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Fußball

Die wahre Tabelle der letzten zehn Jahre

Das Leben ist ungerecht. Wer dies als kleiner Junge noch nicht lernt (wenn die braven Mädels grundsätzlich immer bessere Noten bekommen als die Buben), kapiert das spätestens, wenn er als Fußballfan Anhänger eines kleinen Klubs ist. Eines Vereins, der nicht mal so eben Dutzende Millionen an Ablösesummen versenken kann, sondern wo der Busfahrer aus Kostengründen zeitgleich auch Zeug- und Platzwart ist.

von Eduard Eschle


Traumsequenz von Helmut H.

Einerseits ist man als ein solcher Fan eines kleineren Klubs natürlich oft gefrustet, wenn man mit ansehen muss, wie die eigenen Helden spielen, als hätten sie vor ein paar Tagen zum ersten Mal einen Ball aus der Nähe gesehen. 

Andererseits aber ist das Leben als Underdog auch immer mit der wagen Hoffnung verbunden, dass es irgendwann einmal Gerechtigkeit geben wird. In einer besseren Welt würde es mit Sicherheit eine Tabelle geben, welche die Handicaps der einen Vereine – mieses Stadion, kleines Einzugsgebiet, nicht vorhandene regionale Wirtschaftskraft, zu Hause in einer Kleinstadt usw. – und die Bevorzugungen anderer Klubs – etwa: die Besitzer sind Industriekonzerne, der DFB hat bei Lizenzvergehen alle Augen zugedrückt oder die  Mitgliedschaft in der G-14 hat geholfen, die Gelddruckmaschine Champions League noch profitabler zu machen – unter Fairnessgesichtspunkten ausgleicht.

Deshalb hier die wahre Tabelle, welche die sportlichen Leistungen der letzten 10 Jahre unter Berücksichtigung der jeweiligen Handicaps und Bevorzugungen fair bewertet. Um das ganze nicht uferlos zu machen, wurden die 25 Vereine untersucht, die in der letzten Spielzeit entweder in der Bundesliga spielten oder einen der ersten sieben Plätze der zweiten Liga erreichten.




Die Berufseinsteigerfrage

Gefühlschaos: Fernbeziehung, Karriere, Kinderwunsch

Die Berufseinsteigerfrage:

"Mein Freund und ich leben seit fünf Jahren glücklich zusammen. Nun hat uns der Berufseinstieg in verschiedene Städte verschlagen, sodass wir uns nur am Wochenende sehen. Wir merken beide, dass dies für die Beziehung eine Belastung ist, da wir beide das Wochenende in erster Linie zur Erholung benötigen. Beiden ist klar, dass wir wieder an einem Ort leben wollen. Beide sind wir in unseren jeweiligen Jobs zufrieden, so dass jeder vom anderen erwartet, sich zu verändern. Ich argumentiere so, dass ich den anspruchsvolleren Job mit einem höheren Verdienst habe und dieser auch nicht mehr so leicht zu finden ist. Er sagt, dass bei einer beabsichtigen Familiengründung mein Karrierevorsprung sowieso nicht mehr ins Gewicht falle, da es dann auf ihn ankomme. Ich aber möchte nach einer Elternzeit wieder arbeiten. Was raten Sie uns?", fragt Anja F. (31) aus Düsseldorf.


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Diese Woche: Notes of Berlin

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In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum bekommt das Eigelb bei hartgekochten Eiern manchmal so einen unansehnlichen grünblauen Rand?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Warum bekommt das Eigelb bei hartgekochten Eiern manchmal so einen unansehnlichen grünblauen Rand?Antwort: "Im Eigelb gibt es ein Protein namens Phosvitin, das antioxidative Eigenschaften hat. Dieses Protein hat Eisen an sich gebunden. Im Kochprozess wird im Eiklar Schwefel freigesetzt und es entsteht Schwefelwasserstoff. Im längerdauernden Kochprozess, das heißt bei höherer Temperatur, kann sich das Eisen aus dem Phosvitin herauslösen und mit dem Schwefel aus dem Eiklar zu Eisensulfid verbinden, was dann den grünblauen Rand ergibt. Diese Veränderung – übrigens auch der leichte Geruch nach Schwefelwasserstoff – wird erst beobachtet, wenn sehr lang gekocht wird und die Temperatur im Inneren des Eies hoch ist."Heutiger Experte: Humanernährungsexpertin Prof. Dr. Maria-E. Herr...