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Historische Romane

In den Abwasserkanälen Londons ...

... sucht der arme Waisenjunge Dodger nach Schätzen, die Andere verloren haben. Als er der schönen Simplicity das Leben rettet, beginnt sein wohl größtes Abenteuer. Der neue Roman von Terry Pratchett!

Als regelrechter Retter in höchster Not erweist sich ausgerechnet der nichtsnutzige Straßenjunge Dodger, der einer jungen Frau zu Hilfe eilt, die nachts von zwielichtigen Gestalten brutal überfallen und zusammen geschlagen wird. Fasziniert von der unbekannten Schönen, die sich Simplicity nennt, beschließt er, ihr nicht mehr von der Seite zu weichen, um sie weiterhin zu beschützen und mehr über ihre Herkunft und ihr Schicksal zu erfahren. 

(K)Ein Barbier des Schreckens

Als er bei seiner Suche auch noch den traumatisierten Mörder und Barbier Sweeny Todd zur Strecke bringt, zieht vollends die Aufmerksamkeit der ganzen Stadt auf sich. Und auch Londons High Society ist fasziniert von dem armen Waisenjungen, der sich sonst am liebsten in Londons den Abwasserkanälen aufhält, wo er nach Schätzen sucht, die andere Menschen verloren oder weggeworfen haben. 

Je mehr Einzug Dodger in die feine Gesellschaft erhält, desto mehr plagen ihn Selbstzweifel und Ängste. Doch gleichzeitig ist da die wunderschöne Simplicity, um die er mit allen Mitteln kämpft und die ein dunkles Geheimnis verbirgt … 

Mit viel Herz und Humor

Ausgesprochen humorvoll und zugleich spannend ist die Geschichte, die Terry Pratchett über den armen Straßenjungen Dodger berichtet. In jedem Charakter spürt der Leser die Erzählgabe und die Liebe des Autors zu seinen Figuren. Vor allem Dodger erscheint als bauernschlauer und gleichzeitig naiver Straßenjunge, der mehr durch glückliche Umstände bis in die höchsten Gesellschaftsschichten aufsteigt, seine große Liebe findet und sich dabei trotzdem seine Natürlichkeit bewahrt.

Man folgt ihm  durch die historischen Straßen Londons im viktorianischen Zeitalter bis in die stinkende Unterwelt, lacht und bangt mit ihm und empört sich über die misslichen Zustände seiner Zeit.

Ein wunderbarer Roman - nicht nur für Terry Pratchett Fans!

MTS, academicworld.net


Terry Pratchett. Dunkle Halunken.
ivi. 19,99 Euro.









Die Berufseinsteigerfrage

Ist spezielle Frauenförderung eigentlich gerecht?

Die Berufseinsteigerfrage:

Stefan T. (27) aus Frankfurt am Main. schreibt uns: “Ich arbeite in einer Unternehmensberatung als Junior Berater. Mir und meinen männlichen Kollegen fällt deutlich auf, dass die weiblichen Beraterinnen von den Vorgesetzten klar bevorzugt werden. Neulich hat ein Partner dies offen damit begründet, dass es für die Firma viel schwieriger sei, Beraterinnen zu gewinnen und vor allem zu halten als männliche Berater und man von daher auch zu mehr Zugeständnissen bereit sei. Für die Kolleginnen gibt es beispielsweise spezielle Rhetorikschulungen, an denen Männer nicht teilnehmen dürfen. Ich finde dieses Vorgehen nicht in Ordnung. Meine Kollegen raten mir aber von einer Beschwerde ab, da ich sonst schnell als Mimose oder Querulant dastehen würde. Muss man als Mann eine solche Zurücksetzung einfach runterschlucken, weil Frauen es lange schwerer im Beruf hatten?"


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Bei jedem sportlichen Großevent purzeln die Weltrekorde – wann ist die Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit denn mal erreicht?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Bei jedem sportlichen Großevent purzeln die Weltrekorde – wann ist die Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit denn mal erreicht?Antwort: Die schnelle und einfache Antwort lautet: Vermutlich nie. Nichts spricht dafür, eine prinzipielle Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit zu unterstellen. Das ist durchaus vergleichbar mit alten erkenntnistheoretischen Debatten: Nichts spricht dafür, eine prinzipielle Grenze menschlicher Erkenntnisfähigkeit zu unterstellen.Die umwegige und begründete Antwort könnte skizzenhaft wie folgt lauten: Sport zu treiben, ist kein bloß automatisiertes, im Prinzip kalkulierbares und insofern auch von Maschinen vollziehbares Verhalten, sondern eine kulturelle Tätigkeit. Das hat Konsequenzen in zwei Richtungen: Zum einen ist eine sportliche Leistung, insbe-sonde...