
- Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.
Die Story eines Horrorfilms ist generell relativ schnell zusammengefasst. Da macht „Husk“ keine Ausnahme: Jungendliche verunfallen nachts auf einer einsamen, verlassenen Landstraße mitten im Nirgendwo und finden sich vor einem großen Maisfeld wieder. Doch irgendwas scheint mit diesem Maisfeld nicht zu stimmen. Etwas Unheimliches geht darin vor. Als die Gruppe ergründen will, was es mit diesem Feld auf sich hat, stoßen sie auf Vogelscheuchen, die darin umherirren. Auf ihnen scheint ein Fluch zu liegen. Schon bald nehmen sich die Vogelscheuchen einen nach dem anderen der Gruppe vor. Ein Entkommen scheint aussichtslos…
Patentrezept?
Soweit so gut. Eine dünne Story alleine macht per se noch keinen schlechten Horrorfilm. Auch die „Scream-Reihe“ oder „Ich weiss was du letzten Sommer getan hast“, überzeugten nicht unbedingt durch ein wahnsinnig tolles Drehbuch. Was diese Filme jedoch zu Genreklassikern macht, sind überzeugende Darsteller, mit denen man mitfiebert und die sehr kreativ ihrem Ende entgegen gehen. Das vermisst man bei „Husk“ jedoch. Die Hauptfiguren sich nicht unbedingt unsympathisch, sie stellen nur leider keinerlei Tiefgang unter Beweis.
Splattereffekte
Viele Horrorfilme, versuchen die dünne Story durch übertriebene Gewaltdarstellungen vergessen zu machen. Darauf wird auch in „Husk“ nicht gänzlich verzichtet. Jedoch gelingt es in einigen Sequenzen alleine durch die schnellen Schnittfolgen, Schockmomente zu erzeugen, die dem Zuschauer ein Gänsehautvergnügen bescheren. Allerdings funktioniert dies nur vereinzelt. Vieles scheint doch recht vorhersehbar.
Fazit: Wer etwas Neues auf dem gesättigten Markt des Teenie-Horrors erwartet hat, wird enttäuscht werden. Liebhaber von Maisfeldern und Vogelscheuchen, könnten jedoch durchaus auf ihre Kosten kommen.
(TH, academicworld-User)
Husk
Genre: Horrorfilm
Regie: Brett Simmons
Darsteller: Wes Chatham, Devon Graye, C.J. Thomason
Verleih: Senator Home Entertainment



























