Drucken
Bewerbung & Berufseinstieg

Fachkräftemangel: So finden Arbeitgeber passende Mitarbeiter

Fachkräftemangel ist schon lange ein Thema in Deutschland und wird auch immer noch aktuell in den Medien behandelt. Die demografische Entwicklung sorgt dafür, dass in verschiedenen Bereichen zu wenig Fachkräfte zur Verfügung stehen. Dieser Effekt wird sich in Zukunft wohl noch verstärken. Das Institut der deutschen Wirtschaft rechnet mit 19,5 Milliarden Euro jährlichem Verlust in Deutschland.

Die Ausbildung von Fachkräften wird wichtiger denn je. Bild: zukunft ©lichtkunst.73 / pixelio.de

Wie sehen die Gegenmaßnahmen aus?

Solange es viele arbeitslose Menschen in Deutschland gab, interessierte dieses Thema kaum jemanden. Inzwischen sind jedoch über achtzig Prozent der Deutschen davon überzeugt, dass in den kommenden Jahren Fachkräfte fehlen werden.

Auch die Politik hat das erkannt und beispielsweise für ausländische Fachkräfte die Arbeitsvoraussetzung erleichtert. Aktuell wird besonders nach Pflegekräften gesucht. Dafür macht die Bundesregierung Werbung in Ländern wie Griechenland, Portugal, Spanien und Italien. Selbst die Experten sind sich einig, dass mit einer zusätzlichen Ausbildungsoffensive noch nicht genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen werden.

Wie kommt man zu passenden Mitarbeitern?

Viele Firmen scheitern leider bereits bei der Suche nach passenden Mitarbeitern, da sie nicht bereit sind, neue Wege bei der Suche nach Mitarbeitern zu beschreiten. Durch die Agentur für Arbeit alleine wird der Fachkräftebedarf nicht mehr gedeckt. Man muss selbst aktiv werden, damit man zum Beispiel unzufriedene Arbeitnehmer anderer Firmen abwirbt. Man muss bereit sein, sich nach den Arbeitnehmern zu richten und nicht umgekehrt.

Eines ist klar: die eigene Ausbildung von Fachkräften wird wichtiger denn je. Und vor allem muss man auch bereit sein, weniger geeignete Auszubildende zu akzeptieren und diese zu qualifizieren. Doch was einige Arbeitgeber nicht wissen, ist, dass es bereits qualifizierte Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt gibt. Man muss nur wissen, wo man sie finden kann. Das dachte sich auch die Randstad Professionals Personaldienstleistung, die sich mit dem Thema Fachkräftemangel in Deutschland beschäftigt und so Arbeitgebern die Möglichkeit bietet, qualifizierte Fachkräfte über ihre Personaldienstleistung gewinnen zu können. Da dies mittlerweile immer mehr von großer und wichtigerer Bedeutung wird, interessieren sich inzwischen auch andere für das Thema Fachkräftemangel und werben somit auch für ihre Fachkräfte, die zu vermitteln sind. So findet man zum Beispiel Fachpersonal in Datenbanken, in sozialen Netzwerken, auf Flyern und Plakaten, über das Radio, das Fernsehen, die Zeitung oder durch die Agentur für Arbeit.




Die Berufseinsteigerfrage

Karriere im Bankensektor: Wie wichtig ist der erste Arbeitgeber?

Die Berufseinsteigerfrage:

Maike S. (24) aus Hamburg schreibt uns: „Ich möchte gerne später einmal im internationalen Bankengeschäft tätig sein, um möglichst viel Geld zu verdienen. Ich habe mich nach dem Studium bei mehreren Banken beworben und nun eine Zusage von einer Genossenschaftsbank erhalten. Meine Freunde raten mir aber davon ab, dort anzufangen, weil sie meinen, dass nur bei den Privatbanken das große Gehalt zu erwarten ist. Stimmt das? Welche Karriereperspektiven kann ich bei einer Genossenschaftsbank maximal erwarten? Und wie entscheidend ist der erste Arbeitgeber für den späteren beruflichen Weg?“


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Welches Tier, abgesehen von Bakterien oder Viren, tötet weltweit die meisten Menschen?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Welches Tier, abgesehen von Bakterien oder Viren, tötet weltweit die meisten Menschen?Antwort: "Ausdrücklich wurden vom Fragesteller ja nur Viren und Bakterien ausgeschlossen und nicht Einzeller. Nimmt man diese in das Spektrum auf, dann ist eindeutig der Erreger der Malaria, Variante Tropica (Plasmodium falciparum), der größte Killer und einige Arten der Anopheles-Mücke als Vektoren die wichtigsten 'Vermittler' der weit über eine Million Todesfälle pro Jahr.Nimmt man den Menschen als eine Spezies wie jede andere, was wir ja gemeinhin nicht tun – sondern uns als Krone der Schöpfung betrachtend vom riesigen Rest der Evolutionsprodukte gern weit absetzen – dann ist ganz klar, dass der Mensch für den Menschen wohl schon bis in lang vergangene Zeiten der größte Killer war und nach ...