Drucken
Studientipps

Gut leben – auch mit schmalem Studentenbudget

Wer nicht das Glück eines privaten Sponsorships durch Mama und Papa genießt, dem bleibt als Student nur die Eigenfinanzierung über Studentenjobs und der Antrag auf BAföG. Neben laufenden Kosten für Zimmermiete, Essen und den Basics wie Bücher, Laptop und Semesterticket bleibt da oft nicht viel übrig. Mit ein paar Tricks und guten Tipps lässt sich aber ohne großen Aufwand mehr machen aus dem übersichtlichen Budget – mit oder auch ohne Studententarif. Wir zeigen, wo Studenten richtig sparen können, und dennoch auf Gutes nicht verzichten müssen.

Mehr für eine Handvoll Euro

Für die meisten besteht die Finanzierung des Studiums aus einem Mix aus Arbeiten und sonstigen Zuwendungen. Wenn daneben das Lernen nicht zu kurz kommen soll, sind die Kapazitäten zum Geldverdienen jedoch beschränkt – und somit auch das Budget. Jeder dritte Student muss mit weniger als 500 Euro pro Monat auskommen. Es klafft ein Loch im Geldbeutel, wo sich Mancher ein kleines Extra zum Feiern oder Reisen wünscht. 

Ein paar Tricks können jedoch helfen, zumindest das Maximum aus den vorhandenen Möglichkeiten herauszuholen

Kulturlotsen nutzen – wer sagt denn, dass Kulturgenuss teuer sein muss? Es gibt eine ganze Reihe an Online-Portalen, die kostenlose Events, Konzerte und Ausstellungen auflisten, aus denen sich auch Studenten ein tolles Kulturprogramm zusammenstellen können: So finden Hamburger zum Beispiel kostenlose Kulturveranstaltungen unter http://www.kulturlotse.de/.

Berliner hingegen finden Tipps unter www.pfefferbett.de oder www.berlin.de/kultur-und-tickets/gratis.

Couchsurfing um die Welt – Auch als Student kann man mit schmaler Reisekasse die Metropolen Europas entdecken – www.flatsandfriends.com/de bietet derzeit in der Betaversion eine inspirierende Börse für den Wohnungstausch in tollen Destinationen an.

Wer auch nur mit einem Sofa zufrieden ist, findet passende Unterkünfte unter www.couchsurfing.de – und im Gastgeber steckt vielleicht sogar noch der persönlichen Scout für die Entdeckungstouren vor Ort.

Sparen beim Koffer- und Paketversand – Wer bis zum Studienort weite Wege hinter sich legt, kennt das nächste Dilemma: Man packt sehr sorgfältig den Koffer, bevor es in die Studentenstadt geht und am Ende hat man doch etwas vergessen. Eine günstige Alternative, Vergessenes nachzusenden oder schweres Gepäck gleich auf dem Postweg zu befördern, bietet www.packlink.de. PackLink ist der erste Online-Service, der Versandanbieter in Preis und Leistung vergleicht und Pakete auch direkt zum Wunschtermin zu Hause abholt. Diese Alternative ist nicht nur bequem, sondern bis zu 60 Prozent günstiger als die herkömmliche Paketaufgabe. Übrigens gibt es den Service in über 200 Ländern – eine günstige Möglichkeit, Gepäck ins Ausland zu befördern und sich teures Übergepäck zu sparen.

Rabattkarten nutzen – Geht es um Alltägliches, also Bücher und Zeitschriften, den Handy-Tarif, das Konto oder ums Essen, sparen Studenten mit speziellen Rabattkarten wie card4students oder ISIC. Auf den jeweiligen Webseiten gibt es eine Übersicht zu Kategorien und Sparmöglichkeiten sowie allen Partnern, bei denen Vergünstigungen möglich sind. Selbst einen Maßanzug für das Bewerbungsgespräch zum Traumjob gibt es ganz einfach günstiger mit Studentenrabatt:  zum Beispiel unter www.allmaxx.de. ISIC bietet beispielweise über 42.000 Vergünstigungen an und ist in über 100 Ländern nutzbar. Card4Students wirbt mit 15.000 Angeboten innerhalb Deutschlands und bietet mit der Bank DKB ein kostenloses Konto an, über dessen Kreditkarte es die Rabatte sogar automatisch gibt. 

Bus statt Bahn – Stolperstein Nummer eins zum Semesterstart: Das Semesterticket umfasst zwar einen großen Radius, aber nicht immer den kompletten Weg vom Studienort bis nach Hause –ehe ihr euch auf die Odyssee von Bummelbahn zu Bummelbahn begebt, schaut doch einfach unter Busliniensuche nach der günstigsten Verbindung von rund 70 verschieden Busgesellschaften. Die, die das Auto bevorzugen oder eine Geldspritze zum Benzin benötigen können, werden bei der Mitfahrgelegenheit fündig. 

App-solut praktisch: Schnell ein Wort nachschlagen, eine kurze Notiz machen oder den Kalender aktualisieren. Das alles ist per App ganz einfach möglich. Die besten Apps für Studierende sind unter http://www.studis-online.de/Studieren/studi-apps.php gelistet.

Studentenrabatte – Wer auf der Suche nach weiteren Sparpotenzialen in den Bereichen Handy, Internet und Computer, Reisen, Finanzen, Wohnen und Freizeit ist, wird unter www.studententarife.org in allen Lebenslagen fündig.

Foodsharing macht Sinn – das Portal für das Tauschen und Verschenken von Lebensmitteln schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Im Sinne der Nachhaltigkeit können hier alle, die zu viel eingekauft oder vor dem Urlaub den Kühlschrank leeren müssen, ihre Lebensmittel anderen zur Abholung anbieten, statt sie in den Müll zu werfen. Wer etwas knapp bei Kasse ist, findet wiederrum Lebensmittelspender in seiner Nähe und kann seine eigenen Einkaufstaschen kostenlos auffüllen. Wir finden: Top für die Umwelt und Top für den Geldbeutel!




Die Berufseinsteigerfrage

Gefühlschaos: Fernbeziehung, Karriere, Kinderwunsch

Die Berufseinsteigerfrage:

"Mein Freund und ich leben seit fünf Jahren glücklich zusammen. Nun hat uns der Berufseinstieg in verschiedene Städte verschlagen, sodass wir uns nur am Wochenende sehen. Wir merken beide, dass dies für die Beziehung eine Belastung ist, da wir beide das Wochenende in erster Linie zur Erholung benötigen. Beiden ist klar, dass wir wieder an einem Ort leben wollen. Beide sind wir in unseren jeweiligen Jobs zufrieden, so dass jeder vom anderen erwartet, sich zu verändern. Ich argumentiere so, dass ich den anspruchsvolleren Job mit einem höheren Verdienst habe und dieser auch nicht mehr so leicht zu finden ist. Er sagt, dass bei einer beabsichtigen Familiengründung mein Karrierevorsprung sowieso nicht mehr ins Gewicht falle, da es dann auf ihn ankomme. Ich aber möchte nach einer Elternzeit wieder arbeiten. Was raten Sie uns?", fragt Anja F. (31) aus Düsseldorf.


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Wird man im Wasser badend tatsächlich brauner als am Strand liegend?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Wird man im Wasser badend tatsächlich brauner als am Strand liegend?Antwort: "Für die Bräunung der Haut ist die ultraviolette Strahlung verantwortlich. Diese wird eingeteilt in UV-A, UV-B und UV-C. Die UV-A Strahlung führt schnell zu einer kurzfristigen Bräunung der Haut, ohne den Eigenschutz der Haut zu erhöhen. UV-B Strahlung bewirkt eine dauerhafte Bräunung der Haut, ist aber auch maßgeblich für die Erythembildung (Hautrötung) verantwortlich. Das kurzwellige UV-C wird durch die Erdatmosphäre und die Ozonschicht herausgefiltert.Der UV-Index (UVI) ist ein Maß für die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung. Er ist abhängig von der geographischen Lage, atmosphärischen Bedingungen wie Ozonschicht und Luftverschmutzung, der Höhenlage, Jahreszeit, Tageszeit, dem Bewölkungsgrad und von in...