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Karriereplanung

Karriere auch ohne Studium

Abitur, Studium, Berufseinstieg und nach einigen Jahren der Aufstieg - so sieht der klassische Karriereweg aus. Dass es auch anders geht, zeigen Mitarbeiter, die den Quereinstieg schaffen und sich durch Eigeninitiative und Persönlichkeit weiterentwickeln.

Den Menschen hinter experimentellen Lebensläufe eine Chance. © lichtkunst.73 / pixelio.de

Hochschulabsolventen haben es bei führenden Unternehmen häufig einfacher, Karriere zu machen. Die Direktbank Barclaycard geht hier auch alternative Wege.

Timo Schmalfeld ist beispielsweise Financial Crime Manager bei Barclaycard.  Er ist ein besonderes Beispiel dafür, wie Barclaycard unterschiedlichen Persönlichkeiten auch ohne Studium eine Karriere ermöglicht. Der Weg in seine heutige Position verlief alles andere als geradlinig: Nach dem Schulabschluss studierte er ein Semester Chemie, sammelte erste Erfahrungen im Bereich PR und Promotion. Außerdem brach er eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration ab, beendete die Ausbildung als Koch mit Erfolg und startete einen Anlauf zum Studium als Berufsschullehrer. Schmalfeld ist kein Einzelfall: Es gibt zahlreiche Lebensläufe wie den seinen, die Experimente und Umwege beinhalten.

Vom Werkstudent zur Festanstellung

Schmalfelds bisher letzte Station führte ihn im Januar 2009 - zunächst als studentische Hilfskraft im Bereich Betrugsaufdeckung - zu Barclaycard. Ein Jahr später folgte die Festanstellung. 2014 ist der Quereinsteiger nach vier internen Weiterentwicklungen im Financial Crime-Team angekommen. Hier verantwortet er seitdem unterschiedliche Projekte im Rahmen der Sanktionseinhaltung, der Bekämpfung von Geldwäsche sowie Bestechung und Korruption.

Das cultural fitting zählt!

Bei der Besetzung offener Positionen stehen für Barclaycard neben den fachlichen Qualifikationen vor allem die Persönlichkeit und das Potenzial des jeweiligen Bewerbers im Fokus. Das Unternehmen legt großen Wert auf eine hohe Lernbereitschaft, Flexibilität und interkulturelle Kompetenzen. Eine starke Identifikation mit der außergewöhnlichen Unternehmenskultur ist für das Unternehmen von besonderer Bedeutung. 

"Dieses sogenannte ‚cultural fitting‘ ist uns wichtiger als ein Hochschulabschluss. Wenn jemand diese Voraussetzungen mitbringt, stehen bei uns alle Türen offen", sagt Barclaycards HR-Director Marc-Aurel Kaiser. "Bei uns haben alle Bewerber, die fachlich und persönlich dem Leistungsprofil einer bestimmten Position entsprechen, die gleichen Einstiegsmöglichkeiten. Lediglich für Positionen der obersten Führungsebene wird ein Studienabschluss verlangt", so Kaiser weiter.

Barclaycard setzt bei der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter auf individuelle Förderung statt starre Entwicklungsprogramme. Ein Auslandsaustausch innerhalb der Organisation, Job Rotation oder ein berufsbegleitendes Studium sind einige der zahlreichen Möglichkeiten, die Barclaycard seinen Mitarbeitern bietet. 

"Wir investieren in die Entwicklung unserer Mitarbeiter und fördern eine Atmosphäre für Innovation. All dies macht Barclaycard zu einem ‚great place to work‘, also einem Arbeitsplatz, an dem man sich wohlfühlen und einbringen kann. An dem man aber auch stets in Bewegung bleiben muss und der einen fordert und fördert", ergänzt Kaiser.

Marc-Aurel Kaiser, HR-Director bei Barclaycard. Quelle: Barclaycard
Marc-Aurel Kaiser, HR-Director bei Barclaycard. Quelle: Barclaycard

 

Die Direktbank Barclaycard operiert in Deutschland seit 1991 als Zweigniederlassung der britischen Barclays Bank PLC und ist die Marke für das Privatkundengeschäft rund um die Themen Kreditkarten, Ratenkredite sowie Tages- und Festgeld.

Weitere Informationen unter www.barclaycard.de




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