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Fernweh

Frag' Luzie vom DAAD!

Auslandssemester, Sprachkurs oder überhaupt: Du willst weg? Erste Anlaufstelle sollte da immer der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) sein. Neben vielen Menschen aus Fleisch und Blut hilft dir - und das zu jeder Zeit - auch gerne die reizende Luzie. academicworld traf sie im Cyberspace.

Jeder verbringt seine Zeit im Ausland in Barcelona. Schön, aber ... langsam langweilig! Hast du ein paar exklusivere Tipps für uns?

Stimmt, es muss nicht immer das ERASMUS-Semester in Spanien sein, auch wenn Du damit voll im Trend liegst. Die meisten Deutschen (64%) verbrachten 2009 ihren studienbezogenen Auslandsaufenthalt in nämlich in Westeuropa.

Beliebteste Zielländer waren hier Frankreich, Großbritannien und Spanien. 12 Prozent zog es nach Nordamerika, 11 Prozent nach Osteuropa und je 7 Prozent aller auslandsmobilen deutschen Studierenden gingen nach Afrika beziehungsweise nach Mittel- und Südamerika. Weitere Zielregionen waren Australien sowie Süd-, Vorder- und Zentralasien (beide 6%) und Ostasien (5%).

Wenn’s für Dich eine etwas ausgefallenere Destination sein darf, schau doch auf unseren Länderprofilen vorbei.

Da gibt’s Infos und Links rund um Leben und Studieren für fast alle Länder der Welt.

Warum das Pflichtpraktikum nicht in einem afrikanischen Land machen? Oder während eines Auslandssemesters Osteuropa? Oder für die Bachelorarbeit in Indien recherchieren? Es gibt viele Möglichkeiten, Du hast die Wahl!

 

 

Gibt es denn auch so was wie Erlebnisberichte bei euch, wo man mal einen Eindruck bekommt, wie es an den Destinationen wirklich ist?

Ja, gibt es. Hole Dir jede Menge Hilfe und Orientierung von Menschen, die’s erlebt haben. Schau zum Beispiel den "go out! Bloggern" über die Schulter, die hier über ihre Eindrücke und Erlebnis beim Studieren im Ausland berichten.

Folge Lana auf Wohnungssuche in Tokio, erlebe mit Johanna eine Graduationsfeier in Tansania oder erfahre mehr über den Unialltag in Sankt Petersburg, Peking und Barcelona.

Dich interessiert ein anderes Land? Vielleicht ist ja hier der passende Erlebnisbericht dabei?

 


Und mal ehrlich, klar, neue Leute kennenlernen, Spaß und so manches anderes ...   aber was bringt mir denn der Auslandsaufenthalt wirklich?

Du willst es echt wissen, was? Na dann, der Reihe nach.

Nummer 1:

Fach- und Sprachkompetenz: Ein Auslandsaufenthalt erschließt neue Perspektiven auf das eigene Studiengebiet und gibt Anstöße zur fachlichen Weiterentwicklung. In den meisten Fällen geht mit dem Eintauchen in eine andere (Fach)Kultur auch das Eintauchen in eine fremde Sprache einher. So verbessern sich die Fremdsprachenkenntnisse vor Ort besonders gut.

Nummer 2:

Persönlichkeit: Wer eine Zeit im Ausland studiert oder ein Praktikum macht, sammelt prägende Erfahrungen und erweitert seinen Horizont. Er erfährt nicht nur viel Neues über das Gastland, sondern auch über sich selbst. In einer ungewohnten Umgebung sind Flexibilität und Selbstvertrauen gefragt. Man lernt die eigenen Grenzen kennen – und wächst über sie hinaus.

Nummer 3:

Kontakte: Der Schritt ins Ausland bedeutet, dass man eine andere Kultur kennenlernt – und neue Menschen. Er bietet die Möglichkeit neue Freunde zu finden, vielfältige Kontakte zu knüpfen und interessante Netzwerke aufzubauen.

Nummer 4:

Berufschancen: In einer immer stärker globalisierten (Berufs)Welt haben Berufsanfänger mit Auslandserfahrung und guten Fremdsprachenkenntnissen einen klaren Vorteil.

Sie haben bereits während des Studiums gezeigt, dass sie sich in einer fremden Kultur und Denkweise zurechtfinden und wichtige soft skills wie Flexibilität, Zielstrebigkeit und interkulturellen Kompetenz besitzen. Das schätzen auch Arbeitgeber.

Nummer 5:

Spaß: Natürlich braucht es viel Eigeninitiative, um sein „Abenteuer Ausland“ während des Studiums zu realisieren. Sicher ist aber: es lohnt sich. Nicht umsonst bezeichnen viele ihren studienbezogenen Auslandsaufenthalt als unvergesslich, die bisher beste Zeit im Leben.

 
Noch mehr Fragen an Luzie? Besucht sie auf www.go-out.de.




Die Berufseinsteigerfrage

Ist spezielle Frauenförderung eigentlich gerecht?

Die Berufseinsteigerfrage:

Stefan T. (27) aus Frankfurt am Main. schreibt uns: “Ich arbeite in einer Unternehmensberatung als Junior Berater. Mir und meinen männlichen Kollegen fällt deutlich auf, dass die weiblichen Beraterinnen von den Vorgesetzten klar bevorzugt werden. Neulich hat ein Partner dies offen damit begründet, dass es für die Firma viel schwieriger sei, Beraterinnen zu gewinnen und vor allem zu halten als männliche Berater und man von daher auch zu mehr Zugeständnissen bereit sei. Für die Kolleginnen gibt es beispielsweise spezielle Rhetorikschulungen, an denen Männer nicht teilnehmen dürfen. Ich finde dieses Vorgehen nicht in Ordnung. Meine Kollegen raten mir aber von einer Beschwerde ab, da ich sonst schnell als Mimose oder Querulant dastehen würde. Muss man als Mann eine solche Zurücksetzung einfach runterschlucken, weil Frauen es lange schwerer im Beruf hatten?"


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum sind Hühnerküken ausgerechnet gelb?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Warum sind Hühnerküken ausgerechnet gelb?Antwort: "Auch für Hühnerküken gilt: 'der Apfel fällt nicht weit vom Stamm'. Sowohl in morphologischen Eigenschaften, wie der Gefiederfarbe, aber auch in Merkmalen der Physiologie und des Verhaltens ähneln die Küken genetisch ihren Eltern. Das flauschigegelbe Küken ist dabei nur ein Beispiel, wie der Kükenflaum kurz nach dem Schlupf gefärbt sein kann. Aus gelben Küken entstehen zumeist weiße Hennen und Hähne. Oftmals ist bei den Küken aber auch eine spezielle Jungtierfärbung zu erkennen, die mit der ersten Mauser verschwindet. Über die Entstehung der Gefiederfarben herrscht keineswegs Einigkeit in der Wissenschaft.So finden sich in einigen Handbüchern Äußerungen darüber, dass die gelbliche Färbung der sogenannten Erstlingsdunen weißer Hü...