
Harte Arbeit
Wir beneiden sie – die scheinbar so perfekten Stars, die mit ihren schönen Kleidern und tollen Figuren über den roten Teppich flanieren. Doch hinter diesen Körpern steckt sehr viel Arbeit. Personal Trainer wie Matt Roberts sind dafür verantwortlich, dass viele dieser Stars in Topform sind. Aber was für die Stars gilt, gilt auch für jeden anderen. Jeder kann sich in kürzester Zeit in Topform bringen, wenn man sich klare Ziele setzt, sich strikt an die richtigen Vorgaben und einen Zeitplan hält. Doch wie geht man dabei am besten vor? Was muss ich beachten? Antworten auf diese Fragen gibt Matt Roberts jetzt in seinem Buch „Schnell in Bestform“.
Interessanter Ansatz
Matt Roberts verfolgt einen interessanten Ansatz. Er fordert die Leser auf sich wie ein Star zu fühlen, der für seinen Auftritt auf dem roten Teppich in die Form seines Lebens kommen muss. Das klingt doch schon mal gut. Also fühle ich mich von nun an wie ein Star. Doch mit den Starallüren ist es bald vorbei. Ein Blick auf Matts zwölfwöchiges Fitness- und Ernährungsprogramm bringt schnell die Ernüchterung.
Das klingt nach richtig viel Arbeit. Jeder Tag ist durchgeplant. Allerdings sind auch Tage der Entspannung vorgesehen. An diesen Tagen darf man auch mal einen kurzen Mittagsschlaf halten oder einfach gemütlich in die Sauna oder einen kleinen Spaziergang unternehmen. Ausreden gibt es nicht. Matts Programm kann man nämlich sowohl zu Hause, als auch im Fitnessstudio durchführen. Dafür braucht es auch kaum spezieller Gerätschaften.
Übersichtlichkeit
Die Darstellung des Programms in seinem Buch ist sehr übersichtlich. Jedem Tag ist eine ganze Seite gewidmet. Jeder Tag beginnt mit einer kleinen Übersicht, in der erklärt wird, was das Ziel des entsprechenden Tages ist. Es folgt der Speiseplan: (Bsp.: Woche 2 – Freitag: Frühstück: Gemüse-Omelett; Mittagessen: Griechischer Salat; Abendessen: Hähnchen-Fajitas). Das klingt weniger schlimm als gedacht. Allerdings fällt schnell auf, dass ein entsprechender Ernährungsplan durchaus einen gewissen Aufwand erfordert. Mit einem schnellen in den Ofen schieben einer Fertigpizza ist es hier sicher nicht getan.
Nach dem Speiseplan folgt das eigentliche Workout. Die Einheiten sind auf jeden Fall machbar auch für wenig Geübte. Jede Übung wird im Buch genau beschrieben und ist bebildert. Das hat mir sehr gut gefallen. Darüber hinaus gibt es Platz für Notizen. So kann man jeden Tag genau dokumentieren, was man tatsächlich gemacht hat und wo man eventuell noch Nachholbedarf hat. Man kann natürlich auch die eigenen Fortschritte festhalten.
2-Wochen-Turbo
Am Ende des zwölfwöchigen Trainingsprogramms steht der 2-Wochen-Turbo. Da geht es richtig ans Eingemachte. Hat man allerdings konsequent die Übungen gemacht und sich an alle Vorgaben gehalten, dann steht man sicher auch den 2-Wochen-Turbo gut durch.
Ansprechende Darstellungen
Optisch spricht das Buch den Leser sofort an. Große Bilder von hübschen und sehr sportlichen Menschen ziehen sich durch das gesamte Buch. Das kann sicher Vielen als Ansporn dienen, manche aber bestimmt auch bereits vorab ernüchtert aufgeben lassen. Die Übungen im Buch sind gut beschrieben, so dass man sie ohne Probleme nachmachen kann. Dazu gibt Matt Roberts in einer Einleitung viele wertvolle Tipps über Trainingsmethoden und Regeln, die man unbedingt beim Training beachten sollte. Das habe ich als sehr wertvoll empfunden.
Fazit: Toller Ratgeber, über den richtigen Weg zur Wunschfigur. Dennoch gilt: nur man selbst kann letztendlich entscheiden, ob man bereit ist, konsequent das Programm zu beachten. Als guter Leidfaden dabei gilt das Buch aber auf jeden Fall.
Thomas Hepp (academicworld.net)
Matt Roberts. Schnell in Bestform
19, 99 Euro. Riva



























