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Populäres Sachbuch

Gleich und Gleich gesellt sich gern. Auch im Business? Aber sicher!

Wer im Berufsleben steht, kommt um wichtige Businessgespräche nicht herum. Doch was ist, wenn man vorab vereinbarte Ziele nicht erreichen kann, weil sich Gesprächspartner einfach ‚nicht grün sind‘? Erfolgreiche Kommunikation beruht auf vielen Faktoren, die man zum Teil durch Mind Hacking beeinflussen kann. So propagiert das zumindest Norman Alexander, Autor des eben erschienen Buchs „Mind Hacking“. Doch was steckt dahinter und ist es tatsächlich die Lösung?

Mind Hacking im Job - nützlich oder Effekthascherei?
Mind Hacking im Job - nützlich oder Effekthascherei?

Wer an Mentalisten denkt, hat möglicherweise sofort einen esoterisch auftretenden Unterhaltungskünstler vor Augen, der vorgibt, übersinnliche Fähigkeiten zu haben. Auf einen Teil trifft dies mit Sicherheit zu. Doch nicht alle Techniken, die von Mentalisten angewendet werden, gehören ausschließlich auf die Bühne. Inwieweit sie sich im realen Alltagsleben einsetzen lassen, beschreibt Norman Alexander in seinem neu erschienenen Buch „Mind Hacking“.

Reine Effekthascherei?

Das Buch steht dabei insgesamt im absoluten Gegensatz zu effekthaschenden Bühnenshows. Lediglich die Einleitung möchte den Leser davon überzeugen, dass das im Buch enthaltene Wissen quasi geheim sei. Das bleibt allerdings das einzige derartige Manko.
In drei Hauptteilen widmet sich der Autor den Bereichen Aufmerksamkeit gewinnen und halten, Gedanken entschlüsseln und das Puzzle zusammensetzen. Diese Unterteilung ist absolut sinnig, zeigt sie doch dem Leser auf, mit welchen Schritten er bei Mind Hacking vorzugehen hat.

... oder doch informativ?

In den Kapiteln selbst bedient Norman Alexander sich einer klaren und sachlichen Beschreibung. Streckenweise werden die vorgestellten Techniken durch Grafiken und Zeichnungen unterstützt, die aufgeführten Beispiele sind hinreichend realistisch.

Auch der Inhalt selbst zeigt deutlich, dass es bei Mind Hacking nicht um Übersinnliches oder eine aggressive Strategie geht. Die Spannbreite reicht von beispielsweise einfachen Tipps zur Beobachtung des Gegenübers im Gespräch bis hin zur vollen Lenkung der Kommunikation. Die Zahl der Techniken ist überschaubar, lässt sich dadurch allerdings auch gut merken; Beispiele untermauern die Anwendungsmöglichkeiten.

Fazit

Ist Mind Hacking also tatsächlich nützlich für den Job? Mit Sicherheit. Es geht natürlich nicht darum, in jedem Gespräch jede Technik anzuwenden. Die Grundlagen der Mind Hacking-Ansätze lassen sich jedoch mit etwas Übung in das eigene Verhalten integrieren und vielfach ganz gezielt anwenden. 

Bei all den vorgestellten Techniken sollte man jedoch eines im Hinterkopf behalten - auch umfangreiches Mind Hacking kann eines nicht ersetzen: zuhören können, grundlegendes Benehmen und die Bereitschaft, mit Menschen zu kommunizieren.

Bettina Riedel (academicworld.net)


Norman Alexander. Mind Hacking.

18,00 Euro. Econ Verlag




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