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Bewerbung & Berufseinstieg

Dos and Don'ts beim Vorstellungsgespräch

Mit dem erlösenden Anruf und der Einladung zum Vorstellungsgespräch ist bereits die erste Hürde zu einem neuen Job überwunden. Die Bewerbungsunterlagen haben überzeugt und das Unternehmen zeigt eindeutiges Interesse an meiner Person.

Es gibt nur eine einzige Möglichkeit für den ersten Eindruck - ein gesunder Mittelweg ist Erfolg versprechend, stilvoll kleiden aber nicht verkleiden ist die Devise.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete!

Um die richtigen Antworten auf Fragen zu finden, und einen für das Unternehmen passenden Gesamteindruck zu hinterlassen, ist es entscheidend, sich im Vorfeld eines Vorstellungsgespräches, ausgiebig über das Unternehmen und die ausgeschriebene Stelle zu informieren. Informationen über das Unternehmen, die Geschäftsbereiche, Geschichte und Visionen können im Internet recherchiert werden. Nicht nur Unternehmensinformationen, sondern auch die Daten aus dem Lebenslauf und die Anforderungen aus dem Jobprofil, sollten vor dem Gespräch verinnerlicht werden - so strahlt der Bewerber Kompetenz und gute Selbstorganisation aus. Das Aufzeichnen von Notizen während des Vorstellungsgesprächs genauso wie das Mitbringen von bereits erfassten Fragen, spiegeln starkes Interesse wider.

Das richtige Verhalten beim Vorstellungsgespräch

Es zählt stets der Gesamteindruck - auf Körpersprache, Mimik und Gestik wird heute bei Bewerbungen großer Wert gelegt. Bei der Begrüßung sind ein mittelstarker Händedruck und selbstsicheres Auftreten der perfekte Start in ein gutes, konstruktives Gespräch. Generell ist das höfliche Sie die Regel und ein aufgerichteter Blick und Augenkontakt mit dem Gegenüber sind ein absolutes Muss. Von entscheidender Bedeutung ist, das Verhalten und Auftreten auf das jeweilige Unternehmen abzustimmen. Ein erster Eindruck über die Unternehmenskultur lässt sich bereits am Empfang ergattern, auf diesen kann während des Gesprächs aufgebaut werden.

Der erste Eindruck zählt!

Es gibt nur eine einzige Möglichkeit für den ersten Eindruck - ein gesunder Mittelweg ist Erfolg versprechend, stilvoll kleiden aber nicht verkleiden ist die Devise. Eine große Auswahl angemessener Mode für ein Vorstellungsgespräch ist online bei FashionID zu finden. Absolute No-Gos sind Flip Flops, zu enge Kleidung, zu viel Dekolleté oder transparente Stoffe. Für Herren sind dunkle Anzüge mit hellen Hemden und dezenter Krawatte zu bevorzugen, Schuhe sollten klassisch und geputzt, die Socken eher deckend und neutral sein. In manchen Berufszweigen kann dieses Outfit auch durch Jeans und Sakko aufgelockert werden. Bei Damen gibt es die Alternative zum klassischen Hosenanzug, Kostüm oder Kleid und eine Kombination ist sowohl mit Bluse als auch Hose möglich. Bei Kleidern und Röcken sollte auf die richtige Länge besonders geachtet werden. Schuhe mit leichtem Absatz und Strümpfe sind hier richtig am Platz.

Mit einem harmonischen Gesamtpaket aus Vorbereitung, Auftreten, Outfit und einem gesunden Maß an Selbstvertrauen steht dem erfolgreichen Vorstellungsgespräch nichts mehr im Wege.




Die Berufseinsteigerfrage

Ist spezielle Frauenförderung eigentlich gerecht?

Die Berufseinsteigerfrage:

Stefan T. (27) aus Frankfurt am Main. schreibt uns: “Ich arbeite in einer Unternehmensberatung als Junior Berater. Mir und meinen männlichen Kollegen fällt deutlich auf, dass die weiblichen Beraterinnen von den Vorgesetzten klar bevorzugt werden. Neulich hat ein Partner dies offen damit begründet, dass es für die Firma viel schwieriger sei, Beraterinnen zu gewinnen und vor allem zu halten als männliche Berater und man von daher auch zu mehr Zugeständnissen bereit sei. Für die Kolleginnen gibt es beispielsweise spezielle Rhetorikschulungen, an denen Männer nicht teilnehmen dürfen. Ich finde dieses Vorgehen nicht in Ordnung. Meine Kollegen raten mir aber von einer Beschwerde ab, da ich sonst schnell als Mimose oder Querulant dastehen würde. Muss man als Mann eine solche Zurücksetzung einfach runterschlucken, weil Frauen es lange schwerer im Beruf hatten?"


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Serie: Studenten fragen Professoren