Jumper

Wer hat noch nicht davon geträumt? In einem Moment noch im verregneten London frühstücken, im nächsten schon an einem Südseestrand surfen. Für David Rice (Hayden Christensen) kein Wunschtraum, sondern Alltag. Er besitzt die Fähigkeit sich durch bloße Vorstellungskraft an andere Orte zu teleportieren, er ist ein "Jumper". Verschlossene Türen und Gebäude? Kein Hindernis für ihn. Mittagsschläfchen auf den Pyramiden von Gizeh? Ebenfalls kein Problem.
Seit der 23-jährige acht Jahre zuvor seine Gabe erkannte, lebt er ein Leben in Saus und Braus. Jedoch ändert sich dieses Luxusleben mit einem mal schlagartig, als David Bekanntschaft mit einem anderen "Jumper" namens Griffin (Jamie Bell) macht. Durch ihn erfährt er, dass die Geheimorganisation der "Paladinen", schon seit Jahrtausenden Jagd auf Menschen mit seiner Fähigkeit macht, um sie zu vernichten. Ihr erbarmungsloser Anführer ist Roland (Samuel L. Jackson), den David nun zusammen mit seinem neuen Leidensgenossen bekämpfen will. Griffin ist aber mit seinem plötzlichen Partner weniger einverstanden und als David dann auch noch seine Freundin Millie (Rachel Bilson) in das Geheimnis der "Jumper" einweiht, gerät alles außer Kontrolle ...
Jumper ist das neueste Science-Fiction-Werk von Regisseur Doug Liman, der schon mit Kinohits wie "Die Bourne-Identität" und "Mr. und Mrs. Smith" für Aufsehen sorgte. Spannend und Ideenreich zu Beginn, schwächelt der Film aber mit jeder Minute mehr, woran auch das enttäuschend langweilige Ende nichts mehr ändert.
Wer jedoch einen schauspielerisch brillianten und erfrischend komischen Jamie Bell bewundern will, sollte sich diesen Film trotzdem zu Gemüte führen.
KINOSTART: 27. MÄRZ 08



























