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Buch

In meinem kleinen Land

Unterwegs in Deutschland

Hauptfigur ist der bekannte Journalist und Autor von "Maria, ihm schmeckt' s nicht!": Jan Weiler.

Jan Weiler ist auf Lesereise kreuz und quer durch die Bundesrepublik. Er kämpft mit den Tücken der Deutschen Bahn, Gefahren in Hotelzimmern und lästigen Kopfhörern in allen Farben und Formen und kommentiert fröhlich das aktuelle Tagesgeschehen in Deutschland. Kurz: Er zeigt sich von seiner privaten Seite.

Aber Jan Weiler betätigt sich auch als Fremdenführer, der dem geneigten Leser spontan ein paar Daten, Fakten und Anekdoten über die Stadt, in der er sich gerade befindet, näher bringt. Dabei ist spannend, was seine selektive Wahrnehmung für uns heraus filtert und über was kein Wort verloren wird- Kirchen und Fußgängerzonen sage ich nur!

Der Autor schreibt im Tagebuchstil. Das deutet auf die Entstehung hin, anfangs war es nämlich nur der private Reise- Blog von Jan Weiler. Das Buch besteht also aus kurzen, manchmal nur eine Seite umfassenden Stationen- Berichten aus der aktuellen Stadt. Dort werden Land und Leute liebevoll, mit feinem Humor, auf die Schippe genommen!

Allerdings muss man auch bemerken, dass aufgrund der wiederkehrenden, ähnlichen Situationen, manchmal eine gewisse Langweile oder Unwilligkeit weiter zu lesen entsteht.

Fazit:  

Natürlich kann man dieses Buch nicht mit den Romanen von Jan Weiler vergleichen, das ist schon allein wegen der Genres unfair. Trotzdem sind der Humor und die Beobachtungsgabe des Autors hier wie dort gleich und machen einfach Spaß beim Lesen.

Die Situationskomik in diesem Reisebericht hat mich oft zum Schmunzeln gebracht und ich finde meine Landsleute nach der Lektüre einfach nur richtig sympathisch! Ich glaube, ich habe mein neues Traum-Reiseziel entdeckt    

Verlag: rororo (2006)

352 Seiten

Preis: 9,95 Euro

Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Barnaby Metschurat, der Bulle vom KDD

21 Fragen an: Barnaby Metschurat

Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Schauspielschule "Die Etage" in Berlin. Seitdem wirkt der 35-jährige sowohl in Kino- als auch in Fernsehfilmen und -serien mit. Mit dem Film L’auberge espagnole von 2002 reüssierte er international, und auch die Fortsetzung L’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg brachte ihm noch einmal Kritikerlob in seiner Rolle des Deutschen Tobias. Daneben spielt Metschurat auch Theater, unter anderem unter der Regie von Peter Zadek.


Die Berufseinsteigerfrage

Welche Aussagekraft haben Arbeitgeber-Rankings?

Die Berufseinsteigerfrage:

Kim Reinersdorf, Biologiestudentin aus Berlin, fragt: “Auf der Suche nach dem ersten Arbeitgeber trifft man immer wieder auf Rankings, welche die Güte von Arbeitgebern messen. Ein populäres ist die Erhebung des Berliner Trendence-Instituts, das nur Studierende befragt. Können diese aber überhaupt eine Aussage über einen Arbeitgeber machen, bei dem sie noch keine wirkliche Berufserfahrung sammeln konnten? Nehmen Personalexperten solche Studien ernst und kann man sich als Berufseinsteiger wirklich an der Trendence-Studie orientieren, um die Qualität eines Arbeitgebers abzulesen?”


Serie: Netzperlen

Diese Woche: People of Walmart

Netzperlen:

Wenn man sich in den USA amüsieren will, geht man einfach in den Walmart. Warum es dieser Discounter hierzulande einfach nicht geschafft hat und nach nur wenigen Jahren wieder das Deutschlandgeschäft beendet hat - angesichts dieser Bilder kann man nur den Kopf schütteln. Wir würden sogar Eintritt za...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum hat der bayerische Dialekt so viele Gemeinsamkeiten mit der englischen Sprache?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Warum hat der bayerische Dialekt so viele Gemeinsamkeiten mit der englischen Sprache?Antwort: Die Wurzeln bairisch-englischer Gemeinsamkeiten rühren daher, dass das Deutsche und das Englische relativ eng verwandte Sprachen sind und dem gleichen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie angehören. Das merken Sie am Wortschatz: Hand – hand, Maus – mouse, Buch – book. Oft geschieht es jedoch, dass ein Wort im Schriftdeutschen ausstirbt, aber im Dialekt weiterlebt. So englisch "foam", bairisch "Foam", was "Schaum" bedeutet – schriftdeutsch kaum mehr erkennbar in "abgefeimt". Oder das englische Wort "bone", das seine bairische Entsprechung in "Boa" hat und ein anderes Wort für "Knochen" ist. Manchmal setzen das Bairisch...