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Buch

Göttlich verdammt – verdammt göttlich?

Hilfe die Götter sind los oder was? Josephine Angelini versucht sich an einer Fusion von "Percy Jackson" und "Twilight", mit einem Hauch "Tribute von Panem". Kurz: Halbgötter, tragische Liebe und ein bisschen Gewalttätigkeit - natürlich mit dem Anspruch alle Altersgruppen zu bedienen.

Die (Halb-)Götter sind unter uns

 

Helen hat es nicht immer leicht. Noch als Kleinkind verlies die Mutter sie und ihren Vater. Der ist stets etwas übervorsichtig und beschützend. In der Schule ist sie eher Außenseiter, obwohl fast alle Jungs gerne mit der großen Schönen ausgehen würden. Immer wieder passieren in ihrer Umgebung merkwürdige Dinge - meist ausgelöst durch ihre schier übermenschliche Kraft.

Als eine neue Familie nach Nantucket zieht ist plötzlich alles anders. Vor allem Lucas macht Helen fast wahnsinnig. Wann immer er in ihrer Nähe ist wird sie von Furien verfolgt und kann ihre Gefühle kaum kontrollieren. Sie will ihn am Liebsten umbringen! Nach einigen Kämpfen mit harten Bandagen kommt die Wahrheit ans Licht: Sie beide sind Nachfahren der Antiken Griechen, Scions genannt, echte Halbgötter, die deren Aussehen, Fähigkeiten und Charakterzüge über all die Jahrhunderte und Jahrtausende seit dem Trojanischen Krieg weitervererbt haben. Genau so alt ist auch der Grund, warum Helen und Lucas – die sich plötzlich doch nicht mehr so übel finden – nicht zusammen kommen dürfen.

 

Altbekanntes neu verpackt?

 

Nach Aussage der Autorin hat sie versucht eine Mischung aus der Ilias und Romeo und Julia zu kreieren. Vielleicht liegt es ja daran, dass diese so klassischen und im kulturellen Gedächtnis der Welt so präsenten Geschichten auch schon in vielen anderen Büchern ihren Niederschlag fanden, aber irgendwie kommt einem so vielen in "Göttlich verdammt" so bekannt vor ...

 

Hören statt lesen - es lohnt sich

 

Sichtlich verknappt, aber noch immer stimmig zeigt sich die Hörbuch-Version. Sprecherin Tanja Geke macht ihre Sache dabei auf jeden Fall sehr gut. Gerne hört man ihrer warmen Stimme zu. Sie ist es, die den nicht mehr Teenager-Leser in den Bann schlägt und nicht so sehr die Geschichte um Helen und Lucas. Die ist zwar nett und voller guter Ansätze, lehnt sich aber letztlich doch zu sehr an die allseits bekannten und kommerziell erfolgreichen Vorbilder. Etwas mehr Eigenständigkeit im Handlungsbogen hätte der Geschichte gut getan - wobei man natürlich bei einer angedachten Trilogie nach Teil 1 noch nicht allzu abschließend urteilen sollte.

 

Gisela Stummer (academicworld.net)

 

6 Audio CDs  (420 Minuten)

Oetinger (Juni 2011)

24, 95 Euro

 

 

Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
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21 Fragen an: Nic Romm

Nic Romm besuchte die Hochschule für Musik und Theater in Hannover. 2008 spielte er die Rolle des Tjure in Michael Herbigs "Wickie und die starken Männer". Im August stand er auch noch für den zweiten Teil des Kinderfilms vor der Kamera. Gerade hat er die Dreharbeiten für Roland Emmerichs "Anonymous" abgeschlossen und ab Herbst ist er in Dennis Gansels "Wir sind die Nacht" zu sehen.


Die Berufseinsteigerfrage

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Die Berufseinsteigerfrage:

“Nach einem Traineeprogramm bin ich seit 10 Monaten in leitender Position in einem Industrieunternehmen. Ich habe promoviert und halte mich für überdurchschnittlich qualifiziert. Mit Teamarbeit in einem überwiegend akademischem Umfeld hatte ich noch nie Probleme. In meinem Team, welches aus 22 Mitarbeitern besteht, gibt es aber gerade auf der niedrigsten Hierarchieebene Mitarbeiter, die meinen Anweisungen nicht folgen und an jeder Stelle boykottieren. Die Respektlosigkeit, mit der ich dabei konfrontiert werde, ist vollkommen neu für mich. Die Rüpelhaftigkeit, mit der mir mitgeteilt wird, man sei sowieso unkündbar und ich solle mir ‘die Sekräterinnenbande’ besser nicht zum Feind machen, macht mich sprachlos. Wie soll ich mit dieser Form des Vorgesetzten-Mobbings umgehen?“ Philip S. (29) aus Mannheim


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Frage: Warum hat der bayerische Dialekt so viele Gemeinsamkeiten mit der englischen Sprache?Antwort: Die Wurzeln bairisch-englischer Gemeinsamkeiten rühren daher, dass das Deutsche und das Englische relativ eng verwandte Sprachen sind und dem gleichen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie angehören. Das merken Sie am Wortschatz: Hand – hand, Maus – mouse, Buch – book. Oft geschieht es jedoch, dass ein Wort im Schriftdeutschen ausstirbt, aber im Dialekt weiterlebt. So englisch "foam", bairisch "Foam", was "Schaum" bedeutet – schriftdeutsch kaum mehr erkennbar in "abgefeimt". Oder das englische Wort "bone", das seine bairische Entsprechung in "Boa" hat und ein anderes Wort für "Knochen" ist. Manchmal setzen das Bairisch...