen den Nebenverdienst übrigens besonders attraktiv: Bis hin zu einer Grenze von 450 Euro im Monat, erhält man seine Vergütung so quasi netto wie brutto.

Aushilfstätigkeiten an der Uni selbst

Eine andere Möglichkeit des Nebenerwerbs, besteht natürlich darin, dass man an der Uni selbst jobbt. Professoren haben beispielsweise häufig Bedarf an einer Assistenz oder man kann als erfahrenerer Student Neulingen helfen. Oftmals kann hier auch im wissenschaftlichen Bereich mitgearbeitet und wertvolle Praxiserfahrung gesammelt werden. Auch hier können unter Umständen die Vorteile die eine Minijob-Regelung bietet in Anspruch genommen werden.

Nachhilfe und Wissensvermittlung

Natürlich kann man auch anderweitig in seinem Fachgebiet bleiben und dies zum Nebenerwerb nutzen. Eine gute Option dazu, ist die Nachhilfe für weniger erfahrene Studenten. Toller Vorteil dabei: So kommt man mit neuen Leuten in Kontakt und wiederholt darüber hinaus später noch einmal das Wissen, welches man sich zuvor selbst angeeignet hat. Wiederholung ist schließlich auch ein guter Weg, sich etwas wirklich langfristig und nachhaltig zu merken.

Fast grenzenlose Möglichkeiten im Web

Kommt man bei den "konventionellen Jobs" nicht so recht unter oder möchte man einfach noch flexibler sein, so gibt es auch im Internet zahlreiche Möglichkeiten Geld zu verdienen. An allen Ecken und Enden des Webs werden verschiedene Minijobs, Freelancer-Aufträge und Aushilfstätigen angeboten. Ein typisches Einsatzgebiet wäre zum Beispiel die redaktionelle Erstellung bestimmter Onlineinhalte, vorzugsweise im Fachgebiet, in dem man ohnehin unterwegs ist.

Insgesamt gibt es im Web sehr kreative und vielfältige Möglichkeiten, sein Geld etwas zu mehren. So manch ein findiger Student, hat sich beispielsweise schon damit befasst, wie man beim Online-Glücksspiel oder Sportwetten bestimmte Systematiken knacken und clever für sich nutzen kann. Diesbezüglich werden auch gerne mal Wettboni mitgenommen, wie auch bei bet-at-home, mit denen man dann weitestgehend "gefahrlos" ein paar Setz-Strategien ausprobieren kann. Ebenso gibt es Studenten, die gut Pokern können und sich mit Onlinepoker etwas dazuverdienen. Ein solcher "Nebenverdienst" spricht jedoch wahrscheinlich eher die mathematisch etwas begabteren Studenten an oder man sieht das Ganze mehr als Hobby.

Vielfach holen sich Studenten auch einen Gewerbeschein, um im Netz bestimmte Tätigkeiten optimal ausüben zu können. Vorteil dabei ist vor allem: Man kommt viel leichter an Aufträge und kann flexibel für einzelne Projekte auf Rechnung arbeiten, ohne dass man dazu fest eingestellt werden müsste.

Fazit

Wie nun der perfekte Nebenjob für einen Studenten aussieht, lässt sich kaum verallgemeinern. Schließlich können Fachrichtungen und persönliche Neigungen höchst unterschiedlich sein - und genauso vielfältig sind auch die potenziell möglichen Nebenerwerbe.




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„Ich bin seit zwei Jahren als Chemiker bei einem großen Pharmaunternehmen in einer leitenden Position tätig. Ich suche eine neue Herausforderung in den nächsten zwei bis drei Jahren, möchte aber die potenziellen Arbeitgeber auf mich zukommen lassen und nicht selbst blindwütig Bewerbungen schreiben. Was halten Sie davon, sich über Fachbeiträge zu bestimmten Branchenthemen oder über die Teilnahme an Diskussionen eine gewisse öffentliche Reputation aufzubauen, die mich über das Internet leicht auffindbar machen? Oder, anders gefragt, wie bekomme ich am besten ein öffentliches Profil als Experte, um Headhunter und neue Arbeitgeber auf mich aufmerksam zu machen? Ich rede jetzt nicht von einem anbiederndem XING-Profil, sondern von etwas mit Klasse.“ Patrick S. (30), Frankfurt


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